Hallo Thorsten, schön dass Du Dir Zeit genommen hast für dieses Interview. Wie ist die momentane Lage bei Dir? Gut ins neue Jahr gestartet?

-Das Jahr 2010 hat für mich positiv begonnen, sportlich wie privat. Leider ist meine gesundheitliche Lage nicht so toll. Da ich eine schwere Hüftathrose habe kann ich kein Fussball mehr spielen. Ansonsten ist aber alles im grünen Bereich!

 

Zu Beginn der Runde hast Du wieder das Traineramt in Michelbach übernommen. Was bewog dich zu der Rückkehr?

-Ich wollte nach meiner Jugendligazeit in Kuppenheim wieder eine Seniorenmannschaft trainieren. Der SV Michelbach liegt mir am Herzen, da er sportlich wie kameradschaftlich ein toller Verein ist. Ich bin ganz klar durch meine erste Zeit beim SVM geprägt. Die ja bekanntlich sehr Erfolgreich war!! Mein Ziel ist es den SVM aus der Kreisliga B zu führen.

 

Davor hast Du hautnah miterlebt, wie Ottenau in die Landesliga aufgestiegen ist. Welchen Anteil hattest du daran? Konntest Du Gio Marotta unterstützen?

-Eigentlich hatte ich keinen Anteil. Da ich nur in der 2. Mannschaft gespielt habe

 

Nun bist Du also Nachfolger von Bernhard Abeska. Was hat sich in Michelbach seit deiner letzten Amtszeit verändert?

-Nicht viel, es ist fast alles gleich, bis auf den ein oder anderen Spieler. Das einzige was sich wirklich geändert hat, ist das ich jetzt nicht mehr spiele sondern nur noch an der Seitenlinie stehe.

 

Letzte Runde hast du phasenweise auch noch in der Ottenauer Reserve ausgeholfen. Hast Du nun die Stiefel endgültig an den Nagel gehängt?

-Leider ja. Meine Hüftathrose lässt es nicht mehr zu das ich aktiv spiele. Somit schone ich auch die Hände der gegnerischen Torhüter J .

 

Verfolgst Du auch regelmäßig was sich in der Bezirksliga tut? Wenn ja, meinst Du Bühlertal schafft den Aufstieg? Und wer wird der größte Konkurrent sein?

-Ja klar, das Bezirksoberhaus ist immer Interessant! Glaube das es Bühlertal schafft. Sie haben eine junge und spielstarke Mannschaft. Denke das der VFR noch gute Chancen hat, da er immer schwer zu spielen ist und eigentlich immer Heimstark ist.

 

Schaust Du als auch noch was in Bischweier passiert?

- Ich besuche regelmäßig eure Homepage. Natürlich ist das BT Montags immer Pflicht. Leider habe ich diese Rund noch kein Spiel vom VFR im Heimbach gesehen. Hoffe ich habe in der Rückrunde mal Zeit

 

Wie beurteilst Du die Mannschaft und den Trainer?

- Ich denke die Mannschaft hat eine gute Mischung von Jung und Alt und der Bernhard ist außer Frage. Ein toller Trainer mit viel Erfahrung

 

Zum Schluss stelle ich normal immer die Frage nach einem Tipp. Nun aber mal etwas anders. Was ist realistischer, dass Bernhard Abeska noch mal nach Michelbach zurückkehrt oder das Thorsten Schnepf noch mal nach Bischweier kommt?

- Schwierige Frage. Ich sage mal so, der VFR ist eine tolle Adresse. Denke da würden einig gern als Trainer tätig sein. Ich natürlich auch, aber man weiß ja nie was der Fussball so bringt. Ob der Bernhard  den SVM nochmal trainieren möchte, weiß er nur selbst J !

 

Der VfR bedankt sich und wünscht Dir und dem SV Michelbach alles Gute für die anstehende Rückrunde. 

Interview mit Ehemaligen - Heiko Hammelmann

Hallo Heiko, schön dass Du Dir Zeit genommen hast für dieses Interview. Wie ist die momentane Lage bei Dir? Gut ins neue Jahr gestartet?

- Ja doch. Das neue Jahr hat den Umständen entsprechend ganz gut angefangen und ich hoffe, dass es so weitergeht. Es steht dieses Jahr so Einiges an. Die Geburt unseres zweiten Sohnes im April und die Hochzeit im Juli. Wir haben ja letztes Jahr standesamtlich geheiratet und dieses Jahr wollen wir noch ein größeres Hochzeitsfest für alle Familienmitglieder, Freunde und Bekannte machen.

 

Vor ein paar Wochen musstest Du ein weiteres Mal operiert werden. Was hattest Du diesmal genau und wie geht es Dir seitdem?

- Naja, das ist so eine Sache. Es war jetzt bereits die 7. Operation. Diesmal hat sich ein freier Gelenkkörper gebildet und sich im Gelenkspalt abgesetzt. Der musste entfernt werden, da ich plötzlich absolut bewegungsunfähig war. Der Heilungsprozess läuft äußerst schleppend. Ich habe noch Schmerzen, aber ich hoffe, dass ich das mit Physiotherapie in den Griff bekomme, ansonsten droht mir wohl die 8. OP, was dann sogar mit einem künstlichen Kniegelenk enden könnte.

 

 

Vor dieser Verletzung hast du mal wieder ein kleines Comeback in der Zweiten Mannschaft gefeiert. Dich juckt es also immer noch, oder? J

- Natürlich juckt es noch. Fußball ist einfach die geilste Sache der Welt. Ich würde so gerne noch mal angreifen, vor allem beim neuen Trainer Abeska. Ein super Typ, mit einem tollen Charakter. Ich habe ja die ein oder andere Ansprache und Spielersitzung miterlebt und muss sagen, man merkt, er hat Erfahrung und weiß wovon er redet. Ihm nimmt man das alles ab, was für einen Trainer natürlich wichtig ist. Meine Zeit ist aber abgelaufen, spielen  werde ich mit Sicherheit nicht mehr, das habe ich meiner Frau versprochen.

 

Du warst früh Stammspieler in der ersten Mannschaft und hast zusammen mit Dominik Kraus die gegnerischen Abwehrreihen unsicher gemacht. Wie beurteilst Du Florian Emrich und Tobias Skubatz?

- Oh das ist eine fiese Frage. Sie haben natürlich ein schweres Erbe anzutreten. Nein, Scherz beiseite, beide haben ein großes Potential. Bei Flo gefällt mir der Einsatz mit seinem Körper, wie er den Ball abschirmen kann und seine Spielintelligenz. Für sein Alter ist das schon sehr gut. Bei Skubi gefällt mir seine Laufbereitschaft und seinen Einsatz. Er gibt keinen Ball verloren. Ein Stürmer wird aber auch an seinen Toren gemessen und da könnten sich beide noch verbessern, denn Knipser sind sie beide nicht. Aber sie sind beide noch sehr jung und ich bin mir sicher, dass sie sich gerade vor dem Tor noch weiterentwickeln.

 

Es gibt viele Menschen die sagen, dass du es ohne dein Verletzungspech weit nach oben geschafft hättest. Wie siehst Du das?

- Ja, das muss ich mir immer noch so oft anhören. Vielleicht haben die Leute nicht Unrecht, aber die Frage ist gut um endlich mal was dazu zu sagen. Meine erste Knie-OP hatte ich mit 17 Jahren und danach immer nur Probleme. Gerade als ich wieder halbwegs fit war, kam die nächste schwere Verletzung. Es wäre schwer geworden den Weg zu gehen, da ich eigentlich nie wieder richtig gesund wurde. Außerdem wollte ich zu der Zeit nicht höherklassig spielen. Damals gab es noch so was wie Vereinstreue. Meine Freunde haben beim VFR gespielt und ich erfuhr eine tolle Jugend beim VFR. Da gab es Trainer Detlef Rahner, der mich oft  von der Schule in Baden-Baden abgeholt hatte, nur damit ich zum Spiel oder ins Training kommen konnte, Harald Hackenberg mit dem ich tolle und erfolgreiche Jahre verbracht hatte und Edwin Baumstark, der mit seiner Art ein absolutes Vorbild war. Ich war den Leuten verbunden, wollte auch was zurückzahlen. Für mich war es eigentlich nie ein Thema den VFR zu verlassen. Mir ging es um den Spaß am Hobby und nicht um Geld  oder Karriere. Ich kam damals mit Marc Schnepf in die 1. Mannschaft, da hat der VFR noch in der Kreisliga B im Niemandsland gespielt. Als ich aufhörte spielte Bischweier in der Bezirksliga. Ich denke, ich habe alles richtig gemacht und konnte doch einiges zurückgeben.

 

Ende der 90er, Anfang der 2000er war dein Verhältnis zum VfR eher gespalten. Was waren damals die Gründe für deinen Wechsel nach Ottenau/Ottersdorf?

- Oh ja, da erinnere ich mich schweren Herzens daran. Ich hatte im Winter meinen Abschied verkündet, weil regelmäßiges trainieren  mit dem Knie nicht mehr möglich war. Auf bitten des damaligen Trainers „Blondi“  Eckert habe ich aber noch 3 Spiele in der Rückrunde ausgeholfen, da der Abstieg aus der Bezirksliga drohte. Nach dem letzten Spiel vergaß man mich beim Saisonabschlußfest zu verabschieden. Das tat unheimlich weh und da hatte ich lange dran zu knabbern. So wollte ich mich vom Fußball eigentlich nicht verabschieden. Da Ottersdorf, die schon jahrelang an mir dran war, nochmal einen Vorstoß wagten, sagte ich, vielleicht auch ein wenig aus Verbitterung, zu. Dort hatte ich eine tolle Zeit als Spieler, A-Jugendtrainer und Spielausschussvorsitzender.

Letzten Sommer, als ich wegen Personalnot in der 2. Mannschaft nochmal ins Tor stand, nutzte der VFR die Gunst der Stunde und verabschiedete mich im Rahmen des Sportfestes. Das war mehr als eine Wiedergutmachung, dafür bin ich den Verantwortlichen sehr dankbar!

 

Nun bist Du aber wieder mit vollem Herzen beim VfR. Wie beurteilst Du die aktuelle Lage der Mannschaft und die Arbeit des Trainers?

- Die letzte Zeit war ich jetzt nicht so präsent im Winkelbergstadion, was einfach damit zusammenhing, dass ich nach dem Schock der erneuten OP erst mal ein wenig Abstand zum Fußball brauchte. Mein Herz ist aber immer noch schwarz-weiß und wird es auch bleiben.

Die Arbeit des Trainers möchte ich nicht nur anhand des Tabellenplatzes beurteilen, wobei dieser aber sicherlich für ihn spricht. Da ich nicht im Training bin, lässt sich seine Arbeit natürlich schwer beurteilen bzw. bewerten. Was ich aber in der ein oder anderen Sitzung und Ansprache gehört habe, glaube ich, dass Trainer Abeska ein absoluter Glücksfall für den VFR ist.

Die Mannschaft besitzt ein riesiges Potential. Man muss sich mal vor Augen führen, was das für eine junge Truppe ist. Sie hat eine super Kameradschaft, es gibt keine Egoisten, „faule Eier“ oder sogenannte Söldner, sie kennen sich und sind eingespielt, da sie in den letzten Jahren immer nur geringfügig verändert wurde. Kombiniert mit dem Trainer werden wir mit der Mannschaft in Zukunft wohl noch sehr viel Spaß haben.

 

Da Dir auch die zweite Mannschaft am Herzen liegt und du hier die letzten Jahre dabei bist, wie beurteilst Du hier die Lage?

- Die zweite Mannschaft liegt mir am Herzen und hat viel mehr Potential als ihr Tabellenplatz aussagt. Es war aber für Trainer und Betreuer gerade hier immer sehr schwer, da man die letzte Jahre eigentlich nie eine richtige Stammmannschaft hatte. Es mussten ja zum Teil 8 Leute beim nächsten Spiel ersetzt werden. Wie soll sich da eine Mannschaft einspielen? Gegen Ende der Hinrunde hat sich die Mannschaft gefangen. Mit dem jungen Benni Emrich steht da jetzt zwar ein junger, aber ich denke auch sehr guter Mann an der Linie.

 

Meinst Du dass die Mannschaft das Potential hat das Sommermärchen von 2007 zu wiederholen?

- Mit Sicherheit. An den letzten Spielen der Hinrunde hat man gesehen, dass die Mannschaft ihr Potential ausschöpft und die Philosophie des Trainers verstanden zu haben scheint. Eine so junge Truppe wird mit Sicherheit vor Rückschlägen oder Schwächephasen nicht verschont bleiben, aber wer weiß, vielleicht hatten wir die bereits zu Anfang der Saison. Mit einem guten Start im Jahr 2010 und keinen Verletzungen ist mit dieser Mannschaft alles möglich. Wenn es diese Saison jedoch nicht klappen sollte, darf man nicht enttäuscht sein. Dann klappt es halt nächste Saison. Wie man in Köln so schön sagt:  Et kütt wie et kütt.

 

Zum Schluss stelle ich normal immer die Frage nach einem Tipp. Nun aber mal etwas anders für dich als Fc Köln Fan: Was ist realistischer, dass Zvonimir Soldo bis Saisonende Trainer in Köln bleibt oder dass Lukas Podolski in der Rückrunde mehr Tore schießt als Patrick Helmes?

- Naja, ich warte eigentlich täglich auf einen Anruf von Manager Meier, aber Soldo darf anscheinend noch eine Weile so weiter machen. Wenn Soldo es schafft das Offensivspiel zu verbessern, wird er bleiben dürfen. 10 Tore in 17 Spielen ist absolut indiskutabel. Da hätten alleine Flo Emrich und Tobi Skubatz mit Sicherheit mehr gemacht.

Poldi oder Helmes? Als FC-Fan muss ich da Poldi sagen, auch wenn er jetzt durch seinen Bandscheibenvorfall eine Weile fehlen wird und Helmes nur ein Tor erziehlen muss um gleichzuziehen. Aber ich bin Optimist und außerdem muss ich da auch an unseren David „Poldi“ Eckert denken. Im Zweifelsfall immer pro Poldi!

Also, Soldo bleibt, Poldi schießt mehr Tore als Helmes und holt mit seinen Buden für Deutschland bei der WM in Südafríka den Pott nach Deutschland, der FC steigt nicht ab und der VFR wird sich auf zwei tolle Aufstiegsspiele freuen dürfen.

 

Der VfR bedankt sich und wünscht Dir vor allem Gesundheit. 

Interview mit Ehemaligen - Marc Schnepf

Hallo Marc, schön dass Du Dir Zeit genommen hast für dieses Interview. Wie ist die momentane Lage bei Dir? Gut ins neue Jahr gestartet?

- Das Jahr hat mit alten Fußballfreunden sehr ruhig und entspannt begonnen. In kürze startet wieder der Fußball und der Alttag hat einen wieder eingeholt. Dafür fallen hoffentlich die angesammelten Pfunde.

 

2009 bist Du eine neue Veränderung eingegangen. Wie betrachtest Du das letzte Jahr aus deiner persönlichen Sicht?

- Es war nicht einfach vom VfR loszulassen. Aber mir war schon lange klar das nach sechs Jahren Schluss sein muss und eine Veränderung für alle Beteiligten nur das Beste ist. Natürlich bin auch froh mit dem SV Burbach einen Verein gefunden zu haben wo ich mich sehr wohl fühle.

 

Mit dem Wechsel nach Burbach wolltest Du mehr Zeit für private und beruflich Dinge haben. Ist Dir das gelungen? Oder spielt doch der Fußball weiterhin die große Rolle in deinem Leben?

- „Fußball ist immer noch wichtig“  (Songtext Fettes Brot) …aber der Verein gibt mir den Freirau mich um meine berufliche Dinge zu kümmern. Die Frauen kommen aber halt immer zu kurz bei dieser Gradwanderung. J

 

 

Gleich zu Beginn deiner Amtszeit in Nordbaden hast du mit Kantersiegen aufhorchen lassen. Ihr steht nun auf Platz zwei. Hättest Du mit solch einem guten Start und dem Erfolg gerechnet?

- Eigentlich ging ich in die Saison und wusste nicht so genau was mich erwartet. Ich war schon super Happy dass die Mannschaft das neue System so schnell angenommen hat, das die gute Platzierung nur Zugabe war. Um die ich aber nicht böse bin.

 

 

Ein halbes Jahr hattest du nun schon Zeit den Fußball in Nordbaden kennenzulernen. Gibt es große Unterschiede zwischen den beiden badischen Verbänden und deren Fußball?

- Fußball wir überall der gleiche gespielt.

 

 

Auf der 90Jahr Feier des VfR warst du auch anwesend. Was ging in Dir vor als du die Bilder von Hausach gesehen hast? Ganz kalt werden dich die Bilder nicht gelassen haben, oder? J

- Da sind natürlich Erinnerungen hoch gekommen die einem Gänsehaut verpasst. Schön war´s! 

 

 

Du hast selbst von Dir in einem der älteren Interview gesagt, dass Du wenig auf andere Ligen schaust. Wie ist das nun? Beobachtest Du die Bezirksliga noch? Wenn ja, wie schätzt Du hier die aktuelle Lage ein?

- Es ist immer noch so dass ich kaum den Sportteil lese. Aber im Hause Schnepf kommt man um das Thema Fußball schwer herum. Ich freue mich riesig für Bernhard dass er mit der Mannschaft so gut da steht. Und mit viel Trainingsfleiß und Teamgeist ist bekanntlich alles möglich.

 

 

Viele Jahre warst Du Chefcoach beim VfR. Schaust du weiterhin was in Bischweier passiert?

- Wie schon gesagt, Familie und Freunde  versorgen mich mit den neusten Storys.

 

 

Traust Du der Truppe, die so ziemlich dieselbe ist wie unter deiner Zeit, den Aufstieg zu?

- Natürlich, die jungen sind jetzt so weit und ergänzen die Liste der Leistungsträger.

Alles andere ist bereits gesagt! Weiter so!

 

 

Zum Schluss stelle ich normal immer die Frage nach einem Tipp. Nun aber mal etwas anders. Was ist realistischer, dass Burbach aufsteigt  oder dass der VfR sein Sommermärchen von 2007 wiederholt?

- Ich würde mir wünschen dass beides in Erfüllung geht und ich auf beiden Festen dabei sein darf. J

 

Der VfR bedankt sich und wünscht Dir und dem SV Burbach alles Gute für die anstehende Rückrunde. 

Interview mit Ehemaligen - Christoph Bergbauer

Hallo Christoph, schön dass Du Dir Zeit genommen hast für dieses Interview.

Wie ist die momentane Lage bei Dir? Gut ins neue Jahr gestartet?

- Hallo Benni,  schön von Dir zu hören. Ja, danke, mir und meiner Familie geht es sehr gut und über den Start ins Neue Jahr kann ich auch nicht meckern. Ich habe zwar das Gefühl, dass das Neue Jahr noch hektischer angefangen hat,

als das Alte“ aufgehört hat, aber vielleicht liegt das ja am zunehmenden Alter…..muss mal Deinen Vater fragen:-)!

 

Viele der aktuellen Aktiven werden dich nicht wirklich gut kennen. Was

machst Du momentan? Wie verbringst Du dein Leben nach dem Fußball?

- Mit 34 Jahren, eigentlich fast genau vor 9 Jahren, habe ich aus familiären Gründen dem VFR und dem aktiven Fußball den Rücken gekehrt. Ein Leben ohne sonntags kicken“ war damals für mich einfach nicht vorstellbar. Heute kann ich mir ein Leben  mit…“ eigentlich nicht mehr vorstellen.

Seit 2003 habe ich die Georgen Apotheke in Rastatt, 2005 und 2006 kamen die

Bühler Central- und Apotheke am Johannesplatz dazu. Außer einer arbeitsreichen Woche verbringe ich meine Zeit gerne mit meiner Frau und den 4 Kids. Dazu gehört auch Ski fahren. Mittlerweile haben wir hier in Rastatt noch den Gewerbeverein RA³ gegründet, wo ich den Vorsitzspielen“ darf.  Glaub´ mir, mir wird es nicht langweilig.

 

Wie kam Anfang der 90er der Wechsel zum VfR zu Stande? Und wo warst Du davor aktiv?

- Meine Jugend verbrachte ich beim DJK Rastatt. Wir hatten damals eine wunderschöne Zeit. Die Gönner waren zuhauf da, und so konnte sich der DJK tolle Sportfeste, Turniere in Worms, Stuttgart etc. leisten, Besuch in der Partnerstadt von Rastatt Orange (Südfrankreich) mit Fußballspiel.

Im Alter von 20 Jahren bekam ich keine Chance in der 1. Mannschaft, weil dort die gesamte Mannschaft spielte, die schon in der Jugend miteinander gespielt hatte. Diese Mannschaft war meiner Jugendmannschaft um ein Jahr voraus.

Meine damalige Freundin wohnte im Rainacker in Bischweier, also genau gegenüber vom Clubhaus, welches es in dem heutigen Zustand ja noch nicht gab. Irgendwann war mir das Herumsitzen auf dem Sofa zuviel. Ich konnte ja, wenn ich aus dem Küchenfenster blickte, das Training der Aktiven bei Flutlicht begutachten. An irgendeinem Sonntagspiel der 1. Mannschaft wurde ich von einem VFR’ ler“ angesprochen, ich glaube es war Anton Schiel, der mich aus der Jugend wohl noch kannte. Ab dann begann eine wunderschöne Zeit beim VFR.

 

Welchen Menschen  vom VfR sind Dir von damals noch in Erinnerung?

- Natürlich sind mir noch sehr viele Menschen in Erinnerung. Angefangen von meinen Mitspielern aus den ersten Jahren unter dem damaligen Trainer Michael Köpke, der Präsident Franz Eckert, die Spielausschüsse bis hin  zu vielen der bekannten Zuschauer, die auch heute noch bei den Spielen dabei sind. Eigentlich fast alle Einwohner von Bischweier bei denen wir auch herrliche Abende verbracht haben bzw. für gutes Spiel reichlich mit Flüssigem belohnt wurden. Zu meinen engsten Freunden gehören Gio Marotta, Marc Schnepf, Pierre Segerath, Harald Görig und Alex (Toni) Braun, also ehemalige Spieler des VFR.

 

Du warst ein erfolgreicher Torjäger in Diensten des VfR. Haben es die Stürmer heutzutage einfacher oder schwieriger wie zu deiner Zeit?

- Ich glaube, dass es heute genauso schwierig wie leicht ist. Jeder einzelne Spieler, ob Verteidiger, Mittelfeld oder Sturm sieht alt aus, wenn er von seinen Mitspielern hängen gelassen wird. Ebenso kannst Du hervorragend glänzen, wenn Deine Mitspieler mitdenken und auch einmal einen Weg ohne Ball gehen. Du weißt, dass man Erfolg nur als Mannschaft erzielen kann und  sich

das auch gemeinsam verdienen muss.

 

Das Sommermärchen 2007 mit dem Aufstieg in die Landesliga war sensationell.

Hättest Du solch einen Erfolg jemals beim VfR erwartet?

- Erwartet sicherlich nicht, doch ich kenne den Erfolgstrainer mit dem ich ja heute noch sehr gut befreundet bin. Marc hat während seiner Zeit als junger Spieler viel gelernt, hat mit uns Erfolge gefeiert und wir standen auch in schwierigen Zeiten zueinander. Das Elternhaus Schnepf war unser zweites Zuhause. Letztendlich wusste ich, dass er die Reife dazu hatte, zu dieser Zeit der richtige Mann für den VFR zu sein und auch Erfolg haben wird.

 

Verfolgst Du die Bezirksliga noch regelmäßig? Wenn ja, was kannst Du dazu sagen?

- Ja, ich verfolge eigentlich alle Mannschaften und Vereine in jeder Liga, zu denen ich ein gutes Verhältnis hatte. Ehrlich gesagt, kann ich Dir über den aktuellen Stand der Bezirksliga, also wie stark sie wirklich ist, nicht viel sagen, da ich sie zu selten live sehe.

 

Und wie beurteilst Du die aktuelle Lage der Mannschaft und die Arbeit des Trainers beim VfR? Kannst Du darüber was sagen?

- Die Mannschaft steht gut da, einen Aufstiegsplatz zu erreichen ist durchaus drin. Den Trainer kenne ich nicht persönlich, von allen Seiten wird mir aber gesagt, dass er ein guter Trainer ist und mit der Mannschaft gut zusammen arbeitet. Ich hoffe für ihn, die Mannschaft und natürlich dem Verein, dass es weiterhin gelingt, eine erfolgreiche Saison zu spielen. Meiner Meinung nach geht es nur über hartes Training und eine gute Kameradschaft.  

 

Zum Schluss stelle ich normal immer die Frage nach einem Tipp. Nun aber mal etwas anders. Werden wir Christoph Bergbauer irgendwann wieder öfters im Winkelbergstadion sichten können?

- Wie ich Dir ja eben schon sagte, stehen bei mir meine kleinen Kinder, also die Familie und auch die Arbeit erst einmal im Vordergrund. Trotzdem komme ich immer wieder gerne nach Bischweier, alleine um alte Bekannte wieder zu

sehen.

 

Der VfR bedankt sich und wünscht Dir alles Gute.

Interview mit Ehemaligen - Holger Wieser

Hallo Holger, schön dass Du Dir Zeit genommen hast für dieses Interview. Wie ist die momentane Lage bei Dir? Gut ins neue Jahr gestartet?

- Zuerst möchte ich mich für die Nachfrage recht herzlich bedanken. Das neue Jahr hat angefangen wie auch 2009 mit gemütlichem Silvesterfeiern und freien Tagen danach. Ansonsten bin ich (fast) zufrieden mit mir und meinem Umfeld ;-)

Die körperliche Fitness könnte besser sein, im Juni steht diese wieder auf dem Prüfstand (Mitternachtslauf) J

 

Du bist nun schon ein paar Jahre raus aus dem aktiven Fußball. Wie lebt es sich mit mehr Zeit für die Familie?

- Es ist schön nicht mehr permanent jedes Wochenende in der Pflicht zu stehen. Ich genieße die freie Zeit mit meiner Frau und den 2 Kindern und Sie auch.

 

Man sieht Dich eigentlich nur noch wenn Bischweier gegen Rotenfels spielt. Was machst Du denn wenn der VfR aufsteigt, dann sieht man Dich ja gar nicht mehr? J

- Ja, das stimmt leider. Vielleicht bin ich dann mal wieder eher bei einem Heimspiel vom VFR. Spaß beiseite, ich würde gerne öfters mal auf den Sportplatz gehen, da aber meine Jungs noch nicht so viel Interesse am runden Leder haben unternehmen wir viele andere Sachen von denen sie mehr profitieren als 22 Jungs beim Ball nachlaufen zuzuschauen. Wenn sie das Spiel mal verstehen und Interesse haben werde ich Sie mitnehmen und ihnen hoffentlich das ein oder andere erklären können.

 

In Rotenfels passiert zur Zeit ziemlich viel. Neues Clubhaus, neuer Sporttrakt. Nun wird auch über einen neuen Platz gemunkelt. Was kannst Du uns dazu sagen?

- Aktuell halte ich das für ein Gerücht außer man meint das Gelände vom Rasenplatz Richtung Schloss Rotenfels. Hier soll ein kleiner Trainingsplatz entstehen, so dass die Jugend, Aktiven und die AH das Gelände besser nutzen können. Die ersten Bäume sind gefällt und die Stadt hat ihren Erdaushub kostengünstig entsorgt.

- Ich denke das Bischweier eher einen Kunstrasen haben wird bevor Rotenfels einen neuen Platz erhält. So wie ich Dany kenne lässt sie da nicht locker und das ist auch gut so. Ich finde die Idee hervorragend und würde mir wünschen auch in Rotenfels einen kleinen Kunstrasen zu haben und jemand der die Idee aufgreift. Platz genug dafür wäre vorhanden aber das scheitert am Geld und denen die es aktuell umsetzen könnten. Der Clubhaus Neu- und Umbau kostet unheimlich viel Energie. Die Führungsmannschaft vollbringt hier wirklich schon sensationelles. Vielleicht könnte das in 5 Jahren ein Thema sein wenn die Energien wieder aufgeladen sind und geregelte Einnahmen erzielt werden.

 

Während deiner langen Laufbahn hattest Du bestimmt einige Trainer. Von welchem konntest Du am meisten lernen?

- Um genau zu sein müssten es 9 Trainer in 16 Jahren gewesen sein. Das ist schwer zu beantworten, da von jedem etwas hängen geblieben ist. Die Top 3 waren Herbert Meyer, Gio Marotta und Mark Schnepf.

Von Herbert war es die Art wie man Fußball „liest“ und Spieler motiviert. Die taktische Interpretation und damals eine andere Form der Trainingsgestaltung.

Von Gio die körperliche Fitness und wie er in einem den Ergeiz zum Siegen weckte. Außerdem verdanke ich ihm und Herbert heute, dass ich nach Bischweier kam und dort meinen „Horizont“ erweitern konnte.

