Spieltag 15: VfR - Sv Au am Rhein
Herzlich Willkommen zum 15.Spieltag der Bezirksliga Baden-Baden. Es ist die letzte Vorrundenpartie und das drittletzte Spiel in diesem Jahr. Und dabei begrüßt der VfR am kommenden Sonntag den aktuellen Tabellenführer Sv Au am Rhein.
Der VfR Bischweier steht nach zuletzt 4 Spielen ohne Sieg (1 Unentschieden, 3 Niederlagen) mehr oder weniger mit dem Rücken zur Wand und ist gegen den Spitzenreiter fast schon zum Siegen verpflichtet. Denn bei einer weiteren Niederlage würde nicht nur Au ordentlich davon ziehen, sondern könnte der VfR selbst nach hinten durchgereicht werden. Wenn es richtig blöd lauft, dann stünde der VfR am Sonntagabend nur noch auf Rang 8. Aktuell belegt man noch den vierten Tabellenplatz und hat derzeit 5 Punkte Rückstand auf den kommenden Gegner. Der Landesligaabsteiger hatte vor einigen Wochen noch selbst mit einer kleinen Krise zu kämpfen und verlor damals 3 Spiele am Stück. Nun geht es aber wieder aufwärts und die Auer stehen wieder an der Spitze. Dort stand auch der VfR mehrere Partien, konnte während dieser Zeit aber eben kein Spiel gewinnen.
Die Liga ist kurz vor dem Jahreswechsel derzeit sehr eng zusammen. Lässt man Au mal außen vor, so trennen den Zweiten Steinmauern aktuell nur 6 Punkte vom Zehnten Fv Plittersdorf. Nicht nur deshalb sollte der VfR am Sonntag als Sieger vom Platz gehen.
VfR-Coach Bernhard Abeska sprach unter der Woche sogar öffentlich vom einem Spiel, in dem der VfR unter Druck steht. Eigentlich, so sollte man meinen, liegen dem VfR solche Spiele, zumindest zu einem Zeitpunkt wie diesem. In der noch verbleibenden drei Partien 2011 gegen Au, Durmersheim und Fatihspor sollte schon die optimale Ausbeute errungen werden, um dann mit guter Perspektive ins neue Jahr zu gehen.
Eine wichtige Entscheidung konnte unter der Woche bereits getroffen werden. VfR-Vorstand Fredy Emrich und Trainer Bernhard Abeska einigten sich auf eine Verlängerung des derzeitigen Engagements. Somit wird Abeska kommende Runde in sein viertes Jahr gehen. Diese Entscheidung sollte man auch als Zeichen verstehen, dass man trotz allem mit der aktuellen sportlichen Situation souverän umgeht und nicht in Panik verfällt.
Personell und taktisch gesehen veränderte Abeska zuletzt in Sasbach ein wenig was. Ob er auch gegen den Tabellenführer wieder mit einer „Doppel-6“ spielen lässt oder wieder auf zwei Stürmer setzt bleibt abzuwarten. In gewisser Weise macht es dies für Au aber ein Stück weit schwieriger, sich auf den VfR einzustellen. Der Trainer-Fuchs wird sich für dieses Spiel aber bestimmt wieder was einfallen lassen und versuchen, das Team wie immer optimal auf die Begegnung einzustellen.
Hoffen wir mal, dass der VfR sein kleines Tief überwunden hat und pünktlich zum Topspiel wieder in Topform kommt.
Spieltag 14: Sv Sasbach - VfR
Derby verloren, Tabellenführung futsch...Das vergangene Wochenende war eher nicht so nach dem Geschmack des VfR.
Nun galt es unter der Woche, die jüngste Negativserie aufzuarbeiten und sich entsprechend auf das kommende Spiel vorzubereiten.
Bernhard Abeska wird dies wie gewohnt tun und dabei sicherlich auch die Zügel ein wenig anziehen. Den Verlust der Tabellenführung wird Abeska noch verkraftet haben, doch die Niederlage bei seinem ehemaligen Club wird ihn schon eher geschmerzt haben. Zudem war es das dritte Spiel in Folge ohne Sieg.
