Die Spieler in der Einzelkritik - Teil I
Stefan Tuczek
Der erfahrene Keeper ist auch in dieser Saison der gewohnte Rückhalt. Einige Male rettete er dem VfR die Punkte, gerade zu Beginn der Saison. Auffällig ist auch, dass er seine Spielweise dem Wandel der Zeit anpasst. Er spielt sichtbar mehr mit, verlässt „seinen 16er“ immer häufiger um gefährliche Situation so zu entschärfen.
Das sagt der Trainer: Er ist der gewohnt sichere Rückhalt unserer Mannschaft. Auf und neben dem Platz ein absolutes Vorbild.
Patrick Karcher
Der Neuzugang machte nur ein Spiel in der ersten Mannschaft und hielt dabei seinen Kasten sauber.
Das sagt der Trainer: Zeigte zu Beginn der Runde ansteigende Form und muss derzeit aufgrund eines Bänderrisses pausieren.
Jens Lehser
Frisch aus der Jugend war Jens Lehser zu Beginn der Runde nur die Nummer 3 beim VfR. Er profitierte aber von der Verletzung seines Kontrahenten und war dann ein guter Rückhalt. Karcher wird es in der Rückrunde schwer haben ihn wieder zu verdrängen.
Das sagt der Trainer: Zwar kam er zu Rundenbeginn so gut wie nicht zum Einsatz, doch er sprühte dennoch vor tollem Trainingsfleiß. Macht im Moment seine Sache sehr gut und kann sich nun auch in der Hallensaison beweisen.
Steffen Karcher
Vom „ewigen Talent“ zur festen Größe. Wenn es einen Gewinner der Vorrunde gibt, so ist dies aus Sicht der Redaktion eindeutig Steffen Karcher. Mit konstant guten Leistungen, eine starken Zweikampfquote und einem riesigen Siegeswillen ist der „Lange“ nicht mehr aus der ersten Elf wegzudenken.
Das sagt der Trainer: Er ist für mich der Gewinner der Vorrunde und mit der beste Spieler gewesen. Er hat eine sehr gute Zweikampfqoute und sich auch technisch toll verbessert.
Kai Schnepf
Der Kapitän des VfR ist auch in dieser Saison einer der Leistungsträger. In der Viererkette bildete er gemeinsam mit Steffen Karcher ein gutes Pärchen. Beim Spielaufbau allerdings hat Schnepf aber noch so seine Macken. Häufig versucht er mit langen Bällen, meist diagonal, einen Angriff einzuleiten. Leider gelingt dies aber nicht immer. Zuletzt spielte er im defensiven Mittelfeld und sollte dort zu einer Art „Schweinsteiger“ reifen. Bislang ging dieses Konzept noch nicht zu sehr auf. Im Mittelfeld hat Schnepf deutlich weniger Zeit, einen Ball anzunehmen und nach einem freien Mitspieler zu schauen. Doch seine Einstellung und Vorbildfunktion macht ihn gerade in dieser Position enorm wichtig.
Das sagt der Trainer: Er ist mein Kapitän und absolutes Vorbild im Spiel. Er setzt, wie z.B. in Würmersheim, auch mal offensiv Akzente und reist die anderen mit.
David Eckert
Für ihn begann die Saison eher durchwachsen. Lange Zeit saß er nur auf der Bank, kam teilweise gar nicht zum Einsatz und wenn dann nur, weil Karcher oder Schnepf ausfielen. Erst gegen Ende der Vorrunde bekam er aufgrund der taktischen Umstellung wieder seine Chance hinten in der Kette und nutzte diese bis zu seiner Handverletzung. Gewohnt Zweikampfstark präsentiert er sich. Dass bei Eckert ab und an die Spritzigkeit fehlt, ist dagegen kein Geheimnis. Doch mit seiner taktisch klugen Spielweise und seiner Körpersprache macht er vieles wett.
Das sagt der Trainer: Wurde nach langen Wochen ohne große Einsatzzeiten wieder Stammspieler und spielte sehr gut. Eine Handverletzung zwang ihn dann aber wieder zu einer Pause. Für mich als Trainer ist seine Art erfreulich, denn er lässt niemals locker.
Sebastian Hübner
Der Linksverteidiger hat in dieser Saison einmal mehr mit einigen Verletzungen zu kämpfen, die ihn das ein oder andere Mal wieder einen Schritt zurückwarfen. Dennoch vertraute Abeska immer wieder auf seine Künste, die er unumstritten besitzt. In den letzten Spielen machte er wieder besseren Eindruck, seine Offensivbemühungen waren deutlich verbessert und so kann er, mit einer verletzungsfreien Vorbereitung, in der Rückrunde wieder ein wichtiger Mann werden – gerne auch mit dem Ein oder Anderen Törchen.
Das sagt der Trainer: Er war zuletzt endlich wieder verletzungsfrei und stark im Kommen, aber noch längst nicht da wo ich ihn haben möchte. In der Rückrunde muss bei ihm der Knoten platzen.
Niclas Unterthiner
Der „Neuzugang“ wurde relativ früh ins kalte Wasser geworfen und machte seine Sache als „Hübner-Vertreter“ hinten links mehr als ordentlich. Leider ließ bei ihm die anfängliche Stärke ein wenig nach, so dass er zum Ende hin mehr auf der Bank Platz nehmen musste. Dennoch darf er sich als junger Spieler im Kreise der Ersten angekommen fühlen.
Das sagt der Trainer: Er ist aus der Jugend gekommen und sofort ins kalte Wasser geworfen. Er machte seine Sache bislang ausgezeichnet. Er kann mit seinen Leistungen in der Vorrunde zufrieden sein.
Jochen Hertweck
Zu Beginn der Runde war er nur als „Ersatz“ für Timo Blum hinten rechts geplant gewesen, doch mittlerweile macht er dort sehr gute Spiele. Der langjährige Kapitän spielt seine Position solide runter und harmoniert mit Daniel Scigliuzzo sehr gut auf der rechten Seite. Dennoch empfindet es die Redaktion auch so, dass Hertweck aufgrund seiner enormen Spielintelligenz im Mittelfeld besser aufgehoben ist – vorausgesetzt Blum findet zurück zu alter Stärke.
Das sagt der Trainer: Jochen musste von Anfang an eine andere Position als bisher spielen. Am Anfang hatte er kleine Schwierigkeiten damit, danach jedoch diese Position mehr als gut
erfüllt.
Timo Blum
Verletzungen und Urlaub ließen Blum einen Großteil der Vorrunde ausfallen. Gegen Ende war er dann wieder da und wurde kaum noch eingesetzt. Gegen Sandweier durfte er im Mittelfeld ran, hinterließ aber nicht den gewünschten Erfolg. In der Einen oder Anderen Situation wäre es aus Sicht der Redaktion aber angebracht gewesen, den erfahrenen und giftigen Blum (auch in die Offensive) zu bringen. Sicherlich ist er nicht 100% fit, doch ein Blum kann dies durchaus mit anderen Mitteln wett machen.
Das sagt der Trainer: Ich hoffe, dass Timo in der Rückrunde wieder voll einsteigen wird. Ein gesunder und fitter Blum würde uns mit Sicherheit gut zu Gesicht stehen.
VfR Bischweier 1919 e.V.