Bei Marc war es die moderne Art der Trainingsgestaltung. Er hat sich immer unglaublich akribisch auf das Training und Spiel vorbereitet. War bestens präpariert und für neue Sachen offen. Weiterhin war es für mich interessant, da ich ihn mit 18 als C-Jugendspieler in Rotenfels trainierte.

 

 

Verfolgst Du die Bezirksliga noch regelmäßig? Was sagst Du zur Situation in der Liga? Schafft es Bühlertal endlich?

- In der Zeitung am Montag oder Sonntagabend schaue ich mir die Ergebnisse und die Tabelle an. Ansonsten habe ich in den letzten 3 Jahren vielleicht 5 Spiele live gesehen. Davon 4 von Bischweier. Die Abstiegsränge sind für mich vergeben. Für den Aufstieg kommen 5 Mannschaften in Frage. Darunter auch der VFR. Es ist schon seltsam wenn man eigentlich jede Woche liest das einer eine Klatsche bekommen hat (0:7, etc.). Das gab es vor ein paar Jahren noch nicht so oft.

Den SV Bühlertal sehe ich noch nicht als Meister. Die Mannschaft wird am Ende 2. oder 3. werden. Die aktuell ersten 5 Mannschaft werden die Plätze 1 und 2 ausspielen davon bin ich überzeugt. Plittersdorf ist für mich der Titelanwärter Nummer 1, dann Bühlertal und Bischweier.

 

 

Und wie beurteilst Du die aktuelle Lage der Mannschaft und die Arbeit des Trainers beim VfR?

- Die Ausgangslage ist sehr gut. Die Mannschaft befindet sich in der Position des Jägers und ist nicht der Gejagte. Das müsste genug Motivation nach dem holprigen Vorrundenstart sein.

Zur Arbeit des Trainers kann ich nicht viel sagen dafür bin ich zu weit weg. Vielleicht nur soviel, das er es nach anfänglichen Schwierigkeiten geschafft hat die richtige Mischung zu finden. Das spricht eindeutig für seine Qualitäten. Er ist ja auch schon ein alter Trainerfuchs mit vielen Trainerstationen. In Rotenfels waren und sind auch heute noch viele zufrieden, die Zeit in Michelbach war wohl verschenkt.

 

Meinst Du dass die Mannschaft das Potential hat das Sommermärchen von 2007 zu wiederholen?

- Ja, davon bin ich überzeugt. Es kommt auf ein paar wichtige Eckpunkte in nächster Zeit an.

1. Wie übersteht die Mannschaft Fasching!

2. Mindestens 4 Punkte aus den ersten 2 Spielen gegen RSC Rastatt und Würmersheim.

3. Bleibt der VFR vom Verletzungspech verschont?

4. Hat Stefan (Tutt) nochmals eine grandiose Rückrunde wie 2007?

Falls es zu den Aufstiegsspielen langt bin ich auch wieder dabei! Ich würde mich darüber freuen.

 

Zum Schluss stelle ich normal immer die Frage nach einem Tipp. Nun aber mal etwas anders. Wer hat die größeren Chancen zum Aufstieg, der FV Bad Rotenfels oder der VfR?

- Der VFR Bischweier hat die bessere Mischung aus Erfahrung, Cleverness und Engagement.

 

Der VfR bedankt sich und wünscht Dir alles Gute.   

- Das kann ich nur erwidern und alle grüßen die diese Zeilen lesen.

Mittwoch, 10.02.2010 - 90Jahre VfR / 1919-1960

 

Im vergangenen Jahr feierte der VfR den 90.Geburtstag. 

Wer am Ehrenabend in der Markthalle anwesend war kennt die Präsentation bereits ein wenig. 

Allerdings wir hier eine "internetfreundliche" Version einsehbar sein...


Aber macht Euch hier selbst ein Bild...


Bitte beachtet die etwas längere Ladezeit aufgrund der Dateigröße!!! 

Dienstag, 09.02.2010 - Die Damen des VfR und Interview mit Dany Schnepf

 

Zur Zeit besteht die Damenmannschaft aus etwa 23 Spielerinnen, 4 davon vom Fv Bad Rotenfels.

 

Folgende Akteurinnen sind dabei am Ball:

 

Tamara Daum, Stefanie Götzmann, Carolin Klaiber, Catherina Klumpp, Nicole Müllner, Maren Schnepf, Jasmin Seidel, Laura Simon, Stefanie Stößer, Jessica Westermann, Tamara Wieland, Karin Zilober, Katharina Paul, Marina Trifel, Yvonne Hertweck, Jessica Dehmer, Rebecca Anselm, Joanna Szlacheta, Alena Hemmel sowie Kathrin Haitz, Violeta Axhami, Franziska Blum und Nurhane Ayhami (alle 4 Fv Bad Rotenfels).

 

Die Damen der SG Bischweier/Rotenfels belegen zur Zeit den 4.Tabellenplatz, sind allerdings punktgleich mit dem 2.!

 

Trainer ist Oliver Radovanovic, der von Marco Bollian und Uwe Dietrich unterstützt wird.

 

Und nun das Interview mit der „Mutter des Damenfußballs in Bischweier“, Daniela Schnepf:

 

Hallo Dany, wie war dein Start ins neue Jahr?

- Der Start ins neue Jahr war gut. Ich war, wie so oft, über den Jahreswechsel auf dem Sportplatz!

 

Beim VfR bist du sozusagen die „Mutter für alles“. Hast Du da eigentlich noch Zeit für deine eigenen „Kinder“? J

- Zeit ist eine Frage der Organisation!  Wer 4 Kinder groß gezogen hat und sonst noch so nebenbei Vereinsarbeit leistet weiß das. Bei mir gibt es den Spruch „Habe keine Zeit, bin im Stress“ nicht. Habe für jeden und alles Zeit!!!

 

Du bist die Initiatorin des Damenfußballs beim VfR. Wie siehst Du die Entwicklung seit der Gründung / Wiederaufnahme der Damenabteilung?

- Ich habe vor 14 Jahren mit 6 Mädchen begonnen. Damals gab es im Bezirk insgesamt 5 Mädchen und 5 Damenmannschaften. Jetzt sind es schon über 40 Mädchenmannschaften und 22 Damenmannschaften. Das spricht für sich.

 

Was waren dabei die schönste Erfolge?

- Die Bezirksmeisterschaft der Mädchen 2002/2003 und natürlich der Aufstieg der Damen in die Landesliga 2006.

 

Seit dieser Saison gibt es eine SG mit dem Fv Bad Rotenfels. Wie läuft die Zusammenarbeit?

- Super! Die Mädchen und Trainer verstehen sich prima. Zur Zeit belegen wir einen guten 4.Tabellenplatz. Und ich muss nach 14 Jahren auch nicht mehr alles alleine organisieren, das ist auch mal gut.

 

Auch was den neugegründeten Förderverein angeht gilt deine Wenigkeit als Initiatorin. Wie ist der aktuelle Stand? Wie viele Mitglieder habt ihr?

- Zur Zeit haben wir 52 Einzelpersonen und 8 Familien als Mitglieder. Es läuft also nicht schlecht. Die Bemühungen um den Kunstrasenplatz gehen aber eher zögerlich voran, da der Antrag von der Gemeinde noch nicht bearbeitet wurde.

 

Weiß man schon wann das Projekt Kunstrasen konkret realisierbar ist?

- Ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Hauptproblem zurzeit ist sicherlich die finanzielle Lage der Kommunen. Aber wir lassen nicht locker!!!

 

All deine Kinder spielen Fußball. Hast du eigentlich früher auch selbst aktiv gegen den Ball getreten?

- Nein, ich selbst habe lange geturnt und dann aktiv auch Volleyball gespielt. Als ich dann mit dem Training der Mädchen begonnen habe, habe ich meine Übungsleiterausbildung in Steinbach gemacht und seither bin ich 1x im Jahr auf einem Fortbildungslehrgang in Saig.

 

Was möchtest Du zum Schluss noch loswerden?

- Dass wir alle zusammen helfen um alle Ziele die wir als Verein haben auch umsetzen können. Besonders aber sollten wir versuchen gemeinsam unser Sportgelände super zu halten.

 

Danke!

 

 

Sonntag, 07.02.2010 - Nachbericht zum Test in Neureut

 

Fc Neureut - VfR Bischweier 2:2


Im ersten Testspiel des Jahres spielte der VfR 2:2 beim nordbadischen Verein Fc Neureut. 

Nachdem man bereits in den ersten Minuten durch ein Eigentor der Gastgeber in Führung ging, kassierte man bis zum Halbzeitpfiff zwei Gegentore und ging mit einem Rückstand in die Pause. 

Nach dem Wechsel erzielte Benjamin Rehn den 2:2 Ausgleich. 


So spielte der VfR:

S.Tuczek, T.Blum, K.Schnepf, D.Schnepf (D.Eckert), R.Carraciola (S.Hübner), P.Baumstark, J.Hertweck, M.Weinbrecht (S.Karcher), C.Neumann (B.Rehn), R.Radke, J.Gjuray

Samstag, 06.02.2010 - Vorbericht zum Test in Neureut

 

Endlich!!! Es geht wieder los! 

Am heutigen Samstag bestreitet der VfR sein erstes Vorbereitungsspiel in diesem Winter.

 

Unter Abwesenheit von Bernhard Abeska (er weilt im Skiurlaub) wollen die Spieler um Kapitän Jochen Hertweck beim nordbadischen Verein Fc Neureut positiv ins Spieljahr 2010 starten. 

 

Der Fc Neureut spielt in dieser Saison in der Kreisliga Karlsruhe. Diese Liga ist mit der südbadischen Bezirksliga zu vergleichen.

Aktuell steht die Mannschaft allerdings auf dem drittletzten Tabellenplatz und muss mit zur Zeit 14 Punkten aus 16 Spielen ernsthaft um den Klassenerhalt zittern. 

 

Im Kader des VfR werden überwiegend die Spieler der ersten Mannschaft stehen. Darunter auch die Neuzugänge Jeton Gjuray und Roberto Carraciola. 

Fehlen werden der ebenfalls im Urlaub weilende Tobias Skubatz und der verletzte Florian Emrich. 

Doch auch ohne die beiden Topstürmer sollte es für den VfR möglich sein, mit einem guten Ergebnis die Reise aus Karlsruhe anzutreten. 


Freitag, 05.02.2010 - Interview mit Hans-Dieter Lehmann

Hallo Hans-Dieter, hattest Du einen guten Start ins neue Jahr?

- Dem Alter angemessen einen ruhigen Start mit Familie und Freunden.

 

 

Als Verantwortlicher für den Alte Herren Bereich hast du im letzten Jahr eine ansprechende Aufgabe übernommen. Woran liegt es, dass die AH im Verein vielleicht nicht ganz so wahr genommen wird wie beispielsweise der Jugendbereich?

- Ich meine, das liegt in der Natur der Sache. Das Aushängeschild im Verein ist zuallererst die 1.Mannschaft. Der Jugendbereich – wenn erfolgreich – bildet junge Spieler aus, die später  bei den Aktiven eingesetzt werden können. Ein Modell was beim VFR in den letzten Jahren hervorragend geklappt hat . Ich freue mich immer sehr, wenn ich die Namen der 1.Mannschaft lese und viele eigene Spieler dabei sind. Natürlich benötigt man in einer Bezirksklasse oder Landesliga auch den ein oder anderen Spieler aus anderen Vereinen – wenn das nicht zur Legionärstruppe führt, wie bei manchem Nachbarverein, ist das auch in Ordnung. Im Übrigen sind unsere „Fremden“ ja meist auch schon lange dabei - das spricht für eine gute Kameradschaft und Kontinuität in der Vereinsarbeit.

Die AH sind nun mal – und das ist nicht abwertend gemeint – das „Auslaufmodell“. Als ich in der AH eingestiegen bin habe ich all die Jungs wieder getroffen mit denen ich einst in der 1. Mannschaft gespielt habe. Es hat unheimlich Spaß gemacht die Weinbrechts, Mörmanns, Kirns, Wicks, Eckerts, Unsers usw. wieder zutreffen und wie in alten Zeiten zu kicken. Leider ist es inzwischen so, dass aus dem Aktiven Bereich so gut wie keine Zugänge mehr zu verzeichnen sind und auch viele alters- oder verletzungsbedingt in der AH aufgehört haben. Wir hatten ein paar Jahre das Glück durch „Zugewanderte“ gute Spieler dazuzubekommen. Aber bis vor einem Jahr war es doch ein starkes Ausbluten – wir wären ohne die Kooperation mit den Keschteigle gar nicht mehr in der Lage gewesen ein Großfeldspiel durchzuführen. Durch aktives Werben haben wir jetzt einige Spieler dazubekommen – aber ich hoffe natürlich dass auch aus dem Aktiven-Bereich der ein oder andere seine Karriere bei uns ausklingen lässt.           

 

 

Wie läuft das eigentlich mit dem Spielbetrieb ab? Finden nur Freundschaftsspiele statt oder gibt es auch ansprechende Turniere?

- Im Prinzip gibt es nur Freundschaftsspiele und diverse Hallen- und Kleinfeldturniere. Daneben wurde vor ca. 7 Jahren der sogenannte Regio-Cup ins Leben gerufen – das ist eine Art Pokal-Wettbewerb über Südbaden und dem benachbarten Elsass hinweg. Da haben wir auch 2 Mal mitgemacht – sind auch jeweils Gruppenerster in der Vorrunde gewesen – haben dann aber in den KO-Spielen gerade gegen französische Mannschaften kräftig auf die Mütze bekommen. Wir haben da einfach auch altersbedingt nicht mehr mithalten können – dieser Wettbewerb hätte für unsere AH vor 15 Jahren stattfinden müssen – da wäre was drin gewesen! Inzwischen nehmen wir an diesem Cup auch nicht mehr teil.  

 

 

Wie siehst Du persönlich den Stellenwert einer AH – Mannschaft in einem Verein wie dem VfR?

- Ich sehe uns als  moralische Unterstützer – als Zuschauer was die 1. Mannschaft angeht – und dann sind ja einige AH-Spieler auch als Jugendtrainer und –begleiter eingespannt. Ansonsten übernehmen wir wie alle anderen Bereiche auch Dienste z.B. beim Sportfest.  

 

 

Als aktiver Spieler warst Du auch beim VfR aktiv. Was kannst du uns über deinen ehemaligen Mitspieler Bernhard Abeska sagen? Wie war er als Mitspieler?

- Mit Bernhard habe ich nie zusammengespielt – ich selbst war 16 Jahre als Spielertrainer und Trainer unterwegs – da haben wir das ein oder andere Mal die Klingen gekreuzt. Da wir beide nicht aus der Blutgrätschenecke kommen waren das immer faire und respektvolle Zusammentreffen – natürlich immer mit der Motivation als Sieger vom Platz zu gehen.   

 

 

Warst Du auch bei anderen Vereinen aktiv?

- Ja – da kommt bedingt durch die Trainertätigkeit schon einiges zusammen.

Als aktiver Spieler waren es 5 Jahre Bischweier (+8 Jahre Jugend), dann 3 Jahre Verbandsliga Durmersheim und 1 Jahr Landesliga Ottenau.

Spielertrainer in der Bezirksliga bei Malsch, Plittersdorf, Ottenau, Bruchhausen und Völkersbach und auch 1 Jahr in Bischweier nach dem Abstieg  1986 in die damalige B-Klasse.  

 

 

Wenn du an deine Spielerkarriere zurückblickst. Was war dabei dein schönster Moment?

- Immer noch die allererste Jugendmeisterschaft für den VFR in der C-Jugend 1972 unter Trainer Harald Hackenberg – lang, lang ist’s her!

Ansonsten die erste Verbandsliga Saison in Durmersheim – wo ich als Mittelfeldspieler  17 Feldtore erzielt habe.  

 

 

Was erwartest Du von der Ersten in der Rückrunde? Kann man eventuell sogar das Sommermärchen von 2007 wiederholen?

- Ich denke die Mannschaft wird mit den Rückkehrern Florian und Jeton spielerisch stärker – wenn man an die Form der Wochen vor der Winterpause anknüpfen kann ist alles möglich. Zumal Bühlertal für mich nicht die Übermannschaft ist. Eines dürfen wir als VFR aber nicht vergessen – wir hatten einen überragenden Torhüter – der uns in der Vorrunde einige Punkte mit seinen Paraden gerettet hat. Das muss natürlich auch in der Rückrunde passen.

Gegen ein spannendes Aufstiegsspiel mit vielen Zuschauern hätte sicher auch unser Kassierer nichts einzuwenden.   

 

 

Danke und Viel Erfolg! 

Donnerstag, 04.02.2010 - Die AH des VfR...

 

 

AH-Vorstand: Hans-Dieter Lehmann

 

Leiter Spielbetrieb: Tobias Wüst

 

Trainingszeiten Winter: 

Donnerstag 19-20Uhr in der Sporthalle Bischweier

 

Trainingszeiten Sommer:

Donnerstag 18-20Uhr auf dem Sportplatz in Oberweier

 

Aktuell feststehende Spieltermine im Jahr 2010:

 

Samstag, 08.Mai 2010 um 17.30Uhr

Sv Mörsch - VfR Bischweier

Treffpunkt 16.30Uhr am Clubhaus Bischweier

 

Freitag, 28.Mai 2010 um 18.00Uhr

Sv Bietigheim - VfR Bischweier

Treffpunkt 17.00Uhr am Clubhaus Bischweier

 

Samstag, 19.Juni 2010 ab 14.00Uhr

Turnier beim Sv Bietigheim

Treffpunkt 13.00Uhr am Clubhaus Bischweier

 

Natürlich werden Sie im Laufe der Zeit über zusätzliche Termine informiert.

 

Morgen lesen Sie das Interview mit AH-Vorstand Hans-Dieter Lehmann...


Mittwoch, 03.02.2010 - Der Deutsche Fußballbund

 

Viele Amateurfußballer wissen zwar wer gerade Erster in der Bundesliga oder der Trainer der Nationalmannschaft ist, doch wenn man nach der Historie oder der aktuellen Aufbauorganisation frägt, dann muss der Ein oder Andere doch passen. 

Genau aus diesem Grund habt Ihr heute die Möglichkeit, auf den Seiten des DFB ein wenig zu stöbern! Es lohnt sich auf alle Fälle!!!


> Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) feierte im Jahr 2000 mit einem Festakt im "Geburtsort" Leipzig sein 100-jähriges Bestehen.
Der DFB kann in seiner über 100-jährigen Geschichte mittlerweile auf viele große Ereignisse zurückblicken - allem voran die drei WM-Titel bei den Männern und die WM-Erfolge 2003 und 2007 bei den Frauen.
Doch der DFB ist mehr: Denn mit mehr als 6,5 Millionen Mitgliedern und rund 26.000 Vereinen ist er der größte Einzelsportverband
 der Welt...<

Dienstag, 02.02.2010 - Vorschau auf die Vorbereitung


Gestern Abend startete der VfR Bischweier in die Vorbereitung zur Rückrunde der Saison 2009/2010. (zu ein paar Bildern geht's hier...)

Zum Trainingsauftakt waren insgesamt 21 Spieler anwesend, welche trotz schlechter Witterungsbedingungen eine kleine Laufeinheit machten.

 

Somit ist die fußballfreie Zeit also vorbei und bereits am kommenden Samstag soll das erste Spiel auf dem Plan stehen.

Anders als vor wenigen Tagen hier bekannt gegeben, soll das Spiel in Neureut doch stattfinden. Allerdings steht dieses nun aufgrund der Schneefälle noch auf der Kippe.

 

Doch spätestens am Sonntag, den 21.02.2010 soll dann der erste Test stattfinden. Beim Spiel in Malsch werden beide VfR-Teams den Gegner aus der Heimatgemeinde von Trainer Bernhard Abeska testen.

Nur zwei Tage später trifft man auf die Oberligareserve des SV Spielberg.

 

Am Samstag, den 27.02. spielt die VfR-Reserve dann beim B-Ligisten Sv Selbach. Hierbei sollte doch ein Sieg für die zuletzt erstärkten Jungs drin sein.

 

Bevor dann am Sonntag, den 07.03. das Pokalspiel gegen Neusatz ansteht, testet der VfR den Dienstag davor noch gegen A-Ligist Fv Ottersweier.

 

Insgesamt bittet der Coach seine Spieler zu 11 Trainingseinheiten. Auf den ersten Blick scheinen dies sehr wenige Einheiten zu sein, doch wer weiß wie "Abse" trainiert, der wünscht dem Ein oder Anderen Spieler sogar noch ein paar freie Tage mehr. Doch dies ist gut so, denn in der Vorrunde hat man deutlich sehen können, dass die Jungs topfit waren.

 

Am 14.03. beginnt dann endlich die Rückrunde für die VfR-Teams.

Das Gastspiel beim Rastatter SC wird der Abeska-Truppe gleich eine erste Standortbestimmung verschaffen. Mit einem Sieg kann man der Konkurrenz gleich zeigen, zu was der VfR in der Rückrunde fähig sein wird.

 

Also freuen wir uns dass es wieder los geht und wünschen Bernhard Abeska und der gesamten Mannschaft eine, trotz der Schneefälle, hoffentlich gelungene Vorbereitung.

 

Samstag, 30.01.2010 - Interview mit Markus Schupp

Seit Anfang September 2009 ist Markus Schupp Cheftrainer beim Karlsruher SC. Nachdem er zuletzt unter Huub Stevens bei RB Salzburg als Co-Trainer fungierte, ist er nun beim KSC wieder selbst der Chef.

Mit ihm unterhielt sich der Homepageverantwortliche des VfR Bischweier, Benni Emrich.

 

Vorab ein Dankeschön an die Verantwortlichen des Karlsruher SC, die dieses persönliche Gespräch auf der Geschäftsstelle möglich machen konnten.

 

VfR: Hallo Herr Schupp, erstmal ein großes Dankeschön dass Sie sich die Zeit genommen haben sich den Fragen eines Amateurvereins zu stellen. Wie reagierten Sie auf diese Anfrage? Machen Sie so was gerne oder wurden Sie vielleicht sogar gezwungen? J

Markus Schupp (lacht): „Ich bin gezwungen worden das zu machen, mit Geld. Nein, Spaß bei Seite. Wenn ich von solch einer Anfrage weiß, dann mache ich das natürlich gerne. Diese Woche hatte ich auch die Zeit dafür. Ich empfinde das keineswegs als unnormal auch mal ein Interview mit einem Vereinsvertreter zu machen.“

 

VfR: Bevor Sie zum KSC kamen waren Sie als Co-Trainer von Huub Stevens in Salzburg aktiv. Was war der Grund dafür, dass Sie den guten Job bei einem international spielenden Verein gegen ein Engagement bei einem Zweitligisten getauscht haben?

Markus Schupp: „Der Respekt vor der deutschen Liga ist bei mir nach wie vor da. Für Viele ist das nichts besonderes, Trainer beim KSC zu sein. So kommt das zumindest rüber. Aber es handelt sich um die Zweite Deutsche Liga in der viele Clubs spielen, die schon mal in der ersten Liga waren und dort auch wieder hinwollen. Natürlich weiß ich auch was es bedeutet, in so einer starken Liga zu arbeiten.

Der KSC gehört zu den 25 besten Vereinen in Deutschland und wenn man dann solch eine Anfrage bekommt als Cheftrainer tätig zu sein, dann erfüllt mich das natürlich auch mit Stolz. Als die Anfrage kam, habe ich überhaupt nicht überlegen müssen. Die sportliche Herausforderung, was für mich das Wichtigste ist, und die passt beim KSC. Wir wollen mittelfristig wieder dort hinkommen, wo der KSC schon mal war.“

 

VfR: Haben Sie sich auch Rat von Huub Stevens geholt?

Markus Schupp: „Ich habe ihn immer mit einbezogen. Er wusste, wie der Stand der Dinge ist, dass wenn ein ambitionierter Verein anfragt, ich dies auch tun möchte. Es war eine schnelle Entscheidung notwendig, da die Jobs in der Liga rar sind. Aber informiert habe ich ihn natürlich und er hat mir da auch keine Steine in den Weg gelegt.“

 

VfR: Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge scheint die Saison mehr oder weniger gelaufen zu sein. Der Abstand nach oben und nach unten ist relativ gleich. Doch aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga ist sowohl nach unten als auch nach oben noch alles drin, oder?

Markus Schupp: „Das ist richtig, die zweite Liga ist wirklich sehr ausgeglichen. Jeder kann Jeden schlagen. Aber genau das macht es interessant. Mit einer Serie von guten Resultaten ist man ganz schnell wieder oben dran. Wir wollen auf jeden Fall kein Durchschnitt sein, aber wir wissen auch, dass es ein schwieriges Jahr nach dem Abstieg ist. Wir wollen uns stetig weiterentwickeln und sagen daher auf keinen Fall, dass die Saison abgehakt ist.“

 

VfR: Und wie ist das bei den Spielern? Gibt es schon Anzeichen dass bei dem Ein oder Anderen die Motivation fehlt aufgrund der fehlenden Ziele?

Markus Schupp: „Das müssen Sie die Spieler fragen. Aber wir haben einen kleinen Kader und daher ist der Konkurrenzkampf an manchen Stellen nicht wirklich groß. Der KSC ist ein Ausbildungsverein mit guter Jugendarbeit. Diese Spieler müssen wir heranführen und weiterentwickeln. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass der Konkurrenzkampf für die Etablierten nicht so groß ist wie für die vielen jungen Spieler die nach oben wollen. Aber jeder Spieler will jedes Spiel gewinnen. Wir versuchen einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, welcher dies ist wird man am Ende sehen. Alle anderen Ziele wären vermessen.“

 

VfR: Wie Sie gerade schon angesprochen haben ist der KSC ein Ausbildungsverein. Sie haben das in München durch Spieler wie Kahn oder Scholl selbst miterlebt. Dennoch wird der ehemaligen Vereinsführung vorgeworfen, dass man es verpasst hat, mit Mannschaften in der näheren Umgebung wie Freiburg, Kaiserslautern und vor allem Hoffenheim im Gleichschritt zu bleiben. Haben Sie das aus der Ferne mitbekommen? Und wie sehen Sie das jetzt?

Markus Schupp: „Der KSC ist ein Traditionsverein und Karlsruhe eine Fußballstadt. Wir müssen es schaffen die Leute wieder für uns zu begeistern. Für mich war und ist der KSC, wie angesprochen, einer der 25 besten Verein in Deutschland.

Mit Hoffenheim möchte ich uns nicht vergleichen. Das ist  eine ganz andere Liga.

Aber auch den FCK darf man nicht als Vergleich heranziehen. Die haben ein WM-Stadion, dadurch einen ganz anderen Zuschauerschnitt. Das bringt ihnen pro Saison sicherlich 5,6 Punkte mehr, allein durch das Stadion.

Doch das alles haben wir nicht - und deswegen müssen wir aus unseren Bedingungen das Beste machen. Wir müssen unsere Situation aber mittelfristig ändern, denn nur dann sind auch konkurrenzfähig.“

 

VfR: Wie ist denn Ihre persönliche Philosophie? Mehr auf die Jugend bauen oder doch eher gestandene Spieler?

Markus Schupp: „Ganz klar geht die Tendenz hin zu den eigenen, ausgebildeten Junioren. Doch diese Spieler müssen sich mit den Etablierten messen -  und da trennt sich dann meistens die Spreu vom Weizen.“

 

 

 

 

VfR: Der Kader des KSC ist sehr dünn besetzt. Deshalb war diese Woche auch Michael Smejkal zum Probetraining im Wildpark. Auch die Namen Thomas Kleine und Dominic Maroh wurden genannt. Was ist da dran?

Markus Schupp: „Es ist ganz klar, dass wir eine gute Balance im Kader brauchen. Und die ist momentan nicht gegeben. Der Kader wurde vor der Runde nicht richtig zusammengestellt, das ist Fakt. Wir haben fünf bis sechs defensive Mittelfeldspieler, aber zurzeit , unter Berücksichtigung der Verletzten, nur zwei Innenverteidiger und jeweils einen Außenverteidiger. Genauso ist das auch mit dem Alter, auch hier muss die Balance zwischen Jugend und Etablierten stimmen. Aber wir brauchen beides, sowohl jung als auch alt.“

 

 

VfR: Und was ist mit den angesprochenen Neuzugängen? Werden Sie also noch mal aktiv vor Transferschluss?

Markus Schupp: „Wir schauen uns sicherlich nach Verstärkungen um, denn mit Matthias Langkamp haben wir einen Dauerverletzten auf der Verteidigerposition und somit mit Dino Drpic und Sebastian Langkamp nur noch zwei Innenverteidiger. Sebastian Langkamp war vergangenes Wochenende gesperrt und könnte gegen 1860 wieder spielen, doch er hat sich diese Woche im Training verletzt und wir müssen schauen, ob es geht. Aber wenn es bei ihm nicht geht, wird eben wieder ein junger Spieler auflaufen.“

 

VfR: Welche Anforderungen stellen Sie denn an eine mögliche Neuverpflichtung?