Am kommenden Sonntag geht die Reise zum Sv Sasbach, aktuell auf dem 6.Platz der Tabelle. Zuletzt gewann Sasbach zweimal in Folge, zuhause wurde dabei der VfR Achern geschlagen. Mit einem Sieg über den VfR könnte Sasbach nach Punkten aufschließen. Der VfR muss jedoch aufpassen, dass sich die Negativserie nicht verlängert und man so den Anschluss verliert. Im Optimalfall gewinnt man aber in Sasbach und kann dann gestärkt das Topspiel eine Woche später gegen Au bestreiten.
Mehr Vorbericht braucht dieses Spiel nun auch nicht, jetzt sind die Spieler dran...6Punkte bitte!
Spieltag 13: Fv Bad Rotenfels - VfR
Die Vorrunde neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und der sogenannte "goldene Oktober" schloss der VfR mit der 2:4 Heimniederlage gegen das Schlusslicht der Liga ab. Geteilte Stimmungslage derzeit in den Reihen des VfR, die Niederlage gegen Sandweier machte den Beteiligten doch recht schwer zu schaffen. Die Fehler wurden unter der Woche sicherlich angesprochen, die Lehren werden daraus gezogen werden. Doch aufgrund eines verlorenen Spieles muss noch lange nicht schlechte Laune auftreten. Ärgern darf man sich, kurz traurig sein sicherlich auch, doch dann heißt es wieder "Mund abputzen und weiter geht's".
Und was könnte dem VfR nach solch einem Spiel besseres passieren, als zum Derby nach Rotenfels zu reisen. Da ist doch die Motivation gleich wieder auf 100, die Vorfreude schon wieder riesig und der Wille deutlich spührbar.
Am kommenden Sonntag heißt es also Fv Bad Rotenfels gegen VfR Bischweier.
Wie bekannt ist haben sich der VfR und Rotenfels vergangenes Jahr im Jugendbereich zu einer SG zusammengeschlossen und so verbindet beide Vereine derzeit doch das gleiche Schicksal - man steht ohne Jugendleiter/SG-Koordinator da - aber das nur nebenbei.
VfR-Trainer Bernhard Abeska spielt am Sonntag gegen einen seiner Lieblingsgegner und wird seine Mannen mal wieder entsprechend motivieren und heiß machen. Wen der erfahrene Trainer aufs Feld schicken wird steht mal wieder vor einem großen Fragezeichen. Abeska hat derzeit ein enormes Spielermaterial zur Verfügung, am Sonntag könnte er knapp 20 Mann mit in den Kader der Ersten nehmen. Im Endeffekt können aber eben nur 11 davon auflaufen und weitere 3 eingewechselt werden. Im Umkehrschluss heißt dies, dass sich einige Bezirksligaanwärter bereits um 13.15Uhr für das Reservespiel aufwärmen dürfen.
Für einen Trainer sind dies natürlich, rein sportlich gesehen, perfekte Bedingungen. Rein menschlich gesehen wird Bernhard Abeska auch an diesem Wochenende wieder die ein oder andere "Entscheidung an der Schmerzgrenze" treffen müssen.
Der kommende Gegner holte am Mittwoch eines seiner zwei Nachholspiele nach, mehr als ein 1:1 beim Aufsteiger Fatihspor sprang allerdings nicht raus. Doch im Prinzip geht es Rotenfels nicht anders als dem VfR, was zuletzt war interessiert doch niemanden mehr. Am Sonntag geht es bei 0:0 los und das Spiel wird aufgrund seines Derbycharakters von Beginn an hart umkämpft sein.
Freuen wir uns darauf - auf 6Punkte für den VfR!!!
Spieltag 12: VfR - Fv Sandweier
Nicht verloren und die Spitzenposition behalten – der VfR kann durchaus zufrieden sein mit dem Ausgang der Spitzenpartie vergangenen Sonntag in Achern. Eher weniger erfreulich ist die Tatsache, dass man einige verletzte und angeschlagene Spieler nach diesem Spiel vorzuweisen hat. Alleine in der Viererkette musste Abeska vergangene Woche vor und während dem Spiel 4 Wechsel vornehmen. Aber auch die beiden Stürmer Emrich und Heutle blieben nicht ohne Blessuren.