Markus Schupp: „Er muss ganz klar bei uns rein passen, sei es charakterlich oder auch wirtschaftlich. Er sollte leicht und schnell integrierbar und möglichst sofort einsetzbar sein.“

 

 

VfR: Zu Beginn der kommenden Runde werden Sie vom Start weg hier sein. Das heißt Sie können den Kader selbst zusammenstellen. Laufen da die Planungen schon?

Markus Schupp: „Momentan konzentrieren wir uns nur auf die aktuelle Situation. Natürlich unterhält man sich auch schon über das, was kommt. Meines Wissens gibt es 17 Verträge, die bestehen bleiben, daher wird es nicht viele Möglichkeiten geben, et was zu verändern - es sei denn, man nimmt viel Geld in die Hand. Hier sind wir aber nur eingeschränkt handlungsfähig, daher werden wir auch im Sommer die Nachwuchsspieler genau beobachten. Doch das ist, wie gesagt, immer mit Risiko verbunden. Die jungen Spieler machen immer mal eine schwächere Phase durch. Daher müssen auch künftig kurzfristige Rückschläge einkalkuliert werden. Wir werden aber sicher auch den Ein oder Anderen neuen Spieler holen, um mittelfristig wieder oben angreifen zu können.“

 

VfR: Der KSC hat in der Vergangenheit seine Sommertrainingslager immer in Baiersbronn verbracht. Unter Anderem dadurch fanden immer wieder Testspiele im Bezirk Baden-Baden statt. Wie ist hier die Planung?

Markus Schupp: „Wir haben mal darüber gesprochen, allerdings noch nichts konkretes. In 4-5 Wochen werden wir diese natürlich konkretisieren. Wenn wir in der Nähe bleiben sollten, werden bestimmt auch während des Trainingslagers wieder Spiele in der Region stattfinden. Es ist sicherlich was Besonderes, im Einzugsgebiet der KSC-Fans zu spielen und den Kontakt aufrechtzuerhalten. Das ist uns auch wichtig.“

 

 

VfR: Verfolgen sie persönlich nur die oberen Ligen oder sieht man Sie ab und an auch auf regionalen Sportplätzen?

Markus Schupp: „Dies ist zeitlich eher schwierig, aber ich versuche immer mal  wieder auch Spiele von unterklassigen Teams anzuschauen. Hauptsächlich die dritte Liga verfolgen wir interessiert, da hier oftmals gute Spieler aktiv sind. Ebenso auch die A-und B-Jugendspiele. Doch hauptsächlich müssen meine Kollegen und ich unsere Liga und die Gegner kennen. Das ist primär.“

 

 

VfR: Ich bedanke mich recht herzlich für dieses Interview und wünsche Ihnen Viel Erfolg für die kommenden Aufgaben.

Markus Schupp: „Ich bedanke mich auch. Alles Gute. „

Freitag, 29.01.2010 - Die großen Fünf - Fc Rastatt 04

 

Gründungsdatum: 1904

 

Aktuelle Spielklasse:

Erste Mannschaft:

Verbandsliga Südbaden

Zweite Mannschaft:

Kreisliga A Nord

 

Präsident: Dr. Peter Leist

 

1.Vorsitzender & Geschäftsführer: Holger Zimmer

 

2..Vorsitzender: Thomas Schäffer

 

Verantwortlicher Spielbetrieb: Rudi Malcher, Stefan Kleipödzsus, Reimund Lisowski

 

Jugendleiter: Rudi Malcher

 

Homepage: www.fc04.de

 

Der Fc Rastatt 04 ist zur Zeit in der Verbandsliga aktiv und belegt dort zur Winterpause einen guten 9.Platz. Nachdem man zu Beginn der Runde einen Trainerwechsel vollziehen musste, befindet sich der Verein auch ein wenig im Umbruch.

Aktueller Trainer ist Bernd Schmider.

Zu dem nun erwarteten Interview ist es leider nicht gekommen.

Trotzdem wünschen wir auch dem Fc 04 eine erfolgreiche Rückrunde. 

Donnerstag, 28.01.2010 - Die großen Fünf - VfB Bühl

Gründungsjahr: 1909

Aktuelle Spielklasse:

Erste Mannschaft:

Verbandsliga Südbaden

Zweite Mannschaft:

Kreisliga A Süd

 

Präsident: Dr. Bernd Reichert

 

1.Vorsitzender:Hans Jörg Willig

Vorsitzender Finanzen: Sascha Mielke

 

Vorsitzender Fußball: Stefan Voppichler

 

Vorsitzender Jugend: Erhard Reith

 

Homepage: www.vfb-buehl.de

 

Die aktuelle Nr.1 im Bezirk Baden-Baden ist ganz klar der VfB Bühl. In den vergangenen Jahren hat man es im Hägenich geschafft, die Mannschaften aus Rastatt, Kuppenheim oder Gaggenau zu verdrängen.

Mit einer tollen Mischung aus Jugend und Erfahrung sowie einer überragenden Konstanz auf der Trainerposition steht man momentan auf einem guten 5.Platz mit Tuchfühlung zur Spitze.

 

Lesen Sie nun das Interview mit dem Trainer des VfB Bühl, Alexander Hassenstein

 

Hallo Herr Hassenstein, erstmal Danke dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Das Jahr 2010 hat ja gerade erst begonnen. Gut gestartet?

 - Wunderbar, danke der Nachfrage! Ich habe zum Jahreswechsel ein paar erholsame Tage mit der Familie im Allgäu verbracht und diese Zeit ohne Fußball richtig genossen!

 

 

Die ersten Hallenturniere sind absolviert. Sie selbst haben beim Turnier in Bühlertal auch noch mal die Stiefel geschnürt. Was halten Sie von dem Spiel in der Halle?

 - Ich bin ein großer Fan vom Hallenfußball.  Wie Sie ja richtig festgestellt haben, kann ich es immer noch nicht lassen hin und wieder in der Halle dem Ball hinterher zu jagen. Allerdings spielen wir in diesem Winter sehr viele Turniere, teilweise sogar zwei an einem Tag. Dabei muss sich natürlich jede verfügbare Kraft einbringen, auch der Trainer. Über diesen sportlichen Aspekt hinaus bieten Hallenturnier immer wieder die Gelegenheit Bekannte, Freunde, ehemalige Weggefährten und Trainerkollegen zu treffen, um  mit ihnen in der Vergangenheit zu schwelgen, das aktuelle Fußballgeschehen zu analysieren oder aktuelle Neuigkeiten auszutauschen.

 

 

Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass Sie für ein weiteres Jahr in Bühl zugesagt haben. Was gab den Anreiz auch nach solch vielen Jahren weiter in Bühl zu bleiben?

 - Um den Rekord von Volker Finke beim SC Freiburg einzustellen! Nein, Spaß beiseite, es macht mir nach wie vor sehr viel Spaß mit der Mannschaft zu arbeiten. Ich habe das Gefühl, dass die Spieler bereit sind etwas anzunehmen und das von mir Verlangte in die Tat umzusetzen. Schließlich sind die meisten Spieler unter 23 Jahren und haben ihre fußballerische Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen. Daraus ergibt sich für mich die Motivation die Mannschaft in der Verbandsliga nach ganz oben zu führen. Darüber hinaus  stehen mir mit Stefan Voppichler (sportlicher Leiter) und Harald Ernst (Trainer 2.Mannschaft) äußerst kompetente und hilfsbereite  Fachleute zur Seite, mit denen die Zusammenarbeit sehr viel Freude bereitet.

 

War der VfB Bühl Ihre erste Trainerstation? Oder waren Sie vorher schon mal als Spielertrainer aktiv?

 - Der VfB Bühl  ist meine erste Trainerstation,  aber sicher nicht die letzte!

 

 Gab/Gibt es ein Vorbild für Sie als Spieler/Trainer?

 - Nein, eigentlich nicht, zumindest nicht aus dem  Bereich Fußball!  

 

 

Seit Jahren baut man in Bühl auf junge Spieler gemischt mit ein, zwei „alten Hasen“. Ist diese Mischung der Grund für Ihren Erfolg? Oder was zeichnet den VfB Bühl aus?

 

- Es führt aus meiner Sicht in der heutigen Zeit kein Weg daran vorbei,  junge Spieler so früh wie möglich an die erste Mannschaft heranzuführen und sie dort zu integrieren. In Zeiten in denen Zuschüsse für Vereine immer mehr gekürzt werden gleichzeitig aber Unterhaltskosten für den gesamten Spielbetrieb, Energiekosten etc. immer weiter steigen, spielt ein verantwortungsbewusstes Wirtschaften für alle Amateurvereine eine wichtige Rolle. Beispiele dafür, wie man einen Verein an die „Wand fahren“ kann, gab es in den letzten Jahrzehnten immer wieder. Somit muss der Jugendarbeit besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, um junge Spieler frühzeitig bestmöglich auszubilden, damit das fußballerische Niveau einer Seniorenmannschaft über Jahre hinaus gehalten oder sogar verbessert werden kann. Dies ist uns in den letzten Jahren in Bühl ganz gut gelungen, ohne zu behaupten, dass wir nicht auch einiges verbessern müssen. Wichtig ist dabei, dass den jungen Spielern Perspektiven geboten werden, und sie auch das Gefühl vermittelt bekommen, dass der Verein und der Trainer auf sie bauen. Wenn sich dann noch der ein oder andere erfahrene Spieler dazugesellt, der junge Spieler auf dem Platz führen kann, wie dies Marko Kesch und Christian Coratella in Bühl jahrelang getan haben und noch immer tun, ist die Grundlage für ein erfolgreiches fußballerisches Miteinander gegeben. Dies ist sicher ein wesentlicher Grund für unser recht erfolgreiches Abschneiden in den letzten Jahren. Darüber hinaus entsteht aus dieser Situation im Trainingsbetrieb ein positiver Konkurrenzkampf, bei dem  die Jungen den Alten zeigen wollen, was sie denn schon alles können, und die Alten ihrerseits den Jungen demonstrieren, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

 

 

Als Verbandsligatrainer wird man die Bezirksliga sicher nicht ganz so interessiert verfolgen. Oder ist dies bei Ihnen anders?

 - Ganz im Gegenteil! Für mich ist natürlich in erster Linie wichtig die „eigene“ Liga zu kennen aber darüber hinaus haben wir in Bühl sicher nicht vergessen wo wir herkommen. In den letzten Jahren haben auch immer wieder Spieler aus der Bezirks -  oder der Kreisliga den Weg zu uns gefunden. Kris Oldach und Rene Retsch vom SV Sasbach, Daniel Witte vom SV Ottenau, Manuel Kirschner vom SV Altschweier oder Oleg Fishman vom FC Varnhalt, um nur einige zu nennen. Alle haben dabei die sportliche Herausforderung gesucht und sich den Anforderungen in der Verbandsliga gestellt. Und ich bin sehr sicher, dass es gerade in der Bezirksliga noch etliche Talente gibt, die durchaus den Sprung in die Verbandsliga schaffen können. Abgesehen davon verfolge ich die Fußballergebnisse und Berichterstattungen im Lokalsport mit großem Interesse, unabhängig von der Klasse.

 

 

Wie schätzen Sie die momentane Lage ein? Wird Bühlertal das Rennen machen und endlich nach vielen Anläufen den Aufstieg schaffen? Wen schätzen Sie als stärksten Konkurrent ein? 

- Wenn man die Bezirksligatabelle betrachtet, dann spricht diese doch eine deutliche Sprache. Ich denke, dass sich der SV Bühlertal den Vorsprung von sechs Punkten nicht mehr nehmen lassen wird und am Ende der Saison als Erster in die Landesliga aufsteigt. Eine Bewertung der Konkurrenten fällt mir zugegebenermaßen nicht leicht, aber bei dem großen und dicht gedrängten Verfolgerfeld, wird sicher viel davon abhängen, wer den besten Start nach der langen Winterpause erwischt.

 

 

Viele Leser werden sich auch fragen was Sie persönlich über den VfR denken oder wissen. Wie schätzen Sie die Mannschaft/den Trainer des VfR aus Ihrer Sicht ein?

- Die Einschätzung anderer Mannschaften bzw. von Trainerkollegen ist meines Erachtens mit großer Vorsicht zu genießen. Einerseits bin ich viel zu weit weg, um mir ein Urteil erlauben zu können, andererseits ist dies sicher nicht die richtige Plattform, um ohne fundamentale Kenntnisse über andere zu sprechen. Ich denke jeder Trainer, egal wie er heißt und welche Mannschaft er trainiert, gibt sein Bestes, ganz sicher auch Bernhard Abeska und die Spieler, die unter ihm trainieren.

 

 

Zum Abschluss gibt’s normalerweise immer die Frage nach einem Tipp. Diesmal frage ich aber mal anders: Was würden Sie tun wenn der VfB Bühl in der Spielzeit 2010/2011 in der Oberliga spielt?

- Ich würde mir ein Navigationsgerät kaufen!

 

 

Ich bedanke mich im Namen des VfR für dieses Interview und wir wünschen Ihnen und dem VfB Bühl alles Gute für die restliche Runde.Danke

Mittwoch, 27.01.2010 - Die großen Fünf - VfB Gaggenau


Gründungsjahr: 2001

 

Aktuelle Spielklasse:

Erste Mannschaft:

Landesliga Südbaden 1

Zweite Mannschaft:

Kreisliga B Staffel 4

 

1.Vorstand: Gerd Pfrommer

2.Vorstand: Heinz Adolph

Abteilungsleiter Fußball: Sinisa Bilic

Spielausschussvorsitzender: Jurica Tomljanovic

Jugendleiter: Christian Basler

Homepage: www.vfb-gaggenau.de

Der VfB Gaggenau war lange Jahre das Aushängeschild des Fußballs im Bezirk Baden-Baden. Im Jahr 2001 wurde der Verein neu gegründet und startete, nach langen Jahren in der Ober- und Verbandsliga, in der Kreisliga B. Mittlerweile hat es der Verein geschafft, innerhalb von nur 8 Jahren wieder bis in die Landesliga vorzudringen.
Momentan steht der VfB Gaggenau als Aufsteiger auf einem sehr guten 7.Tabellenplatz. Trainer zur Zeit ist wie schon zu den erfolgreichsten Zeiten Gerd Pfrang.

Lesen Sie nun das Interview mit Gerd Pfrang, Trainer des VfB Gaggenau 2001: 


Hallo Herr Pfrang, erstmal Danke dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Das Jahr 2010 hat ja gerade erst begonnen. Gut gestartet?

- Danke ja, persönlich bin ich gut gestartet.

 

Die ersten Hallenturniere sind absolviert.  Was halten Sie von dem Spiel in der Halle?

- Eine schöne Abwechslung und Überbrückung der Winterpause für Zuschauer und Spieler, wenn es fair zugeht. Mehr aber auch nicht. Ich stelle immer jedem Spieler frei, ob er in der Halle spielen möchte oder nicht. Leider gibt es mittlerweile viel zu viel Hallenturniere und das Interesse der Zuschauer und der Spieler leidet  darunter, da man nicht immer in Bestbesetzung antreten kann. Weniger Turniere mit dafür mehr spielerischer Qualität wären das Richtige.

 

Nach erfolgreichen Jahren in Kuppenheim sind Sie dann wieder in Gaggenau gelandet. Was gab damals den Ausschlag wieder ins Traischbachstadion zurückzukehren?

- Nach sieben Jahren Kuppenheim mit schönem und erfolgreichem Fußball, muß man merken wenn es Zeit ist los zu lassen. Der VFB Gaggenau hat mir dann nach einigen intensiven Gesprächen ein gutes sportliches Konzept vorstellen können. Da ich das gaggenauer Umfeld sehr gut kenne und dort meine schönsten Jahre als Spieler und als Trainer auf höchstem Amateurniveau erleben durfte, war es für mich auch im Nachhinein die einzig richtige Entscheidung dort nochmals als Trainer zu wirken.

 

Als Aufsteiger stehen Sie zur Halbzeit super da. Welche Ziele haben Sie und der VfB Gaggenau noch für die restliche Saison? Gar ein Durchmarsch?

- Durchmarsch ist total übertrieben. Die Klasse zu erhalten war das Ziel. Dieses Ziel werden wir erreichen. Wenn wir die ca. letzten zehn Spiele vor der Winterpause nicht immer 5-6 Spieler aus der ersten Elf hätten ersetzen müssen, wäre ein zweiter Tabellenplatz sogar realistisch gewesen. Wir werden ab dem 27.01.2010 mit hoffentlich 20 gesunden Kaderspielern die Vorbereitung beginnen und zum Schluß der Saison im vorderen Drittel der  Tabelle landen. Alles was besser sein wird, werden wir sportlich bestimmt nicht zurückweisen.

 

Es ist nun fast schon 10 Jahre her dass der VfB damals Konkurs anmelden musste. Sie waren ja, wie angesprochen, auch vor der Neugründung schon in Gaggenau tätig. Was hat sich seit damals verändert?

- Ich war seit dem Oberligaaufstieg 1986  - 10 Jahre Oberliga und 5 Jahre Verbandsliga – bis 2000 dabei. Man darf hier keine Vergleiche zu der heutigen Situation mehr herstellen. Es war eine Traumzeit für einen Amateurfußballer. Spiele wie z.B. gegen 1860 München, Bayern München etc. werden wir nie vergessen. Geändert seit damals hat sich eindeutig die finanzielle Situation. Der neue VFB wirtschaftet so, dass er nur das ausgibt was er hat. Trotz dieser wirtschaftlich klar vorgegebenen Situation, hat es der neue Verein geschafft innerhalb von 8 Jahren von null bis in die Landesliga zu kommen. Ein großes Kompliment an die  Vorstandschaft, allen voran an Gerd Pfrommer und Heinz Adolph. Geändert hat sich natürlich auch das Spielermaterial, dass mir heute im Vergleich zu damals zur Verfügung steht. Aber es macht Spaß, mit weniger mehr zu erreichen.

 

Als Trainer in Gaggenau und Kuppenheim hatten Sie es in Ihrer Laufbahn mit einer Menge talentierter und klasse Fußballer zu tun. Wer war oder ist Ihrer Ansicht nach der Beste gewesen den Sie jemals trainierten?

- Den besten zu nennen wäre so nicht richtig. Unter den Besten waren solche Namen wie:

Philipp Laux, Adnan Kevric, Marco Grimm, Rifat Kolasinac, Milorad Pilipovic, Markus Köppel, Ilyes Chabbi.
Während meiner A-Junioren-Trainertätigkeit in Kuppenheim hatte ich im dritten und letzten Jahr eine Mannschaft, die erst im letzten Spiel von Pfullendorf noch von dem Oberliga-Aufstieg abgefangen wurde. Mit dieser Mannschaft ( ohne Ausnahme ) könnte der SV 08 heute an der Spitze der Verbandsliga mitspielen.
Das aus meiner Sicht größte Talent, dass ich trainiert habe, war Dean Svjetlanovic beim VFB Gaggenau 1997/98. Er spielt heute noch in der Oberliga in Nöttingen.


Schaut man als Landesligatrainer auch noch was in der Bezirksliga passiert?

- Selbstverständlich

 

Wie schätzen Sie die momentane Lage ein? Wird Bühlertal das Rennen machen und endlich nach vielen Anläufen den Aufstieg schaffen? Wen schätzen Sie als stärksten Konkurrent ein 

- Bühlertal, so denke ich wird es schaffen. Bischweier wird der stärkste Konkurrent sein.

 

Viele Leser werden sich auch fragen was Sie persönlich über den VfR denken oder wissen. Wie schätzen Sie die Mannschaft/den Trainer des VfR aus Ihrer Sicht ein?

- Die Mannschaft ist eine sehr homogene, kampf - und auch spielstarke Truppe, mit 3-4 Spielern, die auch in der Landesliga gut mitspielen würden.

Was den Trainer betrifft: Etwas Besseres konnte dem VFR Bischweier gar nicht passieren.

 

Sie sagen, dass 3-4 Spieler auch Landesliga spielen könnten. Welche Spieler wären dies denn?

- Ein Spieler der talentiert ist und die Möglichkeit hat höher zu spielen sollte es in der Zeit in der er jung und gefragt ist auch probieren um danach kurz- oder langfristig wieder seinem Stammverein zur Verfügung zu stehen. Die VfR-Fans und Verantwortlichen sollten es aber nicht falsch verstehen wenn ich die nachstehenden Spieler nenne.
Jochen Hertweck trainierte ich damals in der A-Jugend des Sv 08. Er hatte damals einen Stammplatz bei mir.
Florian Emrich kenne ich ebenso noch aus meiner Zeit in Kuppenheim. Ich hätte ihm damals sicher den Sprung zu mir in die Erste Mannschaft des SV 08 zugetraut.
Tobias Skubatz ist ebenfalls ein sehr talentierter Stürmer.
Und Timo Blum ist meines Erachtens der ideale Spieler für die Position des rechten Verteidigers.
Es haben sicherlich noch andere Spieler des VfR die Fähigkeiten höherklassig zu spielen, doch gerade die oben genannten vier Spieler sind mir in den wenigen Spielen die ich vom VfR gesehen habe aufgefallen.

               

Zum Abschluss gibt’s normalerweise immer die Frage nach einem Tipp. Diesmal frage ich aber mal anders: Was ist realistischer, dass es nächste Runde ein Verbandsligaspiel gegen Bühl oder ein Landesligaspiel gegen Ottenau gibt?

- Realistischer ist ein Landesligaspiel gegen die  SV Ottenau, was für uns alle und die Stadt Gaggenau momentan auch das Beste wäre.

 

Ich bedanke mich im Namen des VfR für dieses Interview und wir wünschen Ihnen und dem VfB Gaggenau alles Gute für die restliche Runde. Danke!

 

Dienstag, 26.01.2010 -Die großen Fünf -SV 08 Kuppenheim

Gründungsjahr: 1908

 

Aktuelle Spielklasse:

Erste Mannschaft:

Landesliga Südbaden 1

Zweite Mannschaft:

Bezirksliga Baden-Baden

 

1.Vorsitzender: Dr. Hans Werner Dünnweber

2.Vorsitzender: Thomas Raub

Sportmanager: Heinz Brink

Leiter Sportbetrieb: Dieter Walz

Spielausschuss: Mirko Novicevic

Jugendleiter: Mario Weiler

 

Homepagewww.sv08kuppenheim.de

Der SV 08 Kuppenheim ist einer der erfolgreichsten Vereine der Region. In den achtziger Jahren war man, u.a. mit Bernhard Abeska als Spieler, sehr erfolgreich in der damaligen Amateur Oberliga.
Zurzeit spielt die erste Mannschaft in der Landesliga Südbaden und ist auf dem 3.Platz. Mit der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga stellt der SV 08 die beste Reservemannschaft der Region. 
 Allerdings kämpft man hier stark gegen den Abstieg.
Aktueller Trainer der Landesligamannschaft ist der ehemalige Spieler, Patric Kohm.

 

Lesen Sie nun das Interview mit Patric Kohm, Trainer des SV 08 Kuppenheim: 

 

 

Hallo Herr Kohm, erstmal Danke dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Das Jahr 2010 hat ja gerade erst begonnen. Gut gestartet?

-          Ja, Danke der Nachfrage. Ich nutze die fußballfreie Phase, um mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen, den Akku wieder aufzuladen aber natürlich auch um die Planungen für die Rückrunde bzw. die neue Spielzeit voranzutreiben.



Die ersten Hallenturniere sind absolviert. Sie selbst haben beispielsweise beim Futsal-Turnier auch mitgespielt. Was halten Sie von dem Spiel in der Halle?

-          Ich persönlich spiele eigentlich sehr gerne in der Halle. Bei allem sportlichen Ehrgeiz bei jedem Turnier das Maximale zu erreichen, sollte jedoch auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Speziell beim Futsal finde ich die Spielregeln überwiegend sehr gut, jedoch stören mich die kleinen Tore etwas. Außerdem bietet der Hallenfußball die Möglichkeit zum Informationsaustausch mit alten Freunden, ehemaligen Mannschaftskollegen oder Vereinsverantwortlichen.



Seit Beginn dieser Runde haben Sie erstmals vom Start weg das Sagen bei der Landesligamannschaft des SV 08. Wie würde die Privatperson Patric Kohm den Trainer Patric Kohm beschreiben?

-          Das ist eine schwierige Frage, die ich selbst eigentlich nicht beantworten kann. Diese Frage sollten Sie meinen Spielern bzw. den Vereinsverantwortlichen des SV 08 Kuppenheim stellen. Ich denke jedoch, dass von meiner Person oft ein falscher Eindruck gewonnen wird. Ich war als Spieler extrem ehrgeizig und bin dies natürlich auch als Trainer. Für mich steht der Erfolg der Mannschaft an erster Stelle und hierfür versuche ich alles zu tun. Fußball steht für Emotionen und ich denke, dass dies auch einer der Hauptgründe ist, warum diese Sportart so beliebt und populär ist und eine so hohe Anziehungskraft besitzt. Ich bin sicher auch ein Trainer der für solche Emotionen steht, aber abseits des Fußballplatzes in der Regel viel gelassener ist.



Gibt es große Unterschiede für Sie als Trainer was die Trainings- und Spielvorbereitung angeht zwischen Bezirks- und Verbands-/Landesliga? Wenn ja, welche?

-          Ja klar, da gibt es schon Unterschiede. In der Regel wird in der Bezirksliga 2 x pro Woche trainiert. In der Landesliga und Verbandsliga hingegen überwiegend 3 x pro Woche. Von den Trainingsinhalten kommt es natürlich darauf an, welche Spielphilosophie ein Trainer der Mannschaft vermitteln möchte. Außerdem wird das Spieltempo in jeder  Spielklasse höher und Fehler werden konsequenter und schneller bestraft. Dies gilt es der Mannschaft auch schon im Training zu vermitteln.
Was die Spielvorbereitung angeht, gibt es große Unterschiede zwischen der Landesliga und der Verbandsliga. Da ich ein Trainer bin, der seine nächsten Gegner gerne unter Wettkampfbedingungen beobachtet, ist dies in der Bezirksliga und Landesliga recht gut möglich, in der Verbandsliga jedoch nur bedingt. Durch die zum Teil großen Entfernungen ist man gezwungen, sich bei Trainerkollegen oder sonstigen „Fußballexperten“ zu erkundigen.



Ihre Mannschaft ist sicherlich eine der Jüngsten der Liga. Dennoch spielt sie bislang eine gute Saison und hat Kontakt zur Spitze. Was zeichnet die junge Truppe aus?

-          Ich denke der Charakter. Es ist wichtig eine kompakte Mannschaft/Einheit zu formen und Spieler die nicht bereit sind, alles für ihr Team zu tun, auszusortieren. Natürlich werden unsere Jugendspieler auch sehr gut ausgebildet, was meine Arbeit in vielen Punkten erleichtert. Hierfür möchte ich es auch an dieser Stelle nicht versäumen, Dank zu sagen an unsere Jugendabteilung und insbesondere unserem A-Jugend Trainer Heiko Grajewski.



Da die Reserve des SV 08 in der Bezirksliga tätig ist und Sie selbst die Zweite schon trainiert haben werden Sie sicherlich auch die höchste Spielklasse im Bezirk beobachten, oder?

-          Ja klar. Wenn ich am Wochenende nicht zur Spielbeobachtung unterwegs bin, schaue ich überwiegend die Spiele unserer Bezirksligamannschaft an.



Wie schätzen Sie die momentane Lage ein? Wird Bühlertal das Rennen machen und schafft es Ihre Reserve die Klasse zu halten?

-          Ich denke schon, dass Bühlertal die Meisterschaft für sich entscheidet, da sie eine ausgeglichene Mannschaft mit viel Qualität haben. Ich hoffe natürlich, dass unsere Bezirksligamannschaft die Klasse erhalten kann, auch wenn es sehr schwer werden wird.



Viele Leser werden sich auch fragen was Sie persönlich über den VfR denken oder wissen. Wie schätzen Sie die Mannschaft/den Trainer des VfR aus Ihrer Sicht ein?

-          Zum Trainer Bernhard Abeska kann ich mich leider nicht äußern, da ich ihn hierzu zu wenig kenne. Die Mannschaft spielt einen modernen, ballorientierten Fußball und hat in ihren Reihen viele talentierte aber auch erfahrene und gestandene Spieler. Ich denke die Mischung stimmt. Nicht ohne Grund ist man mit Kontakt zur Spitze dritter in der Bezirksliga. Dies spricht für die Arbeit des Trainers bzw. des Vereins. Als Spieler habe ich immer gerne in Bischweier gespielt. Oft waren die Duelle zwar hitzig und hektisch, aber wie schon erwähnt zeichnen den Fußballsport nun mal Emotionen aus.



Zum Abschluss gibt’s normalerweise immer die Frage nach einem Tipp. Diesmal frage ich aber mal anders: Was ist realistischer, dass der SV 08 I den direkten Wiederaufstieg schafft oder der SV 08 II die Klasse hält?