Wer also am kommenden Sonntag, übrigens letztmals um 15Uhr, im Heimspiel gegen Sandweier aufläuft, wird sich in einigen Fällen durchaus relativ kurzfristig entscheiden.
Es ist nun also der 12.Spieltag und das Duell des Tabellenersten gegen den Tabellenletzten. Der VfR erwartet den Fv Sandweier und rechnet dabei fest mit den 3Punkten. Alles andere als ein Sieg des VfR wäre nicht nur eine Überraschung, sondern auch eine große Enttäuschung. Beim kommenden Gegner herrscht derzeit sowas wie eine „Schocksituation“. Die so oder so schon arg gebeutelten Gäste mussten einen weiteren Rückschlag verkraften. Trainer Damian Stebel, seinerseits auch der beste Feldspieler und Torjäger, erlitt einen offenen Beinbruch und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Somit kommt nicht nur tabellarisch ein „angeschlagener“ Gegner ins Winkelbergstadion, sondern auch ein personell und vielleicht auch physisch „angeschlagener“ Gegner. Unterschätzen sollte und wird man Sandweier aber dennoch nicht, doch will man mit einem klaren Sieg weiter an der Spitze weilen. Dies ist auch bitter nötig, denn die Verfolger aus Achern und Steinmauern sitzen dem VfR im Nacken und würden bei einem Punktverlust des VfR mit hoher Wahrscheinlichkeit vorbeiziehen.
Letztendlich ist es wie jede Woche, was zählt ist auf dem Platz. Und diesen will der VfR notfalls auch „umpflügen“, um am Ende als Sieger aus dem Duell 1. Gegen 16. zu gehen.
Spieltag 11: VfR Achern - VfR Bischweier
VfR Achern gegen VfR Bischweier, so lautet am kommenden Spieltag die Spitzenpartie der Bezirksliga Baden-Baden. Mehr Topspiel geht nicht, es ist das Duell des Zweiten gegen den Ersten, das Duell zwischen VfR und VfR.
Wenn am Sonntag diese beiden Mannschaften aufeinander treffen, dann ist das schon so etwas wie eine Punktspielpremiere. Dieses Duell gab es - so ist zumindest der Wissensstand der Redaktion - noch nie in einem Ligaspiel, zumindest nicht in den vergangenen Jahrzehnten. (Korrekturen sind gerne erwünscht)
Nun steht also der 11.Spieltag an und es kommt zum echten Showdown. Der Absteiger aus Achern konnte mit dem 4:1 Erfolg im Nachholspiel unter der Woche zum VfR Bischweier aufschließen und so weißen beide Teams vor dem Spiel am Sonntag 23 Punkte auf. Einzig das bessere Torverhältnis lässt diese Partie zum Spiel des Zweiten gegen den Ersten machen und nicht andersrum.
VfR Trainer Bernhard Abeska wird seine Schützlinge entsprechend heiß machen. Damit wird er auch schon am Freitag beginnen, da nämlich hat der Coach ein kleines Beisammensein für seine Akteure organisiert. Doch wer feiern kann, der kann auch...na wir wissen schon! Geklappt hat dies in den vergangenen Wochen mehr als deutlich, denn trotz einiger Feierlichkeiten steht der VfR nach einem Drittel der Saison an der Spitze der Liga. Zwar ist dies auch dem Schwächeln von Au am Rhein zu verdanken, doch einen gewissen Anteil an der Position hat der VfR selbst dann doch auch. Personell wird er weiterhin nahezu aus dem Vollen schöpfen können. Im Sturm konnte zuletzt Florian Emrich endlich wieder treffen, was Abeska mehr erfreuen ließ. Somit hat der Lehrmeister zwei Stürmer in Topform und der Gegner kann sich nicht mehr nur auf einen der beiden konzentrieren.
In der Defensive stand man zuletzt ein wenig besser, auch wenn der Gegentreffer gegen Scherzheim alles andere als lehrbuchmäßig ausgesehen hat. Gegen den VfR Achern müssen sich Schnepf&Co aber gewaltig steigern, um gegen so "nahmhafte" spieler wie Hacalar oder Woithe bestehen zu können.