-          Da ich auch nicht gerne tippe, wünsche ich mir selbstverständlich den Aufstieg in die Verbandsliga und den Klassenerhalt für unser Bezirksliga-Team. Wie realistisch diese Wünsche sind bzw. waren, wird sich am Ende der Spielrunde zeigen.


Ich bedanke mich im Namen des VfR für dieses Interview und wir wünschen Ihnen und dem SV 08 alles Gute für die restliche Runde. Danke! 

Montag, 25.01.2010 - Die großen Fünf - Sv Sinzheim


Gründungsjahr: 1926

 

Aktuelle Spielklasse:
Erste Mannschaft:
Landesliga Südbaden 1

Zweite Mannschaft: 
Kreisliga A Süd

 

Vorstand Sport: Heribert Schienle

Vorstand Finanzen: Manfred Brommer

Vorstand Marketing: Christoph Hinte

Vorstand Verwaltung: Daniel Huck

 

Spielausschussvorsitzender: Christian Braun

 

Jugendleitung: Yvonne Frietsch, Andreas Lamprecht

 

Homepage:  www.sv-sinzheim.de

 

Der Sv Sinzheim ist seit Jahren eine feste Größe in der Landesliga Südbaden. Mit zwei wunderschönen Rasenplätzen sowie einer hervorragenden Jugendarbeit ist der SV Sinzheim ein lukrativer Verein in der Region.

Aber nicht nur durch die Jugendarbeit, sondern auch durch die gute Vereinsführung sollte der Sv Sinzheim Vorbild für viele Vereine in der Region sein.
Aktuell belegt der Sv Sinzheim den 4.Platz in der Landesliga. Zurzeit ist Jürgen Bender der Trainer der Landesliga Mannschaft. Zum Saisonende wird er allerdings auf eigenen Wunsch vom seinem Amt zurücktreten und von Rolf Ernst ersetzt.

 

Lesen Sie nun das Interview mit Jürgen Bender, Trainer des Sv Sinzheim:


Hallo Herr Bender, erstmal Danke dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Das Jahr 2010 hat ja gerade erst begonnen. Gut gestartet?

- Ja, danke. Ich war mit meinen Kindern und meiner Freundin eine Woche Ski- und Snowboardfahren im Zillertal und genieße momentan die “fast” fußballfreie Zeit um meinen Akku wieder aufzuladen.

 

 

 

Die ersten Hallenturniere sind absolviert.  Was halten Sie von dem Spiel in der Halle?

-Als Spieler habe ich sehr gerne in der Halle gespielt, als Trainer versuche ich die Turniere im Rahmen zu halten, da das Verletzungsrisiko in der Halle nicht unbeträchtlich ist und die Spieler auch etwas vom Fußball abschalten sollen, um dann auch wieder heiß zu sein, wenn die Vorbereitung beginnt.


Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass Sie zum Ende der Saison Ihre Tätigkeit in Sinzheim beenden werden. Was waren die Gründe dafür?

-Es waren hauptsächlich persönliche Gründe, die den Ausschlag für diese Entscheidung gaben. Mehr Zeit für die Freundin, Kinder und auch wieder für mich zu haben. Deshalb habe ich mir vorgenommen ein Jahr Trainerpause einzulegen und dann zu entscheiden, ob ich wieder einsteige. In Sinzheim habe ich ein sehr gutes Umfeld gehabt und es hat sehr viel Spaß gemacht mit der Mannschaft zu arbeiten, deshalb ist mir der Entschluss auch nicht leicht gefallen.


Wenn Sie selbst einen Nachfolger benennen oder vorschlagen könnten, wer würde da Ihrer Meinung nach in Frage kommen?

-Namen möchte ich da nicht nennen. Es sollte ein Trainer sein, der gerne und gut mit jungen Spielern arbeitet, da in Sinzheim viel Wert auf den Einbau der eigenen Jugendspieler gelegt wird. Es wäre auch gut, wenn er die moderne, taktische Ausrichtung der Mannschaft weiterführt.


Sie waren früher u.a. in Kuppenheim Trainer. Was unterscheidet die Arbeit in Kuppenheim von der in Sinzheim?

- Als ich in Kuppenheim anfing, gab es ein totaler Umbruch im Kader der Mannschaft, es gingen damals aus dem aktuellen Verbandsligakader 12 - 13 Spieler und man wollte einen Neuanfang machen, auch verstärkt mit Spielern aus der eigenen Jugend und aus der näheren Umgebung. So ein Neuanfang braucht Zeit und die wurde der Mannschaft vom Umfeld nicht gegeben, es war immer ein sehr starker Druck zu spüren, der sich nicht immer positiv auf die Leistung auswirkte. In Sinzheim lässt man der Mannschaft mehr Zeit sich weiter zu entwickeln und ein Stamm von Spielern ist schon einige Jahre im Verein, damit fällt auch der Einbau von jungen Spielern leichter.


Sinzheim gilt als besonders gut geführter Verein mit toller Jugendarbeit, starker Marketingstrategie und ist natürlich bekannt für die beiden super Plätze. Welche positiven Eigenschaften würden Sie dem Sv Sinzheim „unterstellen“?

- Für mich als Trainer ist es wichtig, dass man kein Einzelkämpfer ist. Sehr viele engagierte, ehrenamtliche, kompetente Leute sind beim SVS, die den Verein vorwärts bringen und die Mannschaften gut unterstützen. Die sehr gute Jugendarbeit, mit vielen gut ausgebildeten Trainern, bringen immer wieder talentierte Jugendspieler in den aktiven Bereich und sorgen so für den notwendigen Unterbau ohne finanzielle Kraftakte tätigen zu müssen. Es wäre allerdings wichtig noch einen guten Trainingsplatz zu haben, denn gerade bei schlechteren Bedingungen sind die Rasenplätze meistens gesperrt und auf dem kleinen Hartplatz fällt ein effektives Training schwer.


Schaut man als Landesligatrainer auch was in der Bezirksliga passiert?

- Ja die Bezirksliga interessiert mich sehr, da ich ja auch vor Sinzheim, mit dem SV Sasbach eine Bezirksligamannschaft trainiert habe und die meisten Mannschaften mit den Spielern und Trainer noch gut kenne. Ich beobachte aber auch alle anderen Staffeln hier im Bezirk von der Kreisliga bis zur Verbandsliga genau, auch wenn der persönliche Besuch auf den Spielfeldern aus zeitlichen Gründen meistens nicht möglich ist.


Wie schätzen Sie die momentane Lage ein? Wird Bühlertal das Rennen machen und endlich nach vielen Anläufen den Aufstieg schaffen? Wen schätzen Sie als stärksten Konkurrent ein?

- Ja, dieses Jahr wird Bühlertal das Rennen, meiner Meinung nach machen, es ist einfach die Mannschaft, die am ausgeglichensten besetzt ist und neben den Spielern, die bereits höherklassig gespielt haben auch eine gute Breite im Kader hat. Ich denke für den 2. Platz kommen die stark besetzten Mannschaften aus Plittersdorf und Würmersheim in Frage, aber auch der VfR hat eine gute Serie hingelegt und ist hier noch gut im Rennen.


Viele Leser werden sich auch fragen was Sie persönlich über den VfR denken oder wissen. Wie schätzen Sie die Mannschaft/den Trainer des VfR aus Ihrer Sicht ein?

- Den VfR Bischweier schätze ich als Verein sehr, da auch hier ein Verein ist, der aus wenigen Mitteln sehr viel macht. Die Kameradschaft, das Mitwirken von ehrenamtlichen Personen im Verein und das Heranführen von eigenen Jugendspielern sind dem Verein auch sehr wichtig. Unterstützt von Spielern aus der näheren Umgebung hat der Verein vor kurzem sogar den Aufstieg in die Landesliga geschafft, welches ein Supererfolg für den Verein war. Dies hat mich übrigens sehr gefreut, da ich den VfR aus der Bezirksliga gut kannte und nun mit dem SV Sinzheim wieder in Bischweier antreten konnte. Es war zwar immer schwer und sehr unangenehm gegen den VfR zu spielen, weil dieser immer eine sehr kampfstarke und aggressive Truppe hatte, aber ich schätze viele Spieler des VfR und den ehem. Trainer Marc Schnepf kenne ich sehr gut. Auch wurde sehr oft die Kameradschaft nach den Spielen sehr oft gut gepflegt. Bernhard Abeska kenne ich bereits aus Gaggenauer Oberligazeiten und halte ihn für einen sehr kompetenten und guten Trainer mit sehr viel Erfahrung.

Zum Abschluss gibt’s normalerweise immer die Frage nach einem Tipp. Diesmal frage ich aber mal anders: Welchen Verein würden Sie gerne mal trainieren?

- Wenn ich an die Mannschaften aus der näheren Umgebung denke, wäre der SV Linx wohl eine sehr reizvolle Aufgabe mit technisch sehr gut ausgebildeten Spielern. Diese Aufgabe wäre allerdings aus Zeitgründen, neben meinem Beruf, kaum umsetzbar.
Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Interview und ich wünsche dem VfR für den weiteren Saisonverlauf und für die Zukunft viel Erfolg.

 

Ich bedanke mich im Namen des VfR für dieses Interview und wir wünschen Ihnen und dem SV Sinzheim alles Gute für die restliche Runde. Danke! 

Sonntag, 24.01.2010 - Nachbericht zum Turnier in Obertsrot


Am Samstag Abend war der VfR beim Turnier in Obertsrot aktiv. 

 

Traditionell wird dieses Turnier eher als Spaß Turnier angesehen, was aber nicht bedeutet, dass man das Fußballspielen komplett außer Acht lässt. 

 

Dies war auch gestern nicht der Fall. Zwar war der Wein-Konsum durchaus am laufen, doch der Einsatz der aktiven Spieler war dennoch aller ehrenwert. 

 

Im ersten Spiel trat man gegen A-Ligist Sc Eisental an. Hier wurde der Gegner mit 4:0 Toren besiegt. 

 

Das zweite Spiel gegen den Fc Weisenbach dann aber zeigte Jungs schon ein wenig die Grenzen auf. Weisenbach gewann verdient mit 4:1 Toren. 

 

Im letzten Gruppenspiel gegen die SV Ottenau dann musste man mit 3 Toren Unterschied gewinnen um ins Viertelfinale einziehen zu können. Hier führte man bereits mit 2:0, doch ein wenig "zu viel gewolltes" macht das Vorhaben zu Nichte und am Ende unterlag man 2:3. 

 

Das diese Gruppe eine schwere war zeigt das Endergebnis dieses Turniers. 

 

Der Fc Weisenbach gewann das Finale gegen den Fc Obertsrot I und die SV Ottenau gewann das kleine Finale gegen DJK Rastatt. 

 

Für den VfR spielten: 

Benni Emrich (Tor), Andreas Walter, Christian Neumann, Sebastian Hübner, Manuel Daum, Manuel Wicke, Serkan Kaya, Leonid Bondar und Rudi Radke. 

 

Hier die Spiele im Überblick:

 

VfR - SC Eisental 4:0

Tore: R.Radke (x2), B.Emrich, S.Kaya

 

VfR - Fc Weisenbach 1:4

Tore: S.Hübner

 

VfR - Sv Ottenau 2:3

Tore: R.Radke, M.Wicke

 

Nochmals ein Dankeschön an die Jungs, die am Samstag Abend dabei waren. Und auch ein Danke an die beiden treuen "Fans", Kai Götzmann und Gerhard Kraft! :-)

Samstag, 23.01.2010 - Mitternachtsturnier in Obertsrot

Am heutigen Samstag nimmt der VfR Bischweier zum letzten Mal in diesem Winter an einem Hallenturnier teil.

Beim Mitternachtsturnier des Fc Obertsrot startet traditionell die zweite Mannschaft des VfR.

Doch in diesem Jahr hat man sich ein wenig Verstärkung von der Ersten geholt.
Folgende Spieler werden in Obertsrot an den Start gehen:
Andreas Walter, Benni Emrich, Manuel Daum, Leonid Bondar, Michael Jäckle, Rudi Radke, Serkan Kaya, Christian Neumann und Manuel Wicke.

Das Turnier beginnt um 17Uhr mit dem Spiel zwischen Gastgeber Obertsrot und dem Fv Rauental.
Der VfR greift zum ersten Mal um 18.12Uhr ins Geschehen ein. Hier trifft man zum Auftakt auf den SC Eisental.

Im zweiten Gruppenspiel geht es um 19.48Uhr gegen den Fc Weisenbach.

Um Punkt 21Uhr dann steht das letzte Gruppenspiel gegen die Sv Ottenau auf dem Programm.


Die Viertelfinalspiele beginnen um 21.48Uhr, die Halbfinalspiele um 22.40Uhr.


Das Finalspiel wird um 23.25Uhr angepfiffen.


Natürlich wäre es auch heute schön, wenn einige VfR Zuschauer den Weg nach Obertsrot finden würden. 

Freitag, 22.01.2010 - Interview mit Jugendleiter G.Merkel

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen. Hast Du den Jahreswechsel gut überstanden?

-Den Umständen entsprechend ja.

 

 

Du bist nun schon einige Jahre als Jugendleiter tätig. Macht Dir die Arbeit nach all den Jahren immer noch Spaß?

-Sehr, denn es gibt im Jugendbereich immens viele Möglichkeiten den jungen Menschen, egal, welcher Altersklassen, neben dem alltäglichen Leben, Familie, Schule, Computer etc. eine interessante Plattform zu bieten, miteinander gleiche Interessensbereiche, sei es im sportlichen, wie auch im gesellschaftlichen Bereich, wahrzunehmen miteinander zu gestalten bzw. gemeinsam durchzuführen..

 

 

Wenn du zurückblickst, was waren die schönsten Momente in deiner bisherigen Jugendleiterzeit?

-Als ich im April 2005 vom Vorstand gebeten wurde das Amt des vorzeitig ausgeschiedenen Jugendleiter, Rainer Lämmle,

zu übernehmen, galt mein Hauptaugenmerk dem Ziel, während meiner gesamten Jugendleiterzeit immer alle Altersklassen, von der ältesten Jugend (A-Jugend) bis hin zu den Kleinsten (G-Jugend) einschließlich der Mädchen beim VfR Bischweier, und dies insbesondere bei einem sehr dürftigen Einzugsgebiet, einer Gemeinde mit ca. 3300 Einwohnern, am Spielbetrieb teilhaben lassen zu können. Dies sah zu Beginn, insbesondere bei der damaligen A-Jugend, sehr bedenklich aus. Bis heute ist mir dies unter tatkräftiger Mithilfe zahlreicher ehrenamtlicher  Trainer und Betreuer mehr als gelungen. Aktuell können wir sogar bei den B-Junioren mit zwei Mannschaften an der laufenden Runde teilnehmen. Gleichfalls weist die A- und C-Jugend ein mehr als üppiges Spielerkontingent auf. Das macht mich sehr zufrieden, stolz und glücklich!

Absolut schöne Momente aus der zurückliegenden Zeit waren jedoch auch die Durchführung diverser Events im Jugendbereich, wie z. B. die jährliche Jugendturniere, die mehrfache Bewirtung von ALLA GUT, interne Turniere am Jahreswechsel, etc. die nur durch die tatkräftige Unterstützung und Mithilfe der Eltern auf sehr hohem Niveau durchgeführt werden konnten und jedes Mal ein riesen Erfolg für die Jugendabteilung war. Als weiteres High Light auf das ich gerne zurückschaue ist, die Auszeichnung für gute Jugendarbeit im Bezirk Baden-Baden, durch die DFB Egidius Braun Stiftung, welche es einer Gruppe VfR-Jugendliche 2008 ermöglichte an einer DFB-Ferienfreizeit teilzunehmen. Genauso wie der letztjährige einwöchige Spanienausflug mit Teilnahme an einem international besetzten Jugendturnier der B-/C-Jugend und Mädchen, auf das ich gerne zurückschaue und auch in 2011 wieder durchführen möchte.

 

 

Auch als Jugendtrainer an sich bist Du aktiv. Ist das manchmal nicht ein wenig zuviel?

-Natürlich ist das eine besondere Herausforderung die neben meiner Tätigkeit  als Jugendleiter im Verein sehr viel, wenn nicht sogar wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Dies insbesondere in einer Altersklasse (15-16 jährige Jungs) bei denen sich in diesem Alter persönlich sehr viel bewegt und entwickelt. Sei es die erste Freundin, Führerschein, Tanzkurs, … und ganz besonders wichtig, die schulische bzw. der erste Schritt in die berufliche Ausbildung. Dies macht alles natürlich nicht viel einfacher, aber gerade deshalb ist es für mich und meine 3 Betreuer besonders wichtig neben einer sportlich erfolgreicheren B1- Mannschaft für die momentan besonders angespannten Jugendlichen eine B2-Mannschaft zu bieten bei dem mit etwas geringerem Engagement dennoch Fußball gespielt werden kann. Um dies zeitlich alles zu ermöglichen gilt jedoch meine besondere Hochachtung, Anerkennung und Dank meiner Frau, die diesbezüglich voll hinter mir steht und in unserer aktuellen Lebensphase,  mit der Betreuung der eigenen Kinder und auch unseren Eltern, dies zeitlich alles erst ermöglicht. Ganz besonders Stolz bin ich während meiner lizenzierten Jugendtrainerlaufbahn den Aufstieg mit den D-Junioren und zwei Jahre darauf bei den C-Junioren von der niedrigsten Staffel, der Kreisstaffel, in die Kreisliga geschafft zu haben. Erstmals in der Vereinsgeschichte der Jugendabteilung des VfR Bischweier hat sich, unter meiner Zuständigkeit als Trainer der damaligen C-Jugendmannschaft, eine Mannschaft des Jugendbereiches des VfR Bischweier über den Bezirkspokal für den überbezirklichen südbadischen Verbandspokal qualifiziert. Als nächstes Ziel gilt der Aufstieg der derzeitigen B-Jugend von der Kreisliga in die Bezirksliga. All diese Erfolge, aber auch insbesondere die mir entgegengebrachte Anerkennung der Spieler, die bis heute unter mir trainiert haben, entschädigt für den doch immensen zeitlichen Einsatz.

 

 

Was macht den Job als Jugendleiter aus? Was würdest Du als Hauptaufgabe sehen?

Hauptaufgabe des Jugendleiters ist es, alljährlich die Voraussetzung zu schaffen, das auf sportlicher wie auch auf gesellschaftlicher Ebene eine Möglichkeit und Plattform im Verein geschaffen wird, wo sich Jugendliche sportlich als auch gesellschaftlich betätigen können. Gleichfalls gilt es ein Konzept für die sportliche Entwicklung der Kinder und Jugendliche, vom jüngsten bis zum ältesten Spieler/in, zu gewährleisten, damit einer späteren sportlichen Zielsetzung im Seniorenbereich, sei es in einer Ersten als auch Zweiten Mannschaft, entsprochen werden kann. Ein weiteres Hauptaugenmerk gilt der Gewinnung und der Qualifizierung geeigneter Trainer und Betreuer für die Jugendmannschaften.

Eine nicht außer Acht zu lassende Aufgabe ist, im Verein immer wieder mit Nachdruck auf die Wichtigkeit und Priorität der Jugendarbeit zu verweisen und dieser in der Gesamtzielsetzung des Vereins einen nicht unbeträchtlichen Stellenwert zukommen zu lassen. Die zukünftige sportliche wie auch gesellschaftliche Existenz des Vereins liegt in den Händen der Jugend von heute!

 

 

Unter Deinen Vorgängern Horst Westermann und Edwin Baumstark sind einige Spieler aus der Jugend gewachsen, die heute erfolgreich in der Ersten spielen. Was wird uns künftig erwarten? Sind hoffnungsvolle Talente dabei?

-Ich spreche nur ungern von Talenten, denn meines Erachtens ist es sehr schwer so einen Begriff klar und eindeutig zu definieren, und zudem in der Zeit der Entwicklung einer noch jungen Person noch sehr veränderlich. Wenn ich aktuell einmal über die Qualität der Altersklassen der nächsten 6-7 Jahre im Jugendbereich schaue und voraussetze, dass sich alle Spieler/innen in den nächsten Jahren bei einer weiterhin soliden Jugendarbeit weiterentwickeln, ist es mir überhaupt nicht bange um die sportliche Zukunft unseres Vereins. Ganz im Gegenteil, ich denke hier wächst eine Generation Fußballer heran, die unsere bereits junge erste Mannschaft und deren Unterbau (zweite/dritte Mannschaft) weiterhin jungbleiben lässt und auch für etwas höhere Ziele als die derzeitige Bezirksliga Potenzial haben kann/wird. Bis dahin ist es jedoch noch ein langer Weg und es würde mich freuen, wenn möglichst viele Jugendspieler/innen den Weg in die eigene Seniorenmannschaften, sei es Damen oder Herren,  finden würden. Es liegt jedoch insbesondere an uns, für diese Spieler das entsprechend erforderliche geordnete Umfeld zu schaffen.

 

Das Projekt Kunstrasen nimmt Dank des Fördervereins konkrete Formen an. Welche Chance siehst du dadurch für die Jugendarbeit beim VfR?

-Natürlich wäre es toll, wenn wir anstelle des Hartplatzes dort einen Kunstrasen hätten. Dies wäre für die Trainings- und Spielbedingungen für alle Mannschaften Senioren/Damen/Jugend und AH, während schlechtem Wetter, insbesondere den Wintermonaten und der Regenerationszeit unseres Rasenplatzes im Sommer für alle eine tolle Sache. Im Sommer keine Staubbelästigung der Spieler und der Anwohner und im Winter nicht der ewige Dreck (roter Sand) in den Kabinen. Eine kapazitätsmäßige Entlastung bietet eine Wandlung des Hartplatzes in einen Kunstrasen bei gleichbleibender Anzahl von Mannschaften beim VfR Bischweier jedoch nicht. Hier wäre ein weiterer Trockenplatz (ob Kunstrasen oder Hartplatz) eine effektivere Entlastung des Trainings- wie auch des Spielbetriebs. In Relation zu den entstehenden Kosten rechtfertigen die verbleibenden Gründe nicht unbedingt den Umbau des Hartplatzes.  Ich für meine Person würde auch hier eine neue großzügige Sportanlage mit Vereinsheim, welche auch durch alle Vereine und die Grundschule der Gemeinde Bischweier genutzt werden könnten,  favorisieren. Toll wäre wenn man die Tennisanlage mit einem gemeinsamen neuen Clubhaus räumlich an solch eine Sportanlage mit anbinden könnten. Dies würde jedoch ein konzeptionelles Miteinander der Vereine in Bischweier erforderlich machen. Erst mit der nähe zur Grundschule und deren mit Nutzung könnten neue Chancen für die Jugendabteilung des VfR Bischweier entstehen.

 

 

Die Jugendbereiche der umliegenden Verein, z.B. Kuppenheim oder Rotenfels, sind längst nicht mehr so erfolgreich wie in den letzten Jahren. Woran liegt dies Deiner Meinung nach?

-Ich denke das ist ein gesellschaftliches Problem. Der Individualsport hat einen wesentlich höheren Stellenwert als der Vereins-/Mannschaftssport erhalten. Damit meine ich, sich in feste Zeitfenster, wie Trainings- und Spielbetrieb, einbinden, seine Freizeit nicht mehr flexibel gestalten zu können, dies insbesondere bei immer größer werdender flexibler Arbeits- und auch ganztägigen Schulzeitenmodellen. Gleichfalls ist das Angebot an Freizeitsportarten immens gestiegen. Da haben es Vereine die allein auf Leistungsport setzten sehr schwer, zumal es in unserem Bezirk nicht mehr nur ein oder zwei Vereine gibt, die im Jugendbereich auf Leistungsport setzen, sonder mittlerweile 4-6, die somit auch in Konkurrenz zu einander stehen und den Leitungsstandart erheblich heruntersetzten.

Ich denke auch, dass die Zielsetzungen innerhalb der einzelnen Vereine und deren selbständigen  Jugendabteilungen nicht mehr durchgängig sind. Es gibt wie Überall immer mehr Kritiker, die Wissen wie es geht, aber keine Aktivisten, die den Zügel in die Hand nehmen und vorneweg gehen. Zumeist fehlt auch ein notwendiger und erforderliche Teamgedanke, sondern es überwiegt die persönliche Profilierung und mangelnde Kompromissfähigkeit des Einzelnen. Schade, denn könnte man Kompetenzen in einem klar strukturierten Team bündeln wäre noch so Manches möglich.

 

Nun hast du abschließend noch die Möglichkeit ein paar Worte loszuwerden. Bitte.

- Die Jugendarbeit lebt von ihren vielen ehrenamtlichen Helfern, sei es als Jugendleiter/Trainer/Betreuer/Kassierer/Schriftführer/Organisator einer Veranstaltung/-eines Turniers etc./Schiedsrichter/Platzordner und vieles mehr. Gehen Sie mit großem Beispiel voran, seien Sie ein Vorbild für unsere Kinder und Jugendliche. Gestalten Sie, ob jung oder alt, Mann oder Frau, unser Vereinsleben in der Jugendabteilung aktiv mit, die Kinder und Jungendliche könnten diesen Wert für sich aufnehmen und einmal in unsere Fußstapfen treten.

Dies geschieht aber nur wenn wir es ihnen als Vorbilder vermitteln und aktiv vorleben.

Die Arbeit an und mit Kindern und Jugendlichen kann sehr viel spaß machen! Ich würde mich über jegliche Art der Unterstützung freuen und würde Sie gerne zur Mitarbeit in unserem Jugendteam begrüßen.

 

Danke! 

Donnerstag, 21.01.2010 - A-Junioren

 

Altersklasse :

Jahrgang 1991/ 1992

 

Die A- Jugend umfasste  18 aktive Spieler.

 

Tor: Alexander Penkert,  Jens Lehser

 

Abwehr: Marcel Reichert, Patrick Lorenz, Tim Övermann, Nikolai Pfister, Dennis Götz, Moritz Rieger.

 

Mittelfeld: Maximilian Boh, Stanislav Radke, David Ludwig, Marcel Kristofic, Steffen Merkel, Christian Rieht, Niclas Unterthiener

 

Sturm: Sebastian Kopp, Sebastian Ritter, Dennis Gawlitza.

 

Zugänge zur Winterpause : 

keine

 

Abgänge zur Winterpause:

Alexander Penkert wechselt zum FV Plittersdorf.

Der Trainer und die Mannschaft wünschen Alexander viel Glück und Erfolg für die neuen Aufgaben.

 

Spielklasse:

A- Junioren/ Kreisliga 1

 

Ziele:

Trotz 6 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer FC Obertsrot, hat die Mannschaft ein gemeinsames Ziel: Den Aufstieg in die Bezirksliga.

 

Trainingstage:

Monatags& Donnerstag  19.00 Uhr bis 20.30 Uhr

 

Trainer/ Betreuer:

Drazan Kristofic  ( Trainer )

Edwin Baumstark ( Torwarttrainer )

Johannes Penkert ( Betreuer )

 

 

Fazit:

Durch eine tolle Mannschaftsleistung die durch Trainer Drazan Kristofic immer bestens vorbereitet wurde, steht man zwar hochverdient, aber eben leider auf dem zweiten Tabellenplatz.

Mit 31 geschossenen Toren ist man der beste Sturm der Liga, sowie man mit 12 Gegentoren zur zweitbesten Abwehr gehört.

Mit starken Spielen in der Liga bewies die A- Jugend ihre Fussballkünste.

 

Außerdem lebt die Mannschaft wie eine große Familie, wie zum Beispiel gegen das Spiel gegen Loffenau, als alle Spieler den Hartplatz mit Besen und Schaufel während einer Spielunterbrechung wieder bespielbar machten.

 

Durch tolles Engagement der Spieler und das klasse Training von Drazan Kristofic konnte sich der VFR wieder einen Namen unter den A- Jugend Teams sichern.

 

Toll waren auch die Zuschauer und Anhänger, dies man schon lange nicht mehr so gesehen hatte.

 

Auf die Rückrunde ist die Mannschaft heiß wie eh und je, das Ziel die Tabellenspitze zu stürmen hat höchste Priorität.

 

Die Rückrunde startet am 20.03.2010 auswärts gegen Forbach.

Mittwoch, 20.01.2010 - B-Mädchen

Altersklasse:         

Jahrgänge 1993 und Jünger

 

Die Mannschaft:

Die Mannschaft spielt seit Rundenbeginn in einer Spielgemeinschaft SG

Bischweier/Bad Rotenfels und umfaßt derzeit aktuell 23 Mädchen

verschiedester Altersklassen.

 

Tor:                                        

Felicitas Paul, Nadin Koschenz

               

Abwehr:

Stefanie Drützler, Sandra Kurz, Verena Griffel; Laura Baumstark; Katharina

Maler

 

Mittelfeld:

Sophie Drützler, Nadine Wittmann, Christine Schneider, Melanie Schnepf

               

Sturm:                                   

Kratzmann Anna-Lena, Lisa Strickfaden, Kim Kiefer, Luisa Drützler, Seitz Leonie, Sabrina Spalluto

                              

Jüngerer Jahrgang und Neuzugänge:   

Alessia Marotta, Ellen Kristoffic, Sina Zimmer, Jessica Schottenhöfer, Riedel Heike, Saskia Greiser

 

Spielklasse:           

B-Juniorinnen Bezirkstaffel

                              

Ziele:                      

Platz 3,

Gute Kameradschaft,

 schönen Fußball spielen,

gute Integration der älteren Jahrgänge bei den Damen,

Neugründung einer C-Mädchenmannschaft mit den jüngeren Spielerinnen,

Mädchen und Damenfußball als feste Größe in die Vereine zu etablieren.

 

Trainingszeiten:    

Sportplatz:             

montags: 17:30 – 19.00 Uhr in Bad Rotenfels

mittwochs:17:00 – 18:30 Uhr in Bischweier

 

Trainer/Betreuer:  

Andreas Kratzmann,  Roland Drützler, Daniela Schnepf

 


Dienstag, 19.01.2010 - B-Jugend

Altersklasse        

Jahrgänge 1993 + 1994

 

Die Mannschaft:   

Unsere B-Jugend nimmt mit 2 Mannschaften B1 + B2 am aktuellen Spielbetrieb teil.

 

Tor:                        

Tobias Scharer, Nicolas Zikofsky, Sebastian Egloff

                              

Abwehr:                 

Lukas Krieg,  Nico Christen, Sebastian Frank, Marius Maier, Maximilian Sonn,

Marc-Lukas Abele, Kai Unser, Kevin Gawlitza, Steffen Jung, Kevin Wiktor,

Mario Knörr, Thorsten Wieber; Patrick Kiefer

 

Mittelfeld:             

Serkan Yildirim, Murat Yilmaz, Erdem Caliskan, Marco Merkel, Luis Spangehl,

Lucca Strolz, Mario Fiedler, Teyfun Sentürk, Tim Zuckriegl,  Kevin Greising,

Hakan Sari

 

Sturm:                   

Lukas Merkel, Mario Del Negro,  Serhat Özdemir, Eduard Schartner,

Philipp Staubach, Tunahan Pervanelli,  Dino Agicic, Benjamino Cervone, Jens Cervone

 

Spielklasse:           

B1 – Kreisliga, Staffel 1

B2 – Kreisliga, Staffel 2

 

Ziele:                      

B1-Junioren:          

Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse (Bezirkssatffel)

 

B2-Junioren:          

Keinen letzten Tabellenplatz (Spaß am Fußballspielen)

 

Als  Gesamtziel sollte die Möglichkeit geboten werden sowohl in geringem Maße und mit der B1- Mannschaft den Leistungsumfang gerecht zu werden, und aber auch den Jugendlichen der B2 eine Möglichkeit zu schaffen den Fußball mehr als Breitensport ausüben zu können.

 

Trainingszeiten:    

Halle                      

freitags: 18:00 – 20:00 Uhr

 

Sportplatz:             

dienstags: 17:30 – 19.00 Uhr

Donnerstags:18:00 – 19:30 Uhr

 

Trainer/Betreuer:  

Günter Merkel, Matthias Jüngling, Matthias Frank, Raphael Girrbach

 

Trainerfazit:          

Nach einem schlechten Rundenstart haben sich beide Mannschaften kontinuierlich weiterentwickelt.

Leider war für die B1- Mannschaft die Vorrunde zu Ende als man gerade einen richtig guten Lauf hatte. Ich hoffe wir kommen nach der Winterpause gut aus den Startlöchern, denn in den beiden ersten Rückrundenspiele geht es gleich gegen die direkten Mitkonkurrenten um die Meisterschaft. Mit der B2 werden wir uns ganz auf die Spiele konzentrieren, bei denen auch eventuelle Siege eingefahren werden können. Ich denke, da sind noch gut und gerne 6 – 7 Punkte möglich.  Bei den laufenden Hallenbezirksmeisterschaften steht unsere Mannschaft im Finale am 31. Jan. in Oberstrot. Ein riesen Erfolg! Mal schauen ob die Jungs auch dort für eine Überraschung gut sind! Ansonsten ist die B-Jugend eine tolle Truppe mit den unterschiedlichsten und echt einmaligen Persönlichkeiten. In jeder Hinsicht macht es viel Spaß mit den jungen Leuten zu arbeiten!

 

 

Tabellenstand:       B1-Junioren           

Platz

Mannschaft

Sp.

g

u

v

Torverh.

Differenz

Punkte

1.

VfR Bischweier

10

8

0

2

52:21

31

24

2.

SG Germ. Plittersdorf

10

7

0

3

44:9

35

21

3.

FV Ötigheim

10

7

0

3

45:13

32

21

4.

Rastatter SC

10

7

0

3

36:16

20

21

5.

VfB Gaggenau 2001

10

6

1

3

31:16

15

19

6.

DJK Rastatt

10

6

0

4

33:22

11

18

7.

SV Ottenau 2

10

6

0

4

23:22

1

18

8.

SG Obertsrot

9

3

1

5

18:22

-4

10

9.

FC Weisenbach

10

2

0

8

10:55

-45

6

10.

SG Haueneberstein 2

9

1

0

8

13:38

-25

3

11.

SG Au am Rhein

10

0

0

10

2:73

-71

0

 

 

Tabellenstand:       B2-Junioren

Platz

Mannschaft

Sp.

g

u

v

Torverh.

Differenz

Punkte

1.

FV Muggensturm

8

6

2

0

59:6

53

20

2.

SV Ottenau

8

6

2

0

45:6

39

20

3.

TC Fatihspor Baden-Baden

8

5

2

1

21:9

12

17

4.

TuS Hügelsheim

8

5

1

2

39:14

25

16

5.

FC Lichtental

8

3

1

4

17:21

-4

10

6.

SG Wintersdorf

8

2

1

5

7:34

-27

7

7.

SG Germ. Plittersdorf 2

8

1

3

4

12:26

-14

6

8.

SG Stollhofen 2

8

0

3

5

8:36

-28

3

9.

VfR Bischweier 2

8

0

1

7

3:59

-56

1

 

 

Montag, 18.01.2010 - D-Jugend

Altersklasse:         

Jahrgänge 1997 + 1998

 

Die Mannschaft:   

Unsere D-Jugendmannschaft besteht derzeit aus 18 Spielern und spielt als 9er Mannschaft.

Tor: wechselnde Feldspieler

 

Abwehr: Tom Gruszeninks, Enrico Eisen, Banjamin Pfaff, Lukas Greif, Mirko Stanjevic

 

Mittefeld: Lucas Schmalz, David Geddert, Daniel Dehmer, Marius Rau, Samuel Wendland, Thorsten Alandt

 

Sturm: Daniel Friffel, Maximilian Karcher, Luca Kuhn, Mark Nopper

 

Neu dazu kommen werden ab dem 14.01.2001

Torwart: Lukas Fütterer (Kuppenheim D2)

Feldspieler: Kevin König (zugezogen)

                              

Spielklasse:           

Kreisliga, Staffel 1

 

Ziele:

-          den Klassenerhalt

-          Mindestens 8 Punkte in der Rückrunde

-          Entwicklung Vom Kinderfußball zum Jugendfußball/technisch u. taktische Ausbildungsförederung

-          Förderung Mannschafts- und Gemeinschaftsgeist

                              

Trainingstage:       

Halle:                     

donnerstags, 17:30 – 19.00 Uhr

Sportplatz:             

dienstags, 17:00 – 18.30 Uhr

donnerstags, 17:00 – 18.30 Uhr

 

Trainer:                  

Andreas Wendt, Patrick Kittel

Betreuer              

Werner Greif

                              

Tabellenstand:

 

Platz

Mannschaft

Sp.

g

u

v

Torverh.

Differenz

Punkte

1.

FV Bad Rotenfels

9

8

1

0

24:4

20

25

2.

FV Würmersheim

9

7

0

2

31:3

28

21

3.

FC Ph. 06 Durmersheim

9

6

1

2

27:11

16

19

4.

Rastatter SC

9

5

2

2

30:10

20

17

5.

SV Ottenau

9

5

2

2

26:14

12

17

6.

FV Muggensturm

9

4

2

3

41:16

25

14

7.

DJK Au am Rhein

9

2

1

6

8:31

-23

7

8.

VfR Bischweier

9

1

1

7

5:32

-27

4

9.

FC Obertsrot

9

1

0

8

8:40

-32

3

10.

DJK Rastatt

9

1

0

8

5:44

-39

3

 

Sonntag, 17.01.2010 - C-Jugend

 

Altersklasse        

Jahrgänge 1995 + 1996

 

Die Mannschaft:   

Unsere C-Juniorenmannschaft umfasst derzeit 20 Spieler

 

Tor: Lars Jukresch, Robin Ikker

 

Abwehr: Marco Schmittner, Dominik Kappenberger, Justin Baumstark, Felix Pfaff, Yannis Wendt, Herm Dennis

 

Mittelfeld: Julian Strolz, Amin Jamai, Fabian Nopper, Ensar Kantarci, Fabian Kessner, Marco Kappenberger, Benjamin Smajic, Dominik Kappenberger, Kaiser Pirmin, Ibrahim Uzun

                              

Sturm: Daniel Senn, Thala Yildiz, Valentin Maisenhälder

 

 

Spielklasse: Kreisliga, Staffel 1

 

 

Ziele:

Die Jungs haben eine tolle Vorrunde gespielt und stehen zu recht an der

Spitze. Schon vor Runden Beginn hat sich die Mannschaft selbst ein Ziel

gesteckt und hart dafür gearbeitet. Ein durchschnittlicher Trainingsbesuch

von 15 Spielern zeigt dies deutlich. Zum Ende der Runde sollte ebenfalls der

erste Tabellenplatz das Ziel sein.

               

Trainingstage:       

Halle:

mittwochs,             18:30 – 20:00 Uhr

Sportplatz:

montags,                18:00 – 19.30 Uhr

mittwochs, 18:00 – 19:30 Uhr             

                              

Trainer/Betreuer:  

Uwe Kocher, Jochen Hertweck, Klaus Wick

                              

Trainer/Betreuerfazit:

Der Spaß am Fußball steht immer im Vordergrund und auch das Miteinander wird gefördert.

Zu sehen, wie sich eine homogene Truppe geformt hat, bei der jeder für jeden kämpft, rennt und rackert, macht jedem Trainer Freude.

Das Training, zu sehen, wie das TEAM sich auf dem Platz verhält und der respektvolle Umgang untereinander sind weitere Gründe dafür, warum mir meine Arbeit mit der Mannschaft so viel Spaß bereitet. Ohne die große Unterstützung meines Co-Trainer Jochen Hertweck und der guten Betreuung der Spieler durch Klaus Wick, wäre dies jedoch nicht möglich.

Natürlich ist es nicht immer leicht allen 20 Spielern gerecht zu werden, dafür haben wir jedoch einen qualitativ sehr ausgeglichenen Kader. Aber auch hier zeigt sich immer wieder, dass wir ein super TEAM haben, welches sich gegenseitig ermutigt und aufbaut.

Auch die tatkräftige Unterstützung der Eltern zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Dass wir vor einer sehr schweren Rückrunde stehen wissen wir, aber mit der gleichen Einstellung und dem Willen aus der Vorrunde, können wir unser angestrebtes Ziel erreichen."  

Die Vorbereitung auf die Rückrunde beginnt am 13.02.2010, das erste Punktspiel ist am 19.03.2010 in Obertsrot.

 

Tabellenstand:

 

Platz

Mannschaft

Sp.

g

u

v

Torverh.

Differenz

Punkte

1.

VfR Bischweier

9

9

0

0

42:9

33

27

2.

SV Ottenau

9

6

1

2

30:19

11

19

3.

FV Würmersheim

9

6

0

3

31:16

15

18

4.

SG DJK Au am Rhein

9

4

3

2

23:19

4

15

5.

SV Forbach

9

3

1

5

22:26

-4

10

6.

SG Obertsrot

9

3

1

5

19:25

-6

10

7.

FV Iffezheim

9

3

1

5

16:43

-27

10

8.

FV Ötigheim

9

2

1

6

20:19

1

7

9.

SG Steinmauern

9

1

4

4

10:20

-10

7

10.

FC Rastatt 04 2

9

2

0

7

12:29

-17

6

 

Samstag, 16.01.2010 - E-Jugend

Altersklasse:         

Jahrgänge 2000 + 1999

 

Die Mannschaft:   

Die aktuelle E- Jugend setzt sich mit 10 Spielern der Hauptjahrgänge 1999 und 2000 sowie mit Spielern des Jahrganges 2001 zusammen. Diese Zusammensetzung ist erforderlich, um mit dem kleinen Mannschaftskader den Spielbetrieb der E- Jugend durchführen zu können. Die jüngeren Spieler in dieser Mannschaft sind keine Ergänzungsspieler, sondern helfen mit ein ansehnliches Spiel zu spielen. Leider fehlen diese Kinder dann in der F1 Jugendmannschaft, so ist der ein und andere Spielnachmittag der F1 Mannschaft ausgefallen. Über Verstärkung wurde sich die Mannschaft freuen. Da der Großteil der F1 und E- Jugend schon seit mehreren Jahren zusammen trainieren und spielen, ist ein harmonisches Miteinander gewachsen. Dieses Miteinander in der Mannschaft wurde bei Weihnachtsfeiern oder anderen Aktivitäten sowie in den letzen zwei Jahren zum Jahresabschluss  mit tollen Hüttenaufenthalten in Weisenbach gefördert.

 

Kooperation:         

Schule und Verein

                              

Trainingstage:       

Halle: mittwochs, 17:00 – 18:30 Uhr

Sportplatz: montags, 17:30 – 19:00 Uhr und donnerstags, 17:30  - 19:00 Uhr

 

Trainingsziele:       

In diesem Alter sind unterschiedliche Entwicklungsstände der Spieler zu berücksichtigen. Trotz der Entwicklungsunterschiede läßt sich verallgemeinert sagen, dass der Wechsel vom „Spielalter“ zum „Lernalter“ ansteht. So ist das Trainingsprogramm von spielerischen Ballvarianten bis zum systematischen Erlernen und Festigen der Grundtechniken ausgerichtet. Auch eine ansprechendes Maß an körperlicher Fitness ist fester Bestandteil der Übungseinheiten. So wird auch die Koordination weiter intensiviert.

 

Spielbetrieb:

Die Kinder spielen entsprechend den Ausführungsbestimmungen des südbadischen Fußballverbandes in 7er Mannschaften (6 Feldspieler + 1 Torwart) auf 35*50  Meter große Spielfelder. Vom Verband werden Spiele mit Vor- und Rückrunde im Punktemodus organisiert. Die Spielzeit eines Spiels beträgt zwei mal 25 Min.

 

                              

Trainer/Betreuer:  

Wolfinger Markus

                              

Fazit des Trainers:

Es ist ein kleiner Mannschaftskader, in dem der Mannschaftsgeist die

tragende Säule ist. Der ungebrochene Trainingsfleiß

und die Freude in den Gesichtern der Kinder lassen die ganzen Aufwände

für den Spielbetrieb unrelevant erscheinen.

Wünschen würde ich mir nur, dass noch ein paar fußballinteressierte Kinder welche den besagten Mannschaftsgeist miterleben wollen sich uns anschließen.  

Freitag, 15.01.2010 - F-Jugend

Altersklasse        

Jahrgänge 2001 + 2002

 

Die Mannschaft:

Derzeit besteht unsere F-Jugend aus ca.16 Kindern, Jungs und Mädchen, die, wie unsere G-Jugend an so genannten Verbands-Spielnachmittagen der entsprechenden Jahrgänge teilnehmen. Die einzelnen Jahrgänge sind in eine F1 (Jrg. 2001) und F2 (Jrg. 2002) getrennt. Aufgrund fehlender Betreuer trainieren die F1-Jugendlichen unter Markus Wolfinger mit der älteren E-     Jugend und zu deren Trainingszeiten zusammen. Die F2 wird von Uwe Schneider dem Vater eines Spielers trainiert.     Die Begleitung im Spielbetrieb der F1 wird durch Elternteile übernommen. Hier würden sich die Kinder über mehr Unterstützung in Form eines zuständigen und Hauptverantwortlichen Trainers/Betreuers sehr freuen!

 

Kooperation:

Schule/Kindergarten und Verein

                              

Trainingstage:

Halle:

F1 mittwochs, 17:00 – 18:30 Uhr

F2 mittwochs, 15:30 – 17:00 Uhr

 

Sportplatz:

F1

montags, 17:30 – 19:00 Uhr

donnerstags, 17:30  - 19:00 Uhr

F2

mittwochs, 17:00 – 18:30 Uhr

 

Trainingsziele:

In diesen Altersklassen wird absolut spielerisch trainiert. D.h. mit den unterschiedlichsten Sport- und Spielgegenstände wird im wöchentlichen Training getobt und sich so vielfältig als nur möglich unter            altersgleichen bewegt. Der Spaßfaktor steht absolut im Fordergrund. Natürlich hat für die Kinder in diesem Alter das Fußball spielen mit unter schon einen beachtlich hohen Stellenwert.

 

Spielbetrieb:          

Die Kinder spielen entsprechend den Ausführungsbestimmungen des südbadischen Fußballverbandes in 5er Mannschaften (4 Feldspieler + 1 Torwart) auf 25-35 Meter große Spielfelder. Vom Verband werden so genannte Spielnachmittage organisiert, die wechselweise von den jeweils teilnehmenden Vereinen durchgeführt werden. An einem besagten Spielnachmittag nehmen 5-6 Mannschaften pro Altersklasse teil, die an diesem Tag nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“ teilnehmen. Die Spielzeit eines Spiels beträgt 10-15 Min. und wird ohne Schiedsrichter sonder lediglich mit einer Spielaufsicht kontrolliert. Das Spiel soll so frei wie möglich sein und Eingriffe von außen weit möglichst unterlassen werden.

Ein Turniersieger wird nicht  ermittelt.

                              

Trainer/Betreuer:  

F1 Wolfinger Markus

F2 Schäfer Uwe

 

Fazit der Trainer/Betreuer:

Trotz dass es in dieser Altersklasse mitunter sehr anstrengend ist mit den Kindern zu trainieren und Fußball zu spielen macht es uns dennoch riesigen Spaß. Ganz toll ist die familiäre Atmosphäre auch insbesondere unter den Eltern, die immer bereit sind uns zu unterstützen und insbesondere bei den Spielnachmittag und anderen Events immer tatkräftig zur Seite stehen.

Donnerstag, 14.01.2010 - G-Jugend

Altersklasse:

Jahrgänge 2003 und jünger

 

Die Mannschaft:

Derzeit besteht unsere G-Jugend aus 10-15 Kindern, Jungs und Mädchen, die an so genannten Verbands-Spielnachmittagen teilnehmen. Diese Altersklasse ist der optimale Einstieg in den Kinderfußball.

 

Kooperation:

Schule/Kindergarten und Verein

                              

Trainingstage:

Halle: Mittwochs, 15:30 – 17.00 Uhr

Sportplatz: Mittwochs, 16:00 – 18.00 Uhr

 

Trainingsziele:

In diesen Altersklassen wird absolut spielerisch trainiert. D.h. mit den unterschiedlichsten Sport- und       

Spielgegenstände wird im wöchentlichen Training getobt und sich so vielfältig als nur möglich unter Altersgleichen bewegt. Der Spaßfaktor steht absolut im Vordergrund. Natürlich hat für die Kinder in diesem Alter das Fußball spielen mit unter schon einen beachtlich hohen Stellenwert.

 

Spielbetrieb:          

Die Kinder spielen entsprechend den Ausführungsbestimmungen des südbadischen Fußballverbandes in 5er Mannschaften (4 Feldspieler + 1 Torwart) auf 25-35 Meter große Spielfelder. Vom Verband werden so genannte Spielnachmittage organisiert, die wechselweise von den jeweils teilnehmenden Vereinen durchgeführt werden. An einem besagten Spielnachmittag nehmen 5-6 Mannschaften pro Altersklasse teil, die an diesem Tag nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“ teilnehmen. Die Spielzeit eines Spiels beträgt 10-15 Min. und wird ohne Schiedsrichter sondern lediglich mit einer Spielaufsicht kontrolliert. Das Spiel soll so frei wie möglich sein und Eingriffe von außen weit möglichst unterlassen werden.

Ein Turniersieger wird nicht  ermittelt.

                              

Trainer/Betreuer:

Berger Michael, Görig Harald, Schneider Michael

 

Fazit der Trainer/Betreuer:

Trotz dass es in dieser Altersklasse mitunter sehr anstrengend ist mit den Kindern zu trainieren und Fußball zu spielen macht es uns dennoch riesigen Spaß. Ganz toll ist die familiäre Atmosphäre auch insbesondere unter den Eltern, die immer bereit sind uns zu unterstützen und insbesondere bei den Spielnachmittag und anderen Events immer tatkräftig zur Seite stehen.

Mittwoch, 13.01.2010 - Die Jugend des VfR...

In den kommenden Tagen werden die Jugendteams des VfR Bischweier näher betrachtet und hier auf der Homepage entsprechend vorgestellt.

 

Heute gibt es nun erstmal einen kleinen Überblick über die Jugendarbeit beim VfR.

 

Aktuell nehmen 10 Jugendmannschaften des VfR Bischweier am Spielbetrieb des südbadischen Fußballverbandes teil.

 

Diese sind:

 

Bezeichnung

Altersklasse

Anzahl/Teams

Mannschaftsart

Spielklasse

 

 

 

 

 

G-Jugend

2003 + jüng.

1

5er

Spielenachmittage

F-Jugend

2001 + 2002

2

5er

Spielenachmittage

E-Jugend

1999 + 2000

1

7er

Kleinfeldstaffel

D-Jugend

1997 + 1998

1

9er

Kreisliga

C-Jugend

1995 + 1996

1

11er

Kreisliga

B-Mädchen

1993 + jüng.

1

9er

Bezirksliga

B-Jugend

1993 + 1994

2

11er

Kreisliga

A-Jugend

1991 + 1992

1

11er

Kreisliga

               

Wie oben angesprochen werden in den kommenden Tagen die einzelnen Jugendteams gesondert vorgestellt.
Informationen über Trainer, Betreuerstab, Trainingszeiten und vieles mehr können dann eingesehen werden.

 

 

Dienstag, 12.01.2010 - Resumè Hallenturniere

Bereits zwei Wochen nach dem Jahresbeginn hat der VfR seine Hallensaison so gut wie beendet.

Einzig das Mitternachtsturnier in Obertsrot an dem überwiegend die zweite Mannschaft teilnimmt steht noch aus. Das Interne Hallenturnier am Freitag, den 29.01. natürlich nicht zu vergessen.

Zum Start der Hallensaison trumpfte der VfR beim Futsal-Cup in Kuppenheim groß auf. Egal ob Rastatt 04 oder VfB Gaggenau, der VfR stürmte in die Zwischenrunde. Dort erreichte man nach hartem Kampf gegen Niederbühl schließlich das Finale, welches dann allerdings gegen starke Türken aus Baden-Baden verloren ging.

Dennoch war dies der erfolgreichste Auftritt des VfR in der diesjährigen Hallensaison.

Beim Murgtal Cup einen Tag später schaffte es der „angeschlagene“ VfR dann zwar in die Zwischenrunde, dort war dann allerdings gegen Obertsrot und Michelbach Endstation. Am Ende wurde es Platz 5.

Vergangenen Sonntag stand dann die Gaggenauer Murgtalmeisterschaft auf dem Zettel. Auch hier schaffte man den Weg in die Zwischenrunde, doch wie die Woche zuvor war auch diesmal der Weg ins Finale nicht möglich. Gegen den VfB Gaggenau gab es eine bittere Pleite. Zwar konnte man durch den klaren Sieg gegen Michelbach immerhin noch das kleine Finale erreichen, doch Gegner Rotenfels nahm dieses Spiel wohl ein wenig ernster und wurde Dritter.

 

Insgesamt also erreichte der VfR die Plätze 2,4 und 5.

Mit dem zweiten Platz in Kuppenheim konnte so sicherlich niemand rechnen. Das man jedoch bei den Turnieren in Ottenau ein wenig mehr erreichen konnte war aber jedem klar.

Letztendlich muss man aber einsehen, dass die Teams aus Obertsrot oder Gaggenau in Bestbesetzung einen Tick stärker waren.

 

Vielleicht schafft die Reserve in Obertsrot ja eine weitere Sensation und kann mit was zählbarem aus dem Murgtal zurückkehren.

 

Warten wir es ab…

Montag, 11.01.2010 - Nachbericht Murgtalmeisterschaften

 

Am gestrigen Sonntag nahm der VfR an den Gaggenauer Murgtalmeisterschaften teil.

In der Gruppenphase musste man sich mit den Teams aus Rotenfels, Gernsbach, Türkyemspor Selbach sowie Staufenberg auseinandersetzen.

Das erste Spiel gegen Rotenfels endete 2:2 Unentschieden, danach wurde Türkyemspor mit 4:0 besiegt, ehe man gegen Gernsbach 3:1 gewann. Das abschließende Gruppenspiel gegen Staufenberg musste gewonnen werden um in die Zwischenrunde einzuziehen. Man behielt hier nach hartem Kampf mit 3:2 Toren die Überhand und zog damit in die Zwischenrunde ein.

Hier warteten die Teams vom VfB Gaggenau und Fc Michelbach. Allerdings musste man sich bereits nach dem ersten Spiel gegen den VfB vom Finaltraum verabschieden, denn das Spiel wurde klar 0:5 verloren. Da half es auch nichts mehr, dass gegen Michelbach 5:1 gewonnen wurde. Der VfR spielte also nur um Platz 3. Auch hier verlor man klar und deutlich. Gegner Rotenfels gewann 4:1.

Das Turnier gewann zum vierten Mal in Folge der VfB Gaggenau, der im Finale den Fc Obertsrot bezwang.

 

Hier die Spiele im Überblick:

 

Vorrunde

VfR – Fv Bad Rotenfels 2:2

Tore: Christian Neumann, Kai Schnepf

 

VfR – Türkyemspor Selbach 4:0

Tore: Sebastian Hübner (x2), Tobias Skubatz, Manuel Wicke

 

VfR – Fc Gernsbach 3:1

Tore: Christian Neumann, Manuel Wicke, David Eckert

 

VfR – Sv Staufenberg 3:2

Christian Neumann, Tobias Skubatz, Kai Schnepf

 

Zwischenrunde

VfR – VfB Gaggenau 0:5

Tore: Fehlanzeige

 

VfR – Sv Michelbach 5:1

Tore: Raphael WEinbrecht, Christian Neumann, Manuel Wicke, Manuel Weinbrecht, Kai Schnepf

 

Spiel um Platz 3

VfR – Fv Bad Rotenfels 1:4

Tore: Sebastian Hübner

 

Für den VfR spielten:

David Eckert, Sebastian Hübner, Manuel Wicke, Benjamin Rehn, Tobias Skubatz, Serkan Kaya, Raphael Weinbrecht, Manuel Weinbrecht, Christian Neumann

Sonntag, 10.01.2010 - Murgtalmeisterschaften

Am heutigen Sonntag findet in der Ottenauer Jakob-Scheuring Halle die 23. Gaggenauer Murgtalmeisterschaften statt.

Gastgeber ist wie gewohnt der SV Michelbach, der sich in der Gruppe mit Landesligist Sv Ottenau, Mitfavorit Fc Obertsrot, dem Fv Hörden und dem Sv Selbach auseinandersetzen muss. Im Normalfall setzen sich hier Ottenau und Obertsrot durch.

In Gruppe B spielen der VfB Gaggenau, der TSV Loffenau, der SV Forbach, Croatia Gaggenau und der Fc Weisenbach. Neben dem VfB werden sich die anderen 4 Teams um den zweiten Platz streiten, wobei Weisenbach und Forbach die besten Chancen eingeräumt werden.

In Gruppe C trifft der VfR auf Bezirksligakonkurrent Bad Rotenfels, den Sv Staufenberg, den FC Gernsbach sowie Favorit Türkyemspor Selbach. Hier wird alles auf einen Dreikampf zwischen Rotenfels, Türkyemspor und dem VfR hinauslaufen.

 

Das Turnier startet um 10Uhr gleich mit einem Kracher. Die SV Ottenau trifft hier auf den starken Fc Obertsrot.

Der VfR startet um 10.26Uhr mit der Partie gegen Rotenfels in das Turnier.

 

Die Zwischenrunde, welche die beiden Gruppenersten jeder Gruppe erreichen, beginnt um 17Uhr. Das Finale um die Qualifikation zum BT/Wo-Mittelbaden Cup wird um 19Uhr angepfiffen.

 

Hier die VfR Spiele im Überblick:

 

10.26Uhr Fv Bad Rotenfels – VfR Bischweier

12.23Uhr VfR Bischweier – Türkyemspor Selbach

14.20Uhr Fc Gernsbach – VfR Bischweier

16.17Uhr VfR Bischweier – Sv Staufenberg

 

 

Samstag, 09.01.2010 - Interview mit...Teil 2

Fredy Emrich und Kai Götzmann

Rainer Daum konnte an dem Interviewtermin leider nicht anwesend sein. Ein Interview mit ihm wird aber noch folgen. 

 

Schauen wir über die Saison hinaus. Laufen das schon erste Gespräche mit potentiellen Neuzugängen?

 

Fredy: Nein. Wir haben uns nun in der Pause gut verstärkt. Anfang Mitte Februar beginnen dann die ersten Gespräche. Diese wird in diesem Jahr wieder Edwin Baumstark führen, den wir zurück ins Boot geholt haben.

 

Aus dem Jugendbereich kommen 8 Spieler in den Seniorenbereich. Wie ist Euer Kontakt mit der Jugendabteilung?

 

Fredy: Zur A-Jugend haben wir ein super Verhältnis, das haben alle Beteiligten bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier gezeigt. Die Jugendlichen sind so gut wie immer da wenn die Aktiven spielen, umgekehrt ist es auch oft der Fall. Mit Drazan Kristofic haben sie zudem einen erstklassigen Trainer und mit Günter Merkel auch einen guten Jugendleiter.

 

Kai: Ich habe zwar 2,3 Spiele von der A-Jugend gesehen, doch kenne ich sie überwiegend von den Festen. Ich kann mich Fredy nur anschließen, mit Drazan Kristofic haben sie einen Top Trainer. Man sollte daher auch mal in Ruhe drüber nachdenken ob es nicht Sinn machen würde, solch einen Mann mehr in den Aktivenbereich einzubinden, beispielsweise als Verantwortlicher für die Zweite gepaart mit der A-Jugend.

 

Sollte der Verein von Abgängen verschont bleiben und der Kader ähnlich Trainingsfleißig wie momentan sein ist der Kader enorm groß. Mit den angesprochenen Jugendspielern wird es sicherlich nicht getan sein. Auch externe neue werden kommen. Muss man da Angst haben ob überhaupt alle zum Einsatz kommen? Schon in dieser Runde stehen der zweiten Mannschaft teilweise über 20 Spieler zur Verfügung…

 

Fredy: Dies muss man in Ruhe kalkulieren und planen wie viel es wirklich sein werden. Ich denke es wird sich ähnlich wie dieses Jahr halten. Aber es wird, wie bereits diese Runde, wert darauf gelegt dass jeder mal zum Einsatz kommt. Einen erfahrenen Trainer für die zweite Mannschaft wäre da natürlich gut, einer der Bernhard Arbeit abnehmen kann und auch von seiner Erfahrung her ein Standing hat.

 

Kai: Wenn der Kader so bleibt wie er ist wird es logischerweise so sein dass nicht jeder zum Einsatz kommen kann. Aber Leute die dauerhaft trainieren spielen dann auch, dies sieht man ja diese Runde. Aber es kann eben auch mal sein, dass ein Spieler 2-3 Wochen nicht im Kader steht. Doch gerade dann muss er dabei bleiben.

 

 

 

 

Es mag sich komisch anhören, aber eigentlich muss das Ziel des Vereins eher sein dass die Zweite aufsteigt statt der Ersten. Denn auf lange Sicht gesehen ist eine stabile und erfolgreiche spielende Reserve, man sieht es in Kuppenheim oder Sinzheim, eine optimale Grundlage für den Erfolg der Ersten. Wie seht Ihr das?

 

Fredy: Das sehe ich genau so. Aber wenn man dies will und es dann auch schafft muss sich jeder Zweite Mannschaft Spieler bewusst sein dass ein wenig mehr Disziplin und Engagement gefordert wird. Aber durch solche Erfolge kann man dahin kommen, dass die Bank der Ersten immer besser wird und wie beim Fc Bayern die stärkste Bank der Liga hat.

 

Kai:

Wie oben gesagt, mit einem Mann wie Drazan Kristofic ist so was durchaus realisierbar. Dadurch kann man auch die Jugendspieler besser einbinden.

 

Kai, du bist nun das erste Jahr dabei im Spielausschuss Team. Wie war es für Dich bisher?

 

Kai: Auf jeden Fall sehr interessant und aufschlussreich. Man bekommt zum ersten Mal mit wie man ein Spiel von Außen beeinflussen kann. Es ist toll welche Möglichkeiten der Trainer hat. Beispielsweise durch leichte Strafaktionen. Das hat mich sehr fasziniert.

 

 

Fredy, du dagegen bist, trotz jahrelanger Auszeit, schon lange im Geschäft. Was kannst Du einem Neueinsteiger wie Kai noch beibringen bzw. mit auf den Weg geben? Oder kannst du vielleicht sogar was von ihm lernen?

 

Fredy: Grundsätzlich muss ich mich erstmal bei Kai bedanken. Er ist ja mehr oder weniger jungfräulich eingestiegen. Ich habe ihm damals in 2,3 Sätzen erklärt was er machen muss und dies hat er zu mehr als 100% umgesetzt. Er macht sogar mehr als er eigentlich machen müsste. Für mich ist er nicht mehr wegzudenken. Er soll so weitermachen wie bisher und weiterhin seine Meinung und Kritik äußern, egal zu wem! Auch zu mir! J

 

Kai: Danke! J

 

Das Projekt Kunstrasen ist im Gange. Was haltet ihr von diesem Untergrund? Wird es den VfR weiterbringen?

 

Fredy: Ein Kunstrasen ist absolute Pflicht, denn der Hartplatz ist in desolatem Zustand. Er ist nicht nur eine Gefährdung für die Spieler, sondern gerade im Sommer eine Plage für die angrenzenden Bewohner. Für die Zukunft ist es enorm wichtig, denn gerade im Jugendbereich hat man dadurch viel mehr Möglichkeiten. Es wäre eine optimale Voraussetzung für einen reibungslosen Spielbetrieb.

Dennoch wäre aus meiner Sicht aber die optimalere Lösung, wenn man Richtung Rotenfels/Tennisplätze ein richtiges Sportzentrum hätte. Dies wäre nahe an der Schule, kann gemeinsam genutzt werden und man wäre weg von bewohnten Gegenden.

 

Kai: Da kann ich mich nur anschließen, der Kunstrasen ist sicherlich nur die zweitbeste Lösung. Denn wenn man unser altes Clubhaus betrachtet weiß man was auf den VfR in den nächsten Jahren zukommt. Und der Rasen wird durch Schonung auch nicht besser, das sehen wir ja Jahr für Jahr im Sommer. Nach 2,3 Spielen ist er wieder hinüber.
Aber man muss hier auch mal ein großes Lob an den Förderverein aussprechen. Das was bisher geleistet wurde mit der Präsentation und den Festen, wirklich spitze!!!

 

Die WM steht auch vor der Tür. Was traut ihr der deutschen Mannschaft in Südafrika zu? Gibt es einen Spieler dem Ihr den Sprung auf den WM-Zug noch zutraut?

 

Fredy: Ich denke es wird ähnlich wie 2006, doch diesmal wird eher im Viertelfinale Schluss sein. Eine überraschenden Nominierung  wie Odonkor 2006 fällt mir spontan nicht ein.

 

Kai. Ich bin da eher optimistisch. Wir werden ganz klar Weltmeister! Das muss unser Ziel sein!

Vielleicht packt es ja ein Müller oder Badstuber. Und wenn Ballack im Finale verletzt ist gewinnen wir das Ding sowieso! J

 

Wenn Ihr noch was loswerden möchtet, dann habt ihr jetzt die Chance!

 

Fredy: Fußballerisch ist Alles gesagt. Im Verein sind wir dabei, alles ein wenig zu optimieren. Wichtig ist weiterhin, dass wir neue Mitarbeiter gewinnen. Besonders die im Alter zwischen 30 und 50. Diese Generation an Ehemaligen VfR Spielern hinkt ein wenig hinterher.

Was ich ganz toll finde, das sage ich nicht nur weil du mein Sohn bist, ist die Homepage des VfR. Es macht mich stolz, dass mein jüngster in der Ersten spielt und mein ältester in der Verwaltung tätig ist, die Homepage führt und zudem noch die zweite Mannschaft betreut. Durch die Beiden macht es mir noch mehr Spaß.

 

Kai: Natürlich auch mein Kompliment an die Homepage. Das Forum zum Beispiel finde ich eine super Sache, es wäre nur schöner wenn sich daran noch mehr beteiligen würden.

Es ist auch enorm was die Leute rund um den Spielerrat leisten. Was die drum herum machen, sei es Internes Hallenturnier oder andere organisatorische Sachen, das ist Wahnsinn.

Der Zusammenhalt ist auch zu erwähnen. Gerade zum Beispiel an Silvester morgens. Da wurde sich schnell mal kurz geschlossen, eine Info auf der Homepage geschalten und schwupps waren 20 Leute da. Kompliment! Schade nur dass an diesem Tag niemand von der Zweiten anwesend war.

 

Zum Abschluss noch eine kleine Spaß Frage: Was ist realistischer, dass der KSC aufsteigt oder der VfR absteigt?


Fredy: Weder noch. Ich denke weder dass der KSC aufsteigt, noch dass der VfB absteigt.

 

Kai: Genau!

 

Danke! 

Freitag, 08.01.2010 - Interview mit...Teil 1

Hallo zusammen. Habt Ihr das neue Jahr gut begonnen?

 

Fredy: Ja doch, ganz ohne Hektik und Stress. Gemütlich ins neue Jahr gerutscht.

 

 Kai: Da kann ich mich nur anschließen. Zu späterer Stunde wurde es dann aber auch noch ein wenig feucht fröhlich.

 

Die ersten beiden Hallenturniere sind absolviert. Dabei war sicherlich das Abschneiden in Kuppenheim überraschend erfreulich. Was haltet Ihr allgemein vom Spiel in der Halle? Und vom Futsal?

 

Fredy:  Grundsätzlich halte ich nicht so viel vom Hallenfußball. Die Entwicklung zeigt mir, dass es immer hektischer wird. Futsal empfinde ich eher nicht als ideal. Obwohl es eigentlich das Spiel attraktiver und ansehnlicher machen soll habe ich den Eindruck, dass es eher schlechter wird. Aber wie gesagt, ich bin eher kein Freund vom Hallenfußball.

 

Kai: Also das Futsal-Turnier in Kuppenheim hat mir sehr gut gefallen. Ich habe das zum ersten Mal gesehen und muss sagen, dass deutlich weniger gebolzt wurde wie beispielweise am Tag darauf in Ottenau. Zudem ist die Regel, dass man sich nach 3 Fouls eigentlich kein weiteres mehr erlauben sollte, sehr vorteilhaft, gerade wenn man in Ottenau gesehen hat was schwache Schiedsrichter doch für Hektik zulassen bzw. selbst verursachen.
Aus VfR Sicht war vielleicht eher unglücklich, dass an beiden Tagen nahezu die selben Spieler am Ball waren.

 

Und meint Ihr wir schaffen die Qualifikation für den Mittelbaden-Cup?

 

Kai: Ich denke eher nicht, weil Türkyemspor und Obertsrot auf jeden Fall stärker in der Halle sind. Zwar sind die Topteams aus Ottenau und Gaggenau bereits qualifiziert, aber auch andere Teams wie Rotenfels oder Forbach spielen immer eine gute Rolle. Es müsste schon sehr gut laufen damit wir es packen.

 

Fredy: Da schließe ich mich dem Kai an.

 

Die Vorrunde war nach einem holprigen Start am Ende doch noch zufriedenstellend. Wie zufrieden seit ihr mit der Arbeit von Bernhard Abeska?

 

Fredy: Ich und der VfR können sehr zufrieden mit ihm sein. Er weiß genau wie er mit den jungen Leuten umgehen soll, macht gutes Training und weiß worum es beim Fußball geht. Mit ihm kann man über alles reden und er ist offen für jede Kritik, sei es positive oder negative. Wenn die Entwicklung weiter so gut verläuft bin ich mir sicher, dass wir unter ihm durchaus Platz 2 erreichen können.

 

Kai: Bernhard ist ja mehr oder weniger mein erster Trainer, ich kann daher nicht so viel sagen. Bei Marc Schnepf hatte ich als Außenstehender ab und an den Eindruck, dass er wenig mit den Leuten gesprochen hat. Er sagte was Sache ist. So wirkte es nach Außen. Bei Bernhard Abeska muss ich sagen ist genau das Gegenteil der Fall. Er redet mit jedem, fragt um Rat. Er trifft zwar letztendlich dennoch die Entscheidungen alleine, aber diese Art finde ich sehr positiv.

 

Zum Rückrundenauftakt werden wir auf dem Rasen einen alten Bekannten wiedersehen. Jeton Gjuray kehrt zurück. Wie kam der Wechsel  von ihm und Roberto Caracciola zu Stande?

 

Fredy: Jeton wollte vom Fv Plittersdorf weg und wieder zu uns zurück. Die erste Kontaktaufnahme kam durch Timo Blum zustande. Ich habe dann mit meinem Plittersdorfer Kollegen gesprochen der mir bestätigte dass Jeton den Verein verlassen möchte und nach Bischweier zurückkehren will. Also haben wir mit ihm alles fix gemacht.

Roberto hat seinen Wohnort gewechselt weil seine Frau aus Bischweier stammt. Er wollte einfach nicht mehr die lange Wegstrecke zu seinem alten Verein zurücklegen. Daher kam sein Schwiegervater auf die Verantwortlichen zu und wir haben die Sache in Angriff genommen.

 

 

 

 

 

 

 

Mit den angesprochenen beiden sowie der Rückkehr von Florian Wein dürfte die Mannschaft noch stärker werden. Welche Ziele habt ihr für die restliche Saison?

 

Fredy: Ich wünsche mir bzw. habe das Ziel, dass wir besser in die Rückrunde starten als in der Landesligasaison. Wir hatten in der Vorrunde einen super Lauf und wenn wir beim RSC gewinnen sollten haben wir gute Karten am Ende Platz 2 zu erreichen. Und das nicht nur wegen der neuen Spieler. Aber wir sind natürlich auf Patzer der Konkurrenz angewiesen und das Glück darf auch nicht fehlen. Sollte es aber nicht klappen wäre dies auch kein Beinbruch. Wichtiger ist erstmal dass wir eine gute Runde zu Ende spielen und oben dran bleiben. Für mich als Spielausschuss wünsche ich mir auch, dass der Spielerkader zusammenbleibt, damit wir über kurz oder lang wieder Landesliga spielen können. Dies ist mein persönliches Ziel und auch der Verein steht da mehr oder weniger dahinter.

 

Kai: Es wäre schön, wenn wir weiterhin so viel Spaß hätten wie in der Vorrunde, inklusive dem Erfolg natürlich. Wir sollten bis zum Schluss vorne dabei bleiben, denn niemand will die letzten 5 Spiele im Niemandsland der Tabelle verbringen. Aufstiegsspiele wären eine tolle Sache, denn die Bilder von Hausach schwirren einfach noch im Kopf rum. Natürlich würde ich auch die Meisterschaft mitnehmen. J Über kurz oder lang ist aber klar die Landesliga mein Ziel.

 

Wenn wir gerade dabei sind: Wie beurteilt ihr die aktuelle Lage der Bezirksliga?

 

Fredy: Die Bezirksliga ist sehr ausgeglichen. Trotz dem Vorsprung von Bühlertal gibt es keine Übermannschaft. Jeder kann jeden schlagen. Die Abstiegsregion ist mehr oder weniger entschieden.

 

Kai: Das sehe ich genauso. Die Klasse ist total ausgeglichen. Klar, die Absteiger stehen mehr oder weniger fest, aber gerade was den Kampf um den Aufstieg betrifft ist doch alles sehr eng. Ich denke für den Aufstieg kommen noch 9-10 Teams in Frage, vielleicht auch ein Team mit dem man gar nicht rechnet. Und wer weiß ob Bühlertal nicht wieder abgefangen wird.

 

Lesen Sie morgen unter anderem wie die Planung für die neue Runde aussieht…

Donnerstag, 07.01.2010 - Die Reserve in der Analyse/Sturm

Mit 30 geschossenen Toren stellt der VfR die fünfbeste Offensive der Liga dar. Dass dies aber nicht ausreicht um vorne mitzuspielen sieht man an der aktuellen Tabellenlage.

 

Angesichts der Anzahl der geschossenen Tore mag man es kaum glauben, aber gerade im Sturmzentrum ist die Personaldecke bei der Reserve am dünnsten.

Dies ist auch ein Grund dafür, dass die letzten (erfolgreichen) Spiele immer mit einem 3er Sturm agiert wurde, wobei zwei Spieler die Rolle des Außenstürmers eingenommen haben.

 

Leonid Bondar:

Aufgrund seiner starken Sommervorbereitung galt er lange Zeit als gesetzt. Doch schwache Vorstellungen warfen ihn dann kurzzeitig aus dem Team. Mitte der Vorrunde kam er dann allerdings mit zwei Toren in zwei Spielen wieder zurück und half der Mannschaft weiter.

Er war in 13 Spielen mit dabei, wurde dreimal eingewechselt und verließ 6mal früher das Spielfeld. Insgesamt brachte er es in seinen 860Einsatzminuten auf 3 Tore.

 

Fazit:

Seine Spielweise wirkt oft behäbig, vor dem Tor stellte er sich teilweise zu kompliziert an. Doch seine Laufbereitschaft ist dagegen phasenweise enorm. Er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft, muss allerdings vor dem Tor noch eiskalter werden um seinen Platz im Sturmzentrum behaupten zu können.

 

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Andreas Fritz:

Leider ist er sehr verletzungsanfällig und daher verpasste er auch ein Großteil der Vorrunde. Von seinen Anlagen her wäre er der richtige Mann für das Sturmzentrum. Er hat den Torriecher den man braucht um erfolgreich zu sein. Durch seine Körpersprache schafft er es oftmals einen Ruck durch die verunsicherte Truppe zu bekommen, was ihn sehr auszeichnet.

In seinen 5 Spielen wurde er einmal eingewechselt, spielte insgesamt 415 Minuten und schoss zwei Tore.

 

Fazit:

Auch an ihn an erster Stelle gute Besserung. Es bleibt zu hoffen, dass er schnellstmöglich wieder fit wird damit er sich und der Mannschaft wieder weiterhelfen kann.

 

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Robert Märtens:

Leider ist er in dieser Runde nicht mehr so aktiv dabei wie noch in der vergangenen Saison. Nachdem er mitten in der Vorbereitung eingestiegen ist, hoffte man, dass er wieder am Ball bleibt. Doch leider vergebens.

Er spielte nur 4mal im Tross der Reserve, wurde einmal Ein- und ausgewechselte und spielte insgesamt nur 290 Minuten. Er erzielte dabei einen Treffer.

 

Fazit:

Bei ihm wäre es schön wenn er wieder zurückkommen würde. Er bringt gute Laune in den Kader und hat durchaus auch seine Qualitäten die der Reserve weiterhelfen könnten.

 

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Marco Grimm:

Bei ihm sind an erster Stelle seine 31 Trainingseinheiten zu erwähnen, die er trotz weniger Spieleinsätze immer mit voller Freude absolvierte. Er weiß selbst dass er kein Jahrhundertfußballer ist und genau das macht ihn so symphatisch. Er will einfach nur Fußball spielen und versucht immer das Beste aus seinen Möglichkeiten rauszuholen.

Er war bei 9 Spielen dabei, wurde achtmal eingewechselt und machte ein Spiel über die volle Distanz. Dass er Torjägerqualitäten hat, bewies er mit seinen zwei Toren beim Auswärtsspiel in Lauf.

 

Fazit:

Für ihn gilt auch ganz klar, dass er gerade jetzt dranbleiben muss. Durch seine Trainingsleistungen drängt er sich regelmäßig auf und wird auch wieder seine Chance bekommen.

 

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Zum Abschluss soll ein Spieler eine besondere Analyse bekommen…
Heiko Hammelmann:

Am ersten Spieltag der Saison half er mal wieder im Tor der Reserve aus und wurde bereits vor dem Spiel offiziell verabschiedet. Doch der Mann kann es einfach nicht lassen. J Der VfR liegt ihm am Herzen, der Fußball ist auch für ihn mehr als nur Sonntagsgekicke. Als es bei der Reserve schlecht lief hat er sich angeboten, er will der jungen Mannschaft weiterhelfen, egal wie. Also schnürte er noch mal seine Kickstiefel, lief von Beginn an auf und erzielte natürlich ein Tor.

Heiko Hammelmann ist ein Phänomen, ein besonderer Fußballer, der einfach alles hat/hatte um erfolgreich Fußball zu spielen. Leider hatte er auch eine Menge Verletzungspech in seiner Karriere , weshalb er höhere Ziele leider nie erreichte. Doch er wird dem Fußball und hoffentlich vor allem dem VfR auch in Zukunft weiter erhalten bleiben, denn ein Mann mit seinen Fähigkeiten und seinem Wissen braucht der VfR.

 

 

Die Spieler Rudi Radke, Raphael Weinbrecht und Dejan Labazan wurde bereits bei der Analyse der ersten Mannschaft erwähnt. Die Spieler Andreas Schmitt, Florian Merkel und Stefan Westermann kamen leider nur einmal als Einwechselspieler zum Einsatz. Aber auch Ihnen gebührt Dank.

 

Mittwoch, 06.01.2010-Die Reserve in der Analyse/Mittelfeld

Das Mittelfeld ist bekanntlich fast der wichtigste Teil einer Mannschaft. Es soll zum Einen die Abwehr entlasten und gegnerische Angriffe möglichst frühzeitig unterbinden, zum Anderen soll das Mittelfeld die eigenen Offensivaktionen einleiten, selbst torgefährlich sein und das alles möglichst schnell.

 

Heutzutage wird im Fußball meistens mit einer Viererkette in der Abwehr gespielt. Dadurch hat sicherlich das Mittelfeld enorme Vorteile.
Die zweite Mannschaft des VfR spielt aber in dieser Runde wieder mit dem altbekannten Libero.

Dies hat zur Folge, dass das Mittelfeld mehr auf den Außenpositionen arbeiten muss, da eben der moderne Außenverteidiger fehlt.

Unter anderem deshalb spielte die Reserve in den letzten (erfolgreichen) Spielen mit einem defensiven Mittelfeld, welches aus drei Spielern bestand. Ein klassischer Sechser vor der Abwehr sowie zwei Außenspieler, die fast schon einen Außenverteidiger spielen sollen. Dadurch erhält nicht nur das Mittelfeld an Stabilität, sondern zugleich können sich die beiden schnellen Außenstürmer vollkommen auf ihre Offensivaktionen konzentrieren. Aber natürlich ist alles immer abhängig vom Spielerpotential, welches einem zur Verfügung steht.

 

In der eher bescheidenen Vorrunde wurde vieles probiert, zwei 6er, zwei 10er, Raute etc…. aber am effektivsten für diese Liga und für diese Mannschaft scheint wohl die Variante mit eben den drei 6ern.

 

Marco Müllner:

Mitten in der Vorbereitung zog er sich eine Bänderverletzung zu und fehlt daraufhin für die ersten 4 Spiele der Saison. Doch schon kurz nach seiner Rückkehr machte er klar, dass er aufgrund seiner starken Fähigkeiten nahezu unersetzbar ist. Auch wenn er eigentlich ein „10er“ ist, so machte er doch seine besten Spiele im defensiven Mittelfeld. Egal ob in der Zentrale oder auf den oben genannten Außenpositionen, er spielte stets klasse Spiele.

In 9 Einsätzen wurde er einmal eingewechselt und dreimal ausgewechselt, was eine Einsatzzeit von 665 Minuten mit sich bringt.

 

Fazit:

Wenn er seine Verletzung aus dem vorletzten Spiel im Jahr 2009 vollends auskuriert hat und die Vorbereitung mitzieht, wird er in der Rückrunde ein sehr wichtiger Mann für die Reserve werden. Talent hat er, doch muss er es noch öfters zeigen.

 

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Serkan Kaya:

Der Neuzugang vom Sv Forbach hat sich mittlerweile toll beim VfR eingefunden und zeigte zuletzt in Ottenau beim Hallenturnier dass er Fußball spielen kann. Nach ein, zwei Auftritten bei der ersten Mannschaft während der Sommervorbereitung hat er sich auch in der Reserve gut zurechtgefunden. An guten Tagen kann er der Mannschaft sehr viel weiterhelfen und ein Spiel auch mal alleine entscheiden (siehe OSV Spiel).

In sieben Einsätzen brachte er es auf 500 Minuten Spielzeit. Eine Ein- und zwei Auswechslungen hat er in seiner Statistik stehen. Ebenso erzielte er bereits 3 Tore.

 

Fazit:

Auch wenn er manchmal noch zu sehr verspielt ist und zu oft den tödlichen Pass spielen will, hat er gute Qualitäten, die gerade der zweiten Mannschaft viel weiterhelfen können. Aber er muss sich ganz klar noch öfters vom Ball trennen.

 

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Sascha Baumstark:

Mitten in der Saison, genau gesagt am 7.Spieltag, gab er sein Debüt in dieser Runde. Nach langer Verletzung kehrte er mit guten Trainingsleistungen wieder zurück in den Kader und bewies mit starken Auftritten, dass er in die Stammformation gehört. Auch er, ähnlich wie Marco Müllner, spielt eigentlich lieber auf der 10. Doch aus der Not wurde er auf die 6 gestellt und zeigte dort bärenstarke Leistungen. Viele gewonnene Zweikämpfe und eine beachtliche Lufthoheit zeichneten ihn in der Vorrunde aus.

In 6 Spielen wurde er dreimal ausgewechselt und spielte somit 420 Minuten.

 

Fazit:

Verletzte sich zwei Spieltage vor der Winterpause mitten in der guten Form. Zieht er die Vorbereitung mit, dann sollte auch an ihm kein Weg dran vorbeiführen.

 

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Tim Haufe:

Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte er sich von Spiel zu Spiel und ist sicherlich einer der Aufsteiger der Saison. Durch seine gute Trainingsbeteiligung und konstant guten Vorstellungen im Spiel ist er mittlerweile ein sicherer Stammspieler geworden. Egal ob in der Abwehr, im Mittelfeld oder gar im Tor, auf ihn war immer Verlass.

Er spielte 11mal, wurde zweimal eingewechselt und einmal ausgewechselt. Seine Einsatzzeit von 885 Minuten ist die zweitbeste der gesamtem Reserve.

 

Fazit:

Wie gesagt, der Aufsteiger der Saison. Darf sich aber nicht auf den Lorbeeren der Vorrunde ausruhen, denn nach der Wintervorbereitung werden die Karten neu gemischt.

 

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Tommaso Battista:

Wenn jeder die Einstellung, den Siegeswillen und die Kampfbereitschaft von ihm hätte, dann wäre der VfR wohl an der Spitze der Tabelle. Er will jedes Spiel gewinnen und gibt keine Ball verloren. Leider hat er sich bereits am 6.Spieltag eine Bänderverletzung zugezogen, was ihn für Wochen außer Gefecht setzte.

Er bringt es dennoch auf 540 Einsatzminuten bei 6 gespielten Partien.

 

Fazit:

Man muss wenig zu ihm sagen, denn ihn kennt in Bischweier jeder. Ein Urgestein des VfR, das Vorbild für jeden sein sollte.  Ihm bleibt zu wünschen dass er verletzungsfrei bleibt und endlich dauerhaft als Kopf der Mannschaft fungieren kann.

 

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Manuel Daum:

Der Neuzugang vom Sv Michelbach hat sich prima beim VfR zurechtgefunden. Man fragt sich eigentlich eher warum er nicht schon früher nach Bischweier gewechselt ist. Nicht nur weil er außerhalb des Platzes ein toller Typ ist, sondern weil er auch auf dem Platz eine Verstärkung darstellt. Leider war er einige Zeit im Urlaub, was ihn ein wenig zurückwarf. Doch mittlerweile ist er wieder da, stellt sich ohne zu murren „hinten an“ und gibt dann Gas, wenn er gebraucht wird.

Er war bei 8 Partien dabei, wurde dreimal eingewechselt und spielte somit 525 Minuten. Dabei erzielte er sogar zwei tolle Tore.

 

Fazit:

Ein Musterknabe! J Auch er hat eine, wie die gesamte Mannschaft, tolle Trainingsbeteiligung und stellt sich voll und ganz in der Dienst der Mannschaft. Allein seine Aussage „Ich sitz auch gern 90 Minuten auf der Bank wenn wir das Spiel dafür gewinnen“ spricht für sich.

 

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Tobias Wüst:

Ohne ihn persönl  ich angreifen zu wollen, aber für sein Alter spielt er eine Klasse Saison. Durch seine individuelle Einsetzbarkeit ist er ein wichtiger Mann für den Trainer. Egal ob Abwehr, Mittelfeld oder gar auf der Offensiven Außenbahn, er ist stets gefährlich. Dazu muss man noch sagen, dass er nicht nur 19mal bei den Aktiven trainiert hat, sondern auch noch regelmäßig mit der AH seine Einheiten durchzieht. Ein Fußballverrückter eben.

Er war 7mal dabei, wurde einmal ausgewechselt und spielte insgesamt 615 Minuten im Team der Reserve. Dabei gelang ihm ein wichtiger Treffer beim Auswärtsspiel in Kappelrodeck.

 

Fazit:

Wie gesagt, durch seine Flexibilität enorm wertvoll. Eine begeisterter Fußballer, der aber auch gerne dem Nachwuchs den Vortritt lässt und sich nicht beschwert, wenn er mal ein Spiel pausieren muss.

 

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Rosario Scicolone:

Unser zweiter Italiener im Team besticht ganz klar durch seine fleißige Trainingsbeteiligung. 27 Einheiten sprechen daher für sich. Auf dem Platz wirkte er zumeist aber eher unglücklich. Doch er ist ein junger Mann, der frisch aus der Jugend gekommen ist und sich daher klar noch im Lernprozess befindet.

Er war insgesamt 325 Minuten auf dem Platz. Zweimal spielte er über die volle Distanz, fünfmal wurde er eingewechselt.

 

Fazit:

Er muss gerade jetzt dran bleiben und weiter an sich arbeiten. Dann wird auch er wieder seine Einsatzzeiten bekommen.

 

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Andreas Walter:

Ihm gebührt an erster Stelle Dank dass er in der schwierigen Saisonphase der zweiten Mannschaft ausgeholfen hat. Das Ziel, durch seine Routine das Spiel des VfR zu beleben wirkte sich mehr als positiv aus. Erst mit seinem „Comeback“ kam der Erfolg zurück.

In den 4 Spielen die er machte (u.a. auch eines im Tor) erzielte er einen Treffer und stand fast immer von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Feld. Einzig im Spiel gegen Au musste er die letzten Minuten verletzte von der Bank aus betrachten!

 

Fazit:

Seine Fähigkeiten sind unumstritten und seine Anwesenheit auf dem Platz war enorm wichtig für den Erfolg. Auf erfahrene Spieler wird man eventuell auch in der Rückrunde bauen müssen, da man in der Vorrunde gesehen hat, dass es nur mit jungen, trainingsfleißigen Jungs nicht geht.

 

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Michael Jäckle:

Ein Mann soll im Leben ein Haus bauen, eine Frau heiraten, für Nachwuchs sorgen und einen Baum pflanzen. Bis auf den Baum hat der „Jacko“ nun alles erledigt und kann eigentlich in Rente gehen. J Der Rückkehrer vom Sv Michelbach ist eine Bereicherung für jeden Verein, für die Feste drum herum allemal. Leider war er aufgrund der oben genannten, durchaus wichtigeren Dingen, lange nicht aktiv und brachte es somit nur auf 2 Einsätze. Da er nur eines davon durchspielte und beim anderen ausgewechselt wurde, bringt er es nur auf 135 Einsatzminuten.

 

Fazit:

Ein super geiler Typ, der hoffentlich in der Rückrunde wieder mehr Zeit findet auf den Sportplatz zu kommen. Seine Anwesenheit bringt eine gewisse Lockerheit mit, was für die ganze Truppe nur von Vorteil sein kann.

 

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Andreas Siebert:

Er wechselte erst nach der Vorbereitung zum VfR und tat sich gleich bei seinem ersten Auftritt sehr schwer. Nach langjähriger „Fußball-Abstinenz“ muss er erst wieder richtig Tritt fassen.

Bei diesem einen Auftritt stand er in der Anfangsformation, musste allerdings bereits nach 30 Minuten das Spielfeld wieder verlassen.

 

Fazit:

Da er von Anfang gesagt hatte dass er in erster Linie seinen „Körper“ fit halten möchte und momentan noch andere Prioritäten hat, sind wir gespannt, wann der Mann wieder zurückkommt.

 

 

Die Spieler Manuel Weinbrecht und Steffen Karcher wurden bereits im Zuge der ersten Mannschaft analysiert.

 

Analysiert werden hier nur die Spieler, die im Mittelfeld mehr Spiele gemacht haben als auf einer anderen Position.

Spielte ein Spieler also beispielsweise 5mal im Sturm und nur 3mal im Mittelfeld, so wird er erst bei der Analyse des Sturms betrachtet. Ebenso ist zu beachten, dass nur die Einsätze von Anfang an berücksichtigt werden. 

Dienstag, 05.01.2010-Die Reserve in der Analyse/Abwehr

Die Torhüter wurden bereits im Zuge der Ersten Mannschaft unter die Lupe genommen, daher kümmern wir uns nun direkt um die Defensiveabteilung der VfR-Reserve.

 

Die zweite Mannschaft stellt mit 40 Gegentoren die zweitschlechteste Abwehr der Kreisliga B Staffel 1 dar.

Ein Grund dafür mag sicherlich auch die Tatsache sein, dass in den bisherigen 14 Spielen genau die selbe Anzahl an Spielern in der Abwehr zum Einsatz kam. Dies ist bei 3 verfügbaren Defensivplätzen eine enorme Anzahl.

 

Patrick Kittel (8) und Marcel Müller (7) haben dabei die meisten Einsätze in der Defensive zu verzeichnen.

Klaus Fütterer (5) und Tobias Wieber (4) folgen.

 

Die hohe Anzahl an Gegentreffern beruht größtenteils auf den ersten Spielen der Saison. Vom zweiten bis zum 11.Spieltag kassierte man nämlich immer 3 oder mehr Treffer. In den letzten 5 Spielen dagegen insgesamt nur noch 6 Gegentreffer.

 

Patrick Kittel:

Am Vizekapitän der Reserve kann man vielleicht am besten erkennen, dass es diese Runde nicht so erfolgreich verläuft wie noch im Vorjahr. War er letzte Saison noch einer der konstant gute Leistungen gebracht hatte, so läuft er in diesem Jahr deutlich seiner Top-Leistung hinterher.

Patrick Kittel spielte bislang 9mal in der Reserve. Bei 8 Einsätzen agierte er dabei von Beginn an, einmal wurde er eingewechselt. Insgesamt stand er 790 Minuten auf dem Platz.

Fazit:

Trotz schwankender Leistungen ist er ein Vorbild in jeder Hinsicht. Seine Art auf und neben dem Platz sind klasse.

 

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Marcel Müller:

Er war lange Zeit der konstanteste im Defensivbund der Reserve. Sein Positionswechsel in die Abwehr tat ihm sichtbar gut.

Tat er sich zu Beginn der Runde im Mittelfeld sehr schwer, so spielte er „gegen den Mann“ teilweise klasse Spiele und gewann enorm viele Zweikämpfe.

Marcel „Heile“ Müller war bislang in jedem Spiel dabei und wurde lediglich einmal ausgewechselt. Insgesamt stand er 1250 Minuten auf dem Platz und ist somit, mit Abstand, der Dauerläufer in der Reserve.

Fazit:

Komischerweise hat seine Leistung mit dem Erfolg der Mannschaft nachgelassen. Wenn er seine bekannten Schwächen endlich abstellen oder mindern kann und er seine Zweikampfquote der Vorrunde beibehält ist er ein nahezu unverzichtbarer Mann in der Defensive der Reservemannschaft.

 

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Klaus Fütterer:

Der „Oldie“ im Team ist seit dieser Saison wieder aktiv dabei und half der Mannschaft in schwierigen Situation enorm weiter. Allein seine Anwesenheit auf dem Platz, seine gesunde Portion Aggresivität sowie sein fußballerisches Verständnis sind wichtige Gründe, warum er in gesundem Zustand auf dem Platz stand.

Klaus „Fütt“ Fütterer stand insgesamt 5 mal im Kader, wurde zweimal ausgewechselt und bringt es daher auf 360 Einsatzminuten.

Fazit:

Wie schon erwähnt, seine reine Anwesenheit auf dem Platz hilft der Mannschaft enorm weiter. Er ist auch sehr wichtig wenn es darum geht, die jungen Spieler heranzuführen und diese taktisch besser zu machen.

 

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Tobias Wieber:

Wenn er gebraucht wird ist er da. Vorbildlicher geht es kaum wie er es war in der Vorrunde. Trotz Sage und Schreibe 38 Trainingseinheiten war er nicht immer erste Wahl. Doch er trainiert weiter, arbeitet weiter an sich und stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Sei es bei seinen Einsätzen in der Abwehr oder im Mittelfeld, er kämpft immer bis zum umfallen. Dafür verdient er Respekt und Anerkennung.

„Red-Head“-Wieber stand insgesamt 12mal auf dem Platz, 5 Einwechslungen und 4 Auswechslungen lassen eine Gesamtspielzeit von 670Minuten zu.

Fazit:

Ähnlich wie bei Marcel Müller wurden seine Leistungen seit dem Positionswechsel von Mittelfeld in Abwehr sichtbar besser. Wenn er seine Aufgabe hat erfüllt er diese zu 100%. Sicherlich hat aber auch er noch deutliches Potential, um öfters zu spielen. Doch dafür allein reicht eine hohe Trainingsbeteiligung nicht aus, denn auch und besonders im Spiel selbst muss er noch konstanter werden. Ist aber auf einem sehr guten Weg.

 

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Timo Zimmer:

Seine Leistungen waren ähnlich wie die von Patrick Kittel. In der Vorsaison, gar noch als A-Jugendlicher, machte er starke Spieler im Tross der Reserve. In dieser Saison hingegen hinkten auch seine Leistungen stark und die gewohnte Souveränität blieb aus.

 

Bis zu seiner Verletzung machte er 4 Spiele über die volle Distanz, was eine Einsatzzeit von 360Minuten bedeutet.

 

Fazit:

Erstmal bleibt ihm nur gute Besserung zu wünschen. Wenn er endlich wieder schmerzfrei trainieren und spielen kann, wird er zu seiner Leistung zurückfinden und kann der Mannschaft dann wieder weiterhelfen.

 

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Björn Götzmann:

Von der taktischen Ausbildung her sicherlich mit einer der Besseren in der zweiten Mannschaft. Leider hatte er in der Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, was ihn ein wenig zurückwarf.

Die ersten beiden Saisonspiele agierte er auf der Liberoposition. Durch sein tolles Auge und seine Art ein Spiel aufzubauen wirkte dies sehr gekonnt, wenn auch nicht immer mit gutem Ausgang.

Björn Götzmann wirkte bei 5 Spielen mit. Ein Einsatz über die volle Distanz, 3 Einwechslungen sowie eine Auswechslung ergeben eine Spielzeit von 165 Minuten.

 

Fazit:

Nach seiner Verletzung hat er sich wieder gut ans Team herangekämpft. Unglücklich für ihn war zu diesem Zeitpunkt, dass sich die Mannschaft gerade ein wenig eingespielt hatte und sie erste Erfolge verbuchen konnte. Doch mit einer guten Vorbereitung sollte es ihm gelingen, wieder näher ans Team heranzukommen.

 

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Markus Balke:

Nach einer guten Sommervorbereitung sowie zwei Einsätzen in den ersten 4 Spielen von Beginn an verbrachte er eine sehr lange Zeit im Urlaub. Dies warf ihn natürlich komplett zurück.

Nach seiner „Rückkehr“ trainierte er wieder fleißig und brachte es so noch auf einen Kurzeinsatz im letzten Spiel.

Ein Einsatz von Anfang an, eine Ein- und Auswechslung lassen eine Einsatzzeit von 175Minuten zu.

 

Fazit:

Ihm bleibt nur zu wünschen, dass er nach der Wintervorbereitung nicht wieder in Urlaub geht! J

 

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Der Spieler David Eckert (1 Einsatz) wurde bereits im Zuge der Ersten Mannschaft analysiert!

 

Analysiert werden hier nur die Spieler, die in der Abwehr mehr Spiele gemacht haben als auf einer anderen Position.

Spielte ein Spieler also beispielsweise 5mal im Mittelfeld und nur 3mal in der Abwehr, so wird er erst bei der Analyse des Mittelfeldes betrachtet. Ebenso ist zu beachten, dass nur die Einsätze von Anfang an berücksichtigt werden. 

 


 

Montag, 04.01.2010-Nachbericht Hallenturniere

Der VfR erreicht Platz 2 Der VfR erreicht Platz 2

Erfolgreicher Start in die Hallensaison

 

Am Samstag, den 02.01.2010 startete der VfR in die diesjährige Hallensaison.
Mit dem Futsal-Turnier, ausgerichtet vom SV 08 Kuppenheim, begann gleichzeitig auch das Fußballjahr 2010.

 

Die Gruppenauslosung ließ allerdings nichts Erfolgreiches versprechen. Denn mit dem Fc Rastatt 04, dem VfB Gaggenau, Fatihspor Baden-Baden sowie dem Fv Bad Rotenfels standen starke Teams vor der Tür.
Doch bereits im ersten Gruppenspiel gegen Verbandsligist Rastatt 04 bewies der VfR, dass in der Halle eben andere Gesetze herrschen. Sensationell mit 4:0 wurden die Mannen vom Münchfeld fast schon „aus der Halle geschossen“.
Im zweiten Spiel wartete dann mit dem VfB Gaggenau der nächste Brocken. Doch auch hier zeigte die Abeska-Truppe tollen Fußball/Futsal und gewann mit 2:1.
Das Spiel gegen Rotenfels dann war sehr umkämpft. Mit einem Sieg wäre der VfR schon vor dem letzten Spiel für die Zwischenrunde qualifiziert gewesen. Bis 12 Sekunden vor dem Schlusspfiff stand es 1:1. Doch dann fand ein langer Abwurf von David Eckert den Kopf von Tobias Skubatz, der den Ball klasse zum 2:1 Endstand einköpfte.
Das abschließende Gruppenspiel gegen die starken Türken aus Baden-Baden war für den Gruppenausgang nicht mehr relevant. Zumindest aus Sicht des VfR nicht. Man war sicherer Gruppensieger dieser starken Gruppe. Die Türken dagegen mussten gewinnen um in die Halbfinals einzuziehen und taten dies auch verdient mit 4:1.

Nun stand das Halbfinale an und hier traf man auf die Mannschaft aus Niederbühl. Diese hatten bereits am Morgen des Samstages ein Turnier in Rastatt bestritten, dies mit 5 Mann gewonnen und waren nun mit den übriggebliebenen 4 Spielern und Torwart in Kuppenheim angetreten. Sie setzten sich in der Vorrunde gegen die Teams aus Kuppenheim, SInzheim und Haueneberstein durch und zogen gemeinsam mit dem VfB Bühl ins Semifinale ein.

Der VfR  tat sich lange schwer und das 2:2 Unentschieden nach regulärer Spielzeit bedeutet 6-Meter Schießen. Dabei wurde VfR-„Keeper“ David Eckert zum Held. Insgesamt parierte er sagenhafte 4 Schüsse. Da aber auch beim VfR nicht jeder das Gehäuse traf, mussten insgesamt 8 Schützen antreten um den Finaleinzug perfekt zu machen.

Nun stand also das Finale vor der Tür. Und der Gegner hieß erneut Fatihspor Baden-Baden. Diesmal allerdings ging es für den VfR um etwas und das Spiel war sehr umkämpft. Die Türken lagen schon 2:0 in Front, ehe der VfR nochmals auf 2:2 herankam. Doch kurz vor dem Ende schlugen die Kurstädter nochmals zu und gewannen das Finale und somit das Turnier.

Aber ein großes Kompliment für die VfR-Akteure, die sich vor den zahlreich erschienen VfR-Fans klasse präsentierten.

Für den VfR spielten: 
David Eckert, Kai Schnepf, Timo Blum, Florian Emrich, Tobias Skubatz, Manuel Wicke, Serkan Kaya, Rudi Radke und Benjamin Rehn.

 

Gruppenspiele:

VfR – Fc Rastatt 04     4:0

Tore: Florian Emrich, Kai Schnepf, Timo Blum, Tobias Skubatz

 

VfR – VfB Gaggenau   2:1

Tore: Tobias Skubatz, Manuel Wicke

 

VfR – Fv Bad Rotenfels     2:1

Tore: Rudi Radke, Tobias Skubatz

 

VfR – Fatihspor Baden-Baden     1:4

Tore: David Eckert

 

Halbfinale:

VfR – Sv Niederbühl/Donau    5:4 nach 6-Meter Schießen

Tore: Manuel Wicke, Timo Blum

6-Meter Schießen: Florian Emrich, Timo Blum, Manuel Wicke verschießen

Tobias Skubatz (x2), Kai Schnepf treffen

 

Finale:

VfR – Fatihspor Baden-Baden     2:3

Tore: Florian Emrich (x2)

 

Das Mannschaftsfoto folgt im Laufe des Tages…

 

 

Schon einen Tag später war der VfR beim Murgtal-Cup in Ottenau am Start. Die überwiegend gleiche Mannschaft, noch leicht „gekennzeichnet“ vom Erfolg des Vortages, erreichte immerhin Platz 5 dieses Turniers.

 

In der Vorrunde trat man gegen die Teams aus Ottenau, Croatia Gaggenau sowie Sv Selbach an.

Gegen B-Ligist Selbach gewann man 3:1, gegen Landesligist Sv Ottenau verlor man 2:3 und gegen Croatia Gaggenau setzte man sich mit 5:4 durch. Somit stand man nach den Vorrundentoren von Serkan Kaya, Manuel Wicke, Timo Blum, Steffen Karcher, Florian Emrich und Christian Neumann in der Zwischenrunde.

Hier traf man dann auf die starke Truppe aus Obertsrot sowie der ehemaligen Mannschaft von Bernhard Abeska, dem Sv Michelbach.

Das Spiel gegen Obertsrot war dann doch sehr geprägt von großen Emotionen und einer eher schwachen Schiedsrichterleistung. Zwischenzeitlich stand der VfR mit nur 2 Mann auf dem Feld, nachdem der Unparteiische 2 VfR-Akteuren eine 2-Minuten Strafe verordnete. So war es gegen clever spielende Obertsroter natürlich nahezu unmöglich, das Spiel zu gewinnen. Am Ende verlor man 2:4. Die Tore schossen Florian Emrich und David Eckert.

Da Obertsrot auch das zweite Zwischenrundenspiel gegen Michelbach gewann und somit sicher ins Finale einzog, ging es für den VfR im abschließenden Spiel gegen Michelbach lediglich noch darum, das „kleine Finale“ um Platz 3 zu erreichen. Doch hier merkte man schnell, dass die Jungs nicht mehr fit genug waren und auch der Anreiz mehr oder weniger verloren gegangen war. Schließlich verlor man bei einem Treffer von Christian Neumann mit 1:4 und wurde schlussendlich Fünfter dieses Turniers.

Für den VfR spielten: 
David Eckert, Manuel Wicke, Timo Blum, Florian Emrich, Tobias Skubatz, Steffen Karcher, Benjamin Rehn, Christian Neumann und Serkan Kaya.

Sonntag, 03.01.2010-Murgtal Cup in Ottenau

In der Ottenauer Jakob-Scheuring Halle findet am heutigen Sonntag der Murgtal-Cup statt. 
Gastgeber dieses Turnieres ist Landesligist Sv Ottenau. 
Dieser ist auch Gruppengegner des VfR Bischweier in der Vorrunde. Desweiteren muss man sich mit Croatia Gaggenau und dem SV Selbach auseinander setzen. Man kann also durchaus von Losglück sprechen, betrachtet man doch die Gruppe A.

Hier stehen sich mit dem VfB Gaggenau, dem Fc Obertsrot, dem Fv Bad Rotenfels, Türkyemspor Selbach sowie dem Sv Forbach 5 Mannschaften gegenüber, die allesamt zum erweiterten Favoritenkreis gehören.

 

Zwar gehören die Teams aus der Gruppe C, der SV Staufenberg, der Fv Hörden, der Fc Gernsbach sowie der Sv Michelbach nicht zu den Favoriten, doch da auch in dieser Gruppe 2 Teams weiterkommen werden darf man auch von einer dieser Mannschaften, wohl am ehesten noch vom Sv Staufenberg, einiges erwarten. 

Der VfR beginnt das Turnier um 11.30Uhr gegen den Sv Selbach. 

Um 13Uhr steht das Spiel gegen den Gastgeber an, bevor um 13.45 das letzte Spiel der Vorrunde gegen Croatia Gaggenau begonnen wird. 

 

Die Spiele der Zwischenrunde starten ab 16Uhr, das Finale um den Murgtal-Cup wird um 18Uhr angepfiffen. 

 

Freuen wir uns auch in Ottenau auf spannende und faire Duelle mit den Teams aus dem Murgtal.

Samstag, 02.01.2010-Mitternachtsturnier Kuppenheim

 

Am heutigen Samstag steht das erste Hallenturnier für den VfR auf dem Programm. Beim alljährlich beliebten Turnier des Sv 08 Kuppenheim gibt der VfR neben weiteren Topteams aus dem Bezirk seine Visitenkarte ab. 

Die Verbandsligisten aus Bühl und Rastatt sind ebenso am Start wie die Landesligisten aus Gaggenau, Sinzheim und des gastgebenden Sv 08. Dazu gesellt sich Bezirksligakonkurrent Fv Bad Rotenfels, A-Ligist Fv Haueneberstein sowie die B-Liga Topteams vom Sv Niederbühl und von Fatihspor Baden-Baden. 

 

Im Eröffnungsspiel stehen sich um 17Uhr der VfB Bühl sowie der Sv Niederbühl gegenüber. Danach startet auch schon der VfR in das Turnier. Um 17.14Uhr beginnt das Spiel gegen den Fc Rastatt 04. 

Die weiteren Spiele des VfR in der Übersicht: 
19.38Uhr VfR - VfB Gaggenau

20.28Uhr VfR - Bad Rotenfels

21.52Uhr VfR - Fatihspor Baden-Baden

 

Die Zwischenrunde, welche nur die ersten beiden jeder Gruppe erreichen, beginnt um 22.40Uhr und endet mit dem Finalspiel um 23.24Uhr. 

 

Hier gibt's den Turnierplan in der Übersicht

Freitag, 01.01.2010-Vorbericht zur Hallensaison

17 Spiele sind absolviert und das WM-Jahr hat mit dem heutigen Tag begonnen – das Jahr 2010 heißt uns alle Willkommen! 

Und damit beginnt auch die diesjährige Hallensaison für den VfR Bischweier.

 

Zum Start gastiert der VfR am morgigen Samstag beim stark besetzten Futsal-Turnier des Sv 08 Kuppenheim.  Ist der VfR bei den Turnieren in der Ottenauer Jakob-Scheuring Halle noch als Mitfavorit zu bezeichnen, so darf man sich in der Sporthalle am Cuppamare als klarer Außenseiter sehen. Die Gruppenauslosung hat ergeben, dass man sich bereits in der Vorrunde mit Verbandsligist Fc Rastatt 04, Landesligist VfB Gaggenau 2001, Bezirksligakonkurrent Fv Bad Rotenfels sowie den in der Halle sehr starken Türken aus Baden-Baden auseinander setzen muss. Sollte man diese starke Gruppe überstehen, so wartet in der Zwischenrunde entweder Verbandsligist VfB Bühl, der Sv Sinzheim, der Sv Niederbühl, der FV Haueneberstein oder der Gastgeber auf die Abeska-Schützlinge.

Favorit ist der VfR also nicht. Diese Rolle werden in Kuppenheim eher die Verbandsligisten aus Rastatt oder Bühl einnehmen. Auch Fatihspor oder der VfB Gaggenau sollten eher als Favorit genannt werden.

Bereits einen Tag später darf sich dann auch der VfR in die Rolle des „Großen“ begeben. Beim Murgtal-Cup des Sv Ottenau ist der VfR neben den Landesligisten aus Gaggenau und Ottenau sowie Türkiyemspor Selbach sicherlich heißester Kandidat auf den Titel. Doch auch die sogenannten „Kleinen“ wie B-Ligist Weisenbach oder A-Ligist Fc Obertsrot darf man im Kreise der Favoriten nennen.
Der VfR findet sich in Gruppe B zusammen mit Gastgeber Sv Ottenau sowie den B-Ligisten Croatia Gaggenau und Sv Selbach wieder. Diese Gruppe sollte man überstehen, denn im Vergleich zur Gruppe A, wo sich mit dem VfB Gaggenau, Türkyemspor Selbach, dem Fc Obertsrot, dem Fv Bad Rotenfels sowie dem Sv Forbach bereits einige Favoriten gegenseitig aus dem Rennen werfen werden. Im Vergleich dazu ist die Gruppe C mit Gernsbach, Michelbach, Staufenberg und Hörden als ziemlich schwach einzuordnen und lässt die Überlegung zu, was da bei der Auslosung schief gelaufen ist. Dennoch, der VfR sollte die Vorrunde überstehen und was danach kommt wird man sehen.  

Am Sonntag, den 10.Januar findet dann wohl das wichtigste Turnier statt. Die Murgtalmeisterschaften, ausgerichtet vom Sv Michelbach, sind seit Jahren heiß umkämpft. Der Sieger dieses Turnieres wird am 30.Januar am BT-Mittelbaden-Cup teilnehmen. Da mit dem VfB Gaggenau und dem Sv Ottenau zwei bereits qualifizierte Teams an diesem Turnier teilnehmen, hat im besten Fall der Drittplatzierte das Vergnügen am interessanten Mittelbaden-Cup teilzunehmen. Bei diesem Turnier sind dieselben Teams wie beim Murgtal-Cup als Favoriten einzuordnen. Also auch der VfR, der sich in der Vorrunde bereits kräftig ins Zeug legen muss. Gegner sind hierbei der Fv Bad Rotenfels, der Sv Staufenberg, Türkiyemspor Selbach sowie der Fc Gernsbach.

Zum Abschluss der Hallensaison ist der VfR beim Mitternachtsturnier des Fc Obertsrot zu Gast. Hier tritt seit Jahren die zweite Mannschaft des VfR auf.

Bei allen Turnieren darf man sicherlich mit dem VfR rechnen, denn gerade in der Halle spielte man immer eine gute Rolle. Abzuwarten bleibt, wie sich die jungen Spieler anstellen werden. Im Tor wird in diesem Jahr David Eckert spielen, da Stefan Tuczek bekanntlich keine Halle spielt und Stefan Schottmüller verletzt ist.

Freuen wir uns also auf spannende Spiele unter den Hallendächern. Mit der gewohnt zahlreichen Unterstützung der VfR-Fans wird auch für die notwendige Stimmung gesorgt sein. 

 

Donnerstag, 31.12.2009-Die Statistik im Überblick

 

 

Pünktlich zum Jahresende wissen wir nun genau bescheid über die Akteure des VfR. 
Alle wurden genau unter die Lupe genommen. Sei es Einsatzzeit, Tore oder Auswechslungen - der Besucher der Homepage ist über alles bestens informiert. 

17 Spiele also sind absolviert und es lässt sich folgendes festhalten: 

 

Wer stand am häufigsten auf dem Platz? 

1. Sebastian Hübner, Florian Emrich, Timo Blum, Manuel Wicke, Christian Neumann, Benjamin Rehn (je 17)

2. Dirk Schnepf, Patrick Baumstark, Jochen Hertweck (je 16)

3. Stefan Tuczek (15)

 

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Wer stand am längsten auf dem Platz?
1. Florian Emrich (1505 Minuten)

2. Sebastian Hübner (1455 Minuten)

3. Timo Blum (1445 Minuten)

 

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Wer erzielte die meißten Tore?
1. Florian Emrich (10)

2. Tobias Skubatz (6)

3. Sebastian Hübner, Timo Blum (je 3)

 

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Wer wurde am häufigsten eingewechselt?

1. Christian Neumann (11)

2. Manuel Weinbrecht, David Eckert (je 8)

3. Manuel Wicke, Benjamin Rehn, Rudi Radke (je 5)

 

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Wer wurde am häufigsten ausgewechselt?

1. Jochen Hertweck (11)

2. Manuel Wicke, Benjamin Rehn (je 7)

3. Dirk Schnepf (5)

 

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Hier geht's zur gesamten Übersicht...


Mittwoch, 30.12.2009-Der Strum in der Analyse Teil V

Dejan Labazan:

Er wurde vor der Saison als Stürmer für die Bezirksliga geholt und sollte mit Florian Emrich und Tobias Skubatz in den Konkurrenzkampf gehen.

Doch eine von Beginn an unterirdische Trainingsbeteiligung machten dieses Vorhaben zu Nichte.

 

Daher bringt er es nur auf einen Einsatz von 10 Minuten.

In der Reserve spielte er zweimal und zeigte dabei mit 2 Toren, dass er durchaus das Potential zu mehr hat.

 

Fazit:

Vielleicht geschieht ein Wunder und Dejan Labazan greift in der Rückrunde neu an. Denn für die Redaktion ist er in Topform eine echte Alternative im Sturm zu Emrich und Skubatz.

 

Und das sagt der Trainer:

„Pflaume - hat sich leider nicht mal bei mir abgemeldet.“

Dienstag, 29.12.2009-Der Strum in der Analyse Teil IV

Raphael Weinbrecht:

Das ewige Talent wäre wohl der passende Ausdruck für Raphael Weinbrecht.

Jahr für Jahr trainiert er in der Vorbereitung fleißig mit, spielt gute Partien im Kreis der Ersten.

Doch sobald die Runde beginnt scheint er in ein Loch zu fallen.

 

Nach starker Vorbereitung spielte er seit Beginn der Runde nur noch zweimal Bezirksliga. Zwei Einwechslungen und eine Einsatzzeit von zusammen 25Minuten stehen auf dem Zettel.

In der Reserve waren dies 755 Minuten in 9 Partien. Dabei erzielte er 3 Treffer.

 

Fazit:

Trotz schwankender Leistungen in der Reserve bleibt er auch in der Rückrunde immer ein Thema für die Erste. Dafür müssen aber Engagement und Leistung stimmen.

 

Und das sagt der Trainer:

Tolle Vorbereitung danach Verletzt und nicht mehr in

Fahrt gekommen. Auch er hat Potenzial dass er nicht nutzt. 

Montag, 28.12.2009-Der Strum in der Analyse Teil III

Rudi Radke:

Der Newcomer des Jahres ist sicherlich Rudi Radke.

Frisch aus der Jugend raus, spielt er frech und munter Fußball. Sei es in der ersten oder zweiten Mannschaft, der Rudi begeistert immer mit seiner unbekümmerten Art Fußball zu spielen.

Seine enorme Schusskraft sowie seine Schnelligkeit zeichnen ihn aus.

Trainer Bernhard Abeska ist ein bekennender Fan von ihm und wirft für die Zukunft große Stücke auf ihn.

 

In der Bezirksliga kam er 6mal zum Einsatz, zumeist als Joker. Nur einmal begann er vom Anpfiff weg. Insgesamt waren es 110 Minuten Bezirksliga Erfahrung die er gewonnen hat.

 

In der zweiten Mannschaft kam er deutlich öfters zum Einsatz. Hier spielte er in 7 Spielen 510 Minuten lang und erzielte wichtige 6 Tore.

 

Fazit:

Wenn er das Selbstvertrauen aus den Spielen der zweiten Mannschaft auch bei seinen Einsätzen in der Ersten zeigt, dann wird er für die Zukunft ein ganz wichtiger Mann werden.

 

Und das sagt der Trainer:

Ihm seine Zeit wird noch kommen. Schnelligkeit und Schusstechnik

sind in seinen jungen Jahren schon sehr gut.

Sonntag, 27.12.2009-Der Strum in der Analyse Teil II

Tobias Skubatz:

Der Trainer musste ihn erst auf die Bank setzen bevor er aus sich raus kam.

Tobias Skubatz scheint ähnlich wie Florian Emrich endlich beim VfR angekommen zu sein.

Hätte er nicht schon am zweiten Spieltag eine rote Karte gesehen und die damit verbundene Sperre absitzen müssen, wer weiß wie viele Tore er nun schon auf dem Konto hätte.

So stehen aber zur Halbzeit der Saison 6 erzielte Treffer zu Buche. Auch hier ist noch Steigerungspotential vorhanden, denn zu viele Großchancen wurden in dieser Spielzeit schon vergeben.

„Skubi“ muss noch effektiver vor dem Tor werden und die sich ihm bietenden Chancen eiskalter nutzen.

Dass er dies kann hat er eindrucksvoll beim 1:3 Sieg in Kuppenheim unter Beweiß gestellt.

 

Aufgrund seiner erwähnten Sperre war er nur in 13 Spielen mit an Bord. Bei einer Einwechslung brachte er es insgesamt auf 1095 Einsatzminuten.

 

Fazit:

Das gewonnene Selbstbewusstsein mit in die Rückrunde nehmen damit seine Ziele und die des Vereins erfüllt werden können.

 

Und das sagt der Trainer:

Seine Trefferquote muss klar besser werden. Auch von ihm erwarte ich im neuen Jahr einen Schub nach vorne. Mehr Abgeklärtheit vor dem Tor. 

Samstag, 26.12.2009-Der Strum in der Analyse Teil I

Florian Emrich:

Die Saison schien so zu beginnen, wie die letzte geendet hatte.

Das Tor wollte einfach nicht fallen. Ob er sich selbst zu sehr unter Druck setzte oder woran es letztendlich lag sollte zurzeit keine Rolle spielen.

Florian Emrich steht mit 10 geschossenen Treffern nicht nur beim VfR ganz oben auf der Torschützenliste, sondern auch kurz vor dem „Einzug“ in den „Goldenen Schuss“.

Der Knoten scheint diese Runde geplatzt zu sein. Zusammen mit seinem Sturmpartner Tobias Skubatz (mehr zu ihm morgen) bringen die Beiden es auf 16 gemeinsame Tore. Das kann sich sehen lassen.

Dennoch, es hätten beim  „Emmi“ auch ein paar Treffer mehr sein können, denn einige Chancen wurden leichtfertig nicht genutzt.

Mit 1505 Minuten Einsatzzeit hat er die meisten Minuten aller Spieler auf dem Feld verbracht. Er wurde dabei 4mal ausgewechselt.

 

Fazit:

Wenn er seine fußballerische Intelligenz und seinen Torriecher beibehält und den „Killerinstinkt“ vor dem Tor noch mehr ausbaut, dann dürfte er seinem Heimatverein noch eine Menge Freude bereiten.

 

Und das sagt der Trainer: 
Unser Torjäger der gegen Ende der Vorrunde so richtig in Fahrt kam. Von ihm erhoffe ich mir in der Rückrunde noch mehr Tore - weil er`s einfach drauf hat.

Freitag, 25.12.2009-Das Mittelfeld in der Analyse Teil VII

Florian Wein:

Der klassische Spielmacher ist er.

Einer, der vor Ideen nur so strotzt und sich dennoch noch in der Entwicklung befindet.

Aber auch er hat in den wenigen Spielen die er gemacht hat schon angedeutet, dass er zum Führungsspieler aufwachsen kann.

Er ist lauter geworden, aggressiver und zweikampfstärker.

 

Sein letztes Spiel bestritt der Bürgermeister Sohn beim OSV, seit dem weilt er in Kanada.

Seine Rückkehr ist gegen März 2010 geplant, allerdings ist dem „Weini“ durchaus zuzutrauen, dass er seinen Aufenthalt verlängert.

In seinen vier Spielen blieb er immer die volle Länge auf dem Platz und erzielte dabei auch einen Treffer.

 

Fazit:

Florian Wein ist mit seiner Veranlagung der technisch stärkste Spieler beim VfR und wird der Mannschaft nach seiner Rückkehr enorm weiterhelfen. 

Donnerstag,24.12.2009-Das Mittelfeld in der Analyse Teil VI

Benjamin Rehn:

Wenn jeder weint, der Rehn der lacht.

 

Am liebsten spielt er auf der Zehn, doch seine Einsatzzeiten hat er meist auf anderen Positionen.

Entweder auf den Halbpositionen im Mittelfeld oder im Sturm, egal wo er spielt, er gibt immer sein bestes.

Während der langen Sperre von Tobias Skubatz „half“ er im Sturm aus und erzielte dabei auch zwei Tore.

Auch wenn er, wie angesprochen, am liebsten zentral spielt, ist er gerade wegen seiner Flexibilität ein wichtiger Mann für den Trainer.

 

Benjamin Rehn war bislang in allen Spielen im Einsatz und brachte es auf 975 Einsatzminuten. 7mal musste er vorzeitig vom Platz, 5 mal kam er erst nach der Halbzeit aufs Feld.

 

Fazit:

Auf jeden Fall bringt er Freude in den manchmal grauen Alltag und ist eine weitere Bereicherung für die ohnehin schon gute Kameradschaft des VfR…

 

Und das sagt der Trainer: 
große Laufbereitschaft, sehr fleißig - muss torgefährlicher

werden. Sein Plus - vielseitig Einsetzbar. 

Mittwoch, 23.12.2009 - Das Mittelfeld in der Analyse Teil V

Manuel Weinbrecht:

Wenn er auf dem Feld gebraucht wird, dann ist er da.

Manuel Weinbrecht hat in der Vorrunde wohl endgültig den Sprung vom Talent zur festen Größe geschafft.

Zwar begann die Saison für ihn eher enttäuschend mit zwei Einsätzen in der Reserve, doch auch er nutzte seine Chance in der Ersten.

Als einige Spieler verletzungsbedingt oder wegen einer Sperre fehlten wurde er ins kalte Wasser geworfen und machte dabei eine starke Figur.

Mit seinem tollen Tor gegen den RSC rettete er der Mannschaft gar einen wichtigen Punkt, auch wenn er danach wie gelähmt das Jubeln vergaß.

Manuel Weinbrecht wurde in 13 Spielen 8mal eingewechselt und 4 mal ausgewechselt. Dies bedeutet schlussendlich eine Einsatzzeit von 510 Minuten.

 

Fazit:

Manuel Weinbrecht hat mit seinen Fähigkeiten enormes Potential, was er in der Vorrunde, egal ob von Beginn oder nach seiner Einwechslung, durchaus auch gezeigt hat. Mit ihm wird in Zukunft zu rechnen sein.

 

Und das sagt der Trainer:

Er hat sich durch seinen Trainingsfleiß seine Einsätze in der 1. Mannschaft mehr als verdient.

Tolle Grundschnelligkeit, die er leider zu selten benutzt.

Dienstag, 22.12.2009 - Das Mittelfeld in der Analyse Teil IV

Christian Neumann:

Der älteste Akteur der ersten Mannschaft ist ein Vorbild in jeder Hinsicht.

Er ist Vorbild für all die jungen Spieler beim VfR.

Nur beim Tore schießen…hier hat „Neues“ wirklich das Pech an den Füßen kleben gehabt.

Zahlreiche gute Chancen ließ er aus, doch beim letzten Heimspiel gegen Lauf hat es endlich geklappt.

Ein Tor, das er sich redlich verdient hat.

Sein Einsatzwille und die Eigenschaft, die eigenen Interessen denen der Mannschaft unterzuordnen, zeigen wie er „drauf“ ist.

Christian Neumann war bei allen 17 Spielen dabei, agierte dabei aber nur 3mal über die volle Distanz.

11 Aus- und 3 Einwechslungen sind der Grund dafür, dass er nur 725 Minuten auf dem Platz stand.

 

Fazit:

Mit Christian Neumann hat der VfR seit dem Jahr 2008 eine weitere Persönlichkeit hinzugewonnen und wird sicherlich bis zu seinem Karriereende sehr viel Freude mit ihm haben!

 

Und das sagt der Trainer:

Für seine Größe technisch hervorragend – sein Zweikampfverhalten muss besser werden.
Hatte in der Vorrunde auch viele schwere Zeiten zu durchstehen. Lies sich aber nie hängen.

Montag, 21.12.2009 - Das Mittelfeld in der Analyse Teil III

Manuel Wicke:

Mehr und Mehr schlüpft er in die Spielmacherrolle beim VfR.

Manuel Wicke ist mit seinen technischen Fähigkeiten und seiner tollen Schusstechnik sicherlich einer der Gewinner der letzten Spiele.

War er in den ersten Spielen mal drin, mal draußen, so ist er seit dem Heimspiel gegen Sasbach ununterbrochen in der Stammformation.

Knackpunkt für ihn war mit unter auch das Derby bei seinem Heimatverein in Rotenfels, wo er eine starke Vorstellung bot und seine „Kritiker“ verstummen ließ.

Da auch er ein sehr junger Spieler ist muss man ihm seine Zeit geben die er braucht.

Mit seiner Veranlagung hat er enormes Potential, was er aber regelmäßiger einzusetzen muss.

 

Manuel Wicke war in bislang allen 17 Spielen mit von der Partie. Er wurde 5 mal eingewechselt und 7 mal frühzeitig vom Feld genommen. Dies bedeutet eine Einsatzzeit von 1060 Minuten.

 

Fazit:

Man darf gespannt sein, wie sich Manuel Wicke in der Rückrunde gegen Rückkehrer Jeton Gjuray und Florian Wein beweisen wird. Die Qualität hat er allemal dazu.

 

Und das sagt der Trainer:

Kam spät in die Saison rein -  hat sich stetig verbessert. Ruft

meiner Meinung sein Potenzial nicht voll ab.

Sonntag, 20.12.2009 - Das Mittelfeld in der Analyse Teil II

 

Jochen Hertweck:

Wenn man das Sprichwort „Laufen bis zum Umfallen“ mit einer Person verbinden sollte, dann passt da sicherlich Jochen Hertweck am besten.

Fast wöchentlich muss er seiner enormen Laufleistungen während des Spiel Tribut zollen und frühzeitig ausgewechselt werden.

Doch das ist vorbildlich. Denn lieber einen Spieler nach 70 Minuten erschöpft runter nehmen als ein Spieler, der nach 90 Minuten ungeduscht in die Oper sitzen kann.

 

Bis auf das letzte Spiel in diesem Jahr gegen Lauf war er immer auf dem Platz.

16 Spiele von Beginn an sprechen für sich.

Aufgrund von 11 Auswechslungen bringt er es allerdings auf „nur“ 1225 Minuten.

 

Fazit:

Jochen Hertweck ist ein taktisch sehr gut ausgebildeter Fußballspieler und besticht zudem mit seiner vorbildliche Art und Weise, auch außerhalb des Platzes. Der Capitano der Ersten ist der unauffällige Stratege beim VfR.

 

Und das sagt der Trainer:

Ein zwar ruhiger - aber toller Kapitän - viel taktisches

Verständnis.

Samstag, 19.12.2009 - Das Mittelfeld in der Analyse Teil I

Patrick Baumstark:

Das Herz des VfR.

Als klassischer 6er vor der Abwehr räumt das Eigengewächs des VfR alles aus dem Weg was ihm in die Quere kommt.

Mit bereits 5 Platzverweißen nach 17 Spielen aber dürfte er auch einen neuen VfR-Rekord aufgestellt haben.

 

Dennoch ist es nicht immer nur seine ruppige Spielweise was zu den Strafen führt, manchmal dürfte ihm auch sein „Name“ unter den Schiedsrichtern einen Strich durch die Rechnung machen.

Nichts desto trotz, Patrick Baumstark ist mit der wichtigste Mann beim VfR.

Bis heute dürfte fraglich sein was gewesen wäre, wenn „Paddy“ in der Rückrunde der Landesligasaison mit an Bord gewesen wäre.

Aber das ist Vergangenheit.

In dieser Runde stand Baumstark 16 mal von Beginn an auf dem Platz und erzielte dabei 2 Tore.

In 1270 Minuten half er seinem Team weiter, wenn auch nicht immer bis zum Schlusspfiff.

 

Fazit:

Wie schon erwähnt, für die Redaktion ist Patrick Baumstark fast schon der wichtigste Mann auf dem Platz…

 

Und das sagt der Trainer:

Fällt immer auf - entweder duch gute Leistungen - oder

durch Karten - unverzichtbar.

Freitag, 18.12.2009 - Die Abwehr in der Analyse Teil VI

Steffen Karcher:

Wenn man eine Chance bekommt dann sollte man die auch nutzen.

Diese Wort wählen viele Trainer im Fußball. Steffen Karcher hat diese These verfolgt und umgesetzt.  

Durch die Sperre von David Eckert rutschte Karcher ins Team und spielte überragende Partien,

Doch wie es so oft ist hatte auch er Pech. Im Pokalspiel in Rastatt verletzte er sich an der Schulter und musste einige Wochen pausieren.

Mit Sicherheit kein guter Zeitpunkt für den „langen“.

 

In der ersten Mannschaft brachte es Steffen Karcher in 5 Spielen auf 300 Einsatzminuten.

In den Spielen der zweiten Mannschaft war er ebenfalls 5 mal dabei, allerdings 150 Minuten länger als in der Bezirksliga.

 

Dabei agierte er, im Gegensatz zur Ersten Mannschaft, eher in der Offensive und erzielte dabei 3 wichtige Tore.

 

Fazit:

Mit seinen starken Leistungen als Innenverteidiger hat er sich aber ganz klar in den Fokus des Trainers und der Zuschauer gespielt.

 

Und das sagt der Trainer:

„War nahe an der 1.Mannschaft und wurde leider durch eine Schulterverletzung zurückgeworfen. Sicherlich ein großes Talent. Er muss aber Geduld aufbringen.“

Donnerstag, 17.12.2009 - Die Abwehr in der Analyse Teil V

David Eckert:

Mit seinen 23 Jahren ist David Eckert schon ein sehr erfahrener Mann beim VfR.

Sowohl in der Aufstiegssaison 2006/2007 sowie in der darauffolgenden Landesligaspielzeit war er eine feste Größe in der VfR Verteidigung.

Dies sollte sich auch in diesem Jahr fortsetzen. In den ersten 4 Spielen war er in der Innenverteidigung gesetzt.

Doch seit seiner roten Karte im Spiel gegen Würmersheim sucht man den Namen David Eckert vergebens unter den ersten Elf.

Erst war er 4 Wochen gesperrt und danach musste er sich den starken Leistungen seiner Kontrahenten beugen.

Sowohl Steffen Karcher als auch nun Kai Schnepf spielen eine überragende Rolle als Verteidiger.

Somit bleibt „Poldi“ nur der Platz auf der Bank.

 

Er stand insgesamt 450 Minuten auf dem Platz, was bei 12 Einsätzen leider nicht allzu viel ist.

Für ein Spiel half er auch der Reserve aus und bereitet hier in seinem 60-minütigen Einsatz ein Tor vor.

 

Als Highlight der Saison geht sicherlich seine Heldentat in Lauf hervor. Nach dem Platzverweis für Stefan Tuczek stellte sich Eckert kurzerhand ins Tor und hielt sensationell den folgenden Elfmeter.

 

Fazit:

Auf David Eckert ist  immer Verlass, egal in welcher Hinsicht. Denn auch in seiner Rolle als Reservist spuckt er keine großen Töne sondern stellt sich ganz in den Dienst der Mannschaft. Auch das zeichnet große Spieler aus…

 

Und das sagt der Trainer:

„Für ihn tut es mir wirklich besonders leid nach der Sche…roten Karte. Aber ich werde ihn nicht vergessen und ihm weiterhin helfen. 

Mittwoch, 16.12.2009 - Die Abwehr in der Analyse Teil IV

Sebastian Hübner:

Der einzige Linksfuß im Stammkader der ersten Mannschaft ist wieder zurück.

Fehlte er das erste halbe Jahr noch verletzungsbedingt, so hat ihn Bernhard Abeska mit seiner harten Vorbereitung wieder „hingebogen“.

Der unbedingte Wille fit zu sein und die Ansprüche an sich selbst haben „Sepp“ wieder zu alter Stärke gebracht.

Ähnlich wie das Spiel von Timo Blum auf der rechten Seite ist seines auf der linken Seite.

Ununterbrochene Laufbereitschaft, starke Zweikampfwerte sowie seine Torgefährlichkeit (3 Tore) machen ihn zu einer echten Waffe auf der linken Bahn.

 

Sebastian Hübner war bei allen 17 Spielen dabei, stand jedes Mal in der Startelf und wurde nur 3 mal ausgewechselt.

 

Fazit:

Er ist  eine echte Konstante beim VfR und nahezu unverzichtbar…starke Leistungen und nahe an seiner persönlichen Bestform.

 

Und das sagt der Trainer:

„Nach langer Verletzung sehr schnell und gut in Tritt gekommen. Klasse linker Fuß. Für einen Abwehrspieler mit sehr guter Technik ausgestattet.“

Dienstag, 15.12.2009 - Die Abwehr in der Analyse Teil III

Timo Blum:

Für die Redaktion ähnelt Timo Blum sehr dem Brasilianer Rafinha.

Ähnlich wie der Rechtsverteidiger von Schalke 04 spielt auch Timo Blum Woche für Woche seine Spiele.

Enorm lauffreudig, bissig in jedem Zweikampf und gefährliche Offensivvorstöße prägen seine Spielweise.

Versteckte Fouls oder die eine oder andere Provokation gehören auch zu seiner Art und Weise Fußball zu spielen.

Einigen Gegenspielern gefällt dies nicht immer, aber im Profigeschäft wird diese Art gerne auch „clever“ genannt.

Der clevere Timo Blum also wurde beim Heimspiel gegen Ottenhöfen von Trainer Bernhard Abeska überraschenderweise auf die Bank gesetzt und wandelte daraufhin seine Wut in Leistung um.

 

Seitdem steht Timo Blum nicht mehr zur Diskussion. Eine feiner Schachzug des Trainers also, clever eben.

 

„Blumi“ stand in allen 17 Spielen auf dem Feld, war dabei bis auf das angesprochen Spiel immer in der Startelf und bringt es so auf 1445 Minuten Einsatzzeit.

Mit 3 geschossenen Toren war er lange Zeit „Torjäger“ des VfR.

 

Fazit:

Auf Timo Blum ist in jeder Situation Verlass. Auch wenn die ein oder andere Situation ein wenig überheblich wirkt, so zeichnet doch vielleicht gerade dies unseren „Timoooo“ aus.

Bei Leistungseinbrüchen sollte er in Zukunft auch mal den Heimaturlaub in Anspruch nehmen, auch wenn Staufenberg nicht am Zuckerhut liegt…

 

Und das sagt der Trainer:

„Hervorragender Fußballer mit kleinen Schwankungen in seinen Leistungen. Kann und wird noch mehr bringen.“

Montag, 14.12.2009 - Die Abwehr in der Analyse Teil II

Kai Schnepf:

Mit ihm in der Innenverteidigung kam der Erfolg.

Zwar wurde das erste Spiel noch verloren (0:1 in Bühlertal), aber danach verlor der VfR kein Spiel mehr und kassierte lediglich 6 Gegentore in 10 Spielen.

Für Kai Schnepf begann die Runde aber alles andere als zufrieden. In der Vorbereitung riss er sich die Bänder im Sprunggelenk und musste daraufhin einige Wochen pausieren.

Früher als erwartet kehrte er dann ins Training zurück und knüpfte nahtlos an seine guten Vorstellungen vor dem Bänderriss an.

Mittlerweile ist er eine Bank in der Innenverteidigung und zudem als „Vize-Kapitän“ auch mehr und mehr in der Verantwortung.

 

Nach seiner Verletzung war er insgesamt 1160 Minuten in 13 Spielen auf dem Platz und erzielte ein Tor.

 

Fazit:

Kai Schnepf scheint unter Bernhard Abeska zum Führungsspieler zu reifen und zahlt dies mit guten Leistungen zurück. Ein Garant für die starke Defensive des VfR.

 

Und das sagt der Trainer:

„Anfangs durch eine Bänderverletzung außer Gefecht gesetzt. Der Kopf der Viererkette. Klasse Leistung bis dato.“

Sonntag, 13.12.2009 - Die Abwehr in der Analyse Teil I

Dirk Schnepf:

Nach dem Weggang von Bruder und Trainer Marc Schnepf hat sich der Mittlere der drei Schnepf Brüder mehr und mehr zum Führungsspieler entwickelt.

Bereits in der Vorbereitung konnte man erkennen, dass Dirk Schnepf noch mehr an sich gearbeitet hat.

Er stand niemals zur Diskussion in der Viererkette und behauptet seinen Platz Woche für Woche mit guten Leistungen.

Auch wenn er nicht der schnellste ist und ab und an mal ein Ball unter seinem Fuß durchspringt, seine Zweikampfquote ist überragend.

 

Er stand insgesamt 16 mal auf dem Platz, in Minuten sind dies 1335.

Bis auf das Spiel beim OSV Rastatt war er immer dabei und wurde von Bernhard Abeska 6mal ausgewechselt.

 

Fazit:

Dirk Schnepf steht für Engagement und Siegeswillen. Er gibt kein Spiel verloren und kämpft bis zum Ende. Wird sich in der Rückrunde aber dem Zweikampf mit David Eckert stellen müssen.

 

Und das sagt der Trainer:

„Robust, zweikampfstark und zuverlässig! Sollte sich aber in Punkto Schnelligkeit noch verbessern.“

Samstag, 12.12.2009 - Die Torhüter in der Analyse Teil IV

Heiko Hammelmann, Andreas Fritz, Andreas Walter und Tim Haufe:

Was haben diese vier Personen gemeinsam?

Alle vier haben in der Vorrunde der Reserve im Tor ausgeholfen. Und das ohne größeren Fehler.

Sie alle haben sich „geopfert“ um der Mannschaft weiterzuhelfen und dies verdient größten Respekt.

 

Da alle vier auch im Feld zum Einsatz kamen und dabei dem Reserveteam auch sehr geholfen haben ist es um so trauriger, dass zur Zeit 3 der 4 verletzt sind. Lediglich Tim Haufe ist momentan verletzungsfrei.

 

Fazit:

An Heiko Hammelmann, Andreas Fritz und Andreas Walter bleibt an dieser Stelle nur Gute Besserung zu wünschen und ein erneutes Dankeschön auszusprechen.

 

Und das sagt der Trainer:

„Großes Kompliment, dass sich alle zur Verfügung gestellt haben wenn wirklich Not am Mann war.“

 

Freitag, 11.12.2009 - Die Torhüter in der Analyse Teil III

Alexander Penkert:

Mit der A-Jugend kämpft der junge Torhüter gerade um den Titel in der Meisterschaft und nebenbei hilft er der zweiten Mannschaft noch Woche für Woche weiter.

Aufgrund der Ausfälle von Stefan Schottmüller stand Alex Penkert schon das Ein oder Andere Mal Parat und sprang in die Presche. Nicht zuletzt beim Heimspiel gegen Sasbach, als er kurzerhand während der Halbzeitpause seine Sporttasche holte und Stefan Schottmüller ersetzte.

 

Er stand insgesamt 585 Minuten im Gehäuse der zweiten Mannschaft und bekam dabei 15 Gegentore.

 

Fazit:

Wenn er weiterhin so gute Fortschritte macht und die Torwartschule von Edwin Baumstark fleißig verfolgt, dürfte ihm die Zukunft gehören.  

 

Und das sagt der Trainer:

„Ein junger, talentierter Torwart, der sehr viele gute Ansätze mitbringt.“

Donnerstag, 10.12.2009 - Die Torhüter in der Analyse Teil II

Stefan Schottmüller:

Die Nummer Zwei beim VfR begann unter Bernhard Abeska sehr gut in der Vorbereitung.

Höhepunkt dabei war sicherlich die weltklasse Vorstellung beim Test in Schöllbronn.

An den Spieltagen 1 und 3 hütete er das Tor der Ersten, danach musste er Stefan Tuczek weichen und stand als Spielführer der Zweiten Mannschaft wieder zur Verfügung.

Allerdings macht er hier auch nur 4 Spiele, bevor sich beim Heimspiel gegen Sasbach einen Muskelbündelriss zugezogen hatte.

 

Stefan Schottmüller stand insgesamt  180 Minuten in der Bezirksliga sowie 315 Minuten in der Kreisliga B im Tor des VfR.

Im Tor der Ersten musste er 3 mal hinter sich greifen, bei der VfR-Reserve schlug es 14 mal hinter ihm ein.

 

Fazit:

Mit einem fitten Schottmüller hat nicht nur die Reserve ihren Kapitän wieder, sondern Bernhard Abeska auch eine verlässliche und starke Nummer 2 auf der Bank.

 

Und das sagt der Trainer:

„Ihm bleibt nur zu wünschen, dass er in der Rückrunde endlich gesund ist und auch bleibt. Er war in der Vorbereitung sehr gut drauf.“

Mittwoch, 09.12.2009 - Die Torhüter in der Analyse Teil I

Stefan Tuczek:

Die Nummer Eins beim VfR war in der Vorrunde sicherlich auch die Nummer Eins der Bezirksliga.
Ohne die anderen Torhüter in der Klasse angreifen zu wollen, aber die Leistung von „Tutt“ war überragend.
Mit unzähligen Paraden hat der ehemalige Verbandsliga-Keeper großen Anteil daran, dass die Defensive des VfR momentan die zweitbeste der Liga ist.


15 Spiele hat der in Haueneberstein wohnende Bankangestellte in der Vorrunde bestritten.
Einzig zum Auftakt der Runde sowie nach seiner Rot-Sperre aus dem Lauf-Hinspiel musste er pausieren.

 

Insgesamt stand er 1345 Minuten auf dem Feld und ließ nur 17 Gegentore zu.

 

Fazit:

Hat trotz vieler kleiner „Weh-Wehchen“ immer durchgehalten und dabei wahnsinnige Leistungen abgerufen. Er hält auch die Unhaltbaren und ist somit ein Garant für den derzeitigen Erfolg. Die „Tuczek-Festspiele“ können kommen…

 

Und das sagt der Trainer:

„Ich kann nur hoffen, dass er seine Super-Form beibehält und verletzungsfrei bleibt. Das ganze ist aber auch ein Verdienst von unserem TW-Trainer Edwin Baumstark. "