Wie auch immer, Angst haben muss der VfR vor dem kommenden Gastgeber sicherlich nicht. Respekt ist erlaubt, mehr aber auch nicht.
Da es die Acherner ähnlich sehen werden und beide Trainer für offensiven Fußball stehen sollten die Zuschauer am Sonntag ein munteres Spiel sehen, aus dem am Ende jeder VfR als Sieger hervorgehen will. Ein Unentschieden liegt aber durchaus in der Luft.
Spieltag 10: VfR - Sv Scherzheim
In der Spielzeit 2007/2008 trennten den VfR Bischweier und den Sv Scherzheim noch einige Ligen. Der VfR agierte damals in der Landesliga, der kommende Gast spielte in der Kreisliga B. Nun, es ist die Saison 2011/2012, treffen beide Teams am kommenden Sonntag in der Bezirksliga aufeinander.
Den letzten Auftritt in Bischweier wird Scherzheim sicherlich noch gut in Erinnerung haben, schließlich feierten sie damals im Winkelbergstadion den Aufstieg in der Kreisliga A. Das war allerdings gegen die Reserve des VfR, am Sonntag treffen sie auf die „Erste“ aus Bischweier.
Die Rollen scheinen vor diesem Spiel eigentlich klar verteilt zu sein. Der VfR, derzeit Tabellenzweiter und erfahrene Bezirksligamannschaft, trifft auf den Aufsteiger aus Scherzheim, der bisweilen gerade mal 8 Punkte sammeln konnte. Zwei Siege und zwei Unentschieden erst haben die Scherzheimer auf ihrem Konto, allesamt Zuhause. Auswärts stehen die Gäste noch ohne Punktgewinn da und weisen ein Torverhältnis von 4:14 durch. Deshalb ist die logische Folge, dass der VfR am Sonntag als klarer Favorit ins Spiel. Und dieser Rolle möchten die Mannen um Kapitän Kai Schnepf auch gerecht werden.
Zurückkehren wird am Sonntag wieder Patrick Baumstark, dessen Fehlen man in Würmersheim deutlich merkte. Dies hat aber nicht gleichzeitig den Hintergrund, dass Sebastian Hübner auf der 6er Position schlecht spielte – im Gegenteil. Er machte seine Sache souverän und hatte auch gute Aktionen drin, jedoch wird Baumstark am Sonntag wieder auf seine Stammposition zurückkehren. Hübner selbst wird wieder nach hinten links rutschen, wo er in Würmersheim von N.Unterthiner eher schlecht als recht ersetzt worden war. Ansonsten wird Bernhard Abeska wenig Veränderungen vornehmen. Timo Blum wird nach seiner Notbremse erstmal fehlen, sodass weiterhin Jochen Hertweck als Rechtsverteidiger aufläuft. Alle weiteren Positionen sollten ähnlich der Startaufstellung aus dem letzten Spiel bleiben.
Die Reserve zeigte zuletzt in Würmersheim eine gute Leistung, bei der vor allem der mannschaftliche Zusammenhalt positiv stimmte. Mit einer ähnlich starken Vorstellung sollte gegen Scherzheim II ein Sieg eingefahren werden.
Spieltag 8: VfR - Fv Plittersdorf
7 Runden sind absolviert, der VfR rangiert auf Platz 2 der Liga und erwartet am Sonntag den Fv Plittersdorf. Nach dem 1:1 vergangene Woche in Ottenau sollte gegen einen der Aufstiegsfavoriten, den Fv Plittersdorf, wieder ein Sieg eingefahren werden. Die Gäste um Trainer Thomas Stupfel sind sicherlich nicht optimal in die Runde gestartet und stehen deshalb am Sonntag durchaus ein wenig unter Druck. Bei einer Niederlage beim VfR würde der Rückstand zu den ersten beiden Plätzen auf 8Punkte ansteigen und das Ziel Aufstieg erstmal in weite Ferne rücken. 11 Punkte hat das Team bisweilen sammeln können, also 5 weniger als der VfR. Schaut man auf die Spielberichtsbögen des kommenden Gegners, so stehen dort durchaus „namhafte“ Spieler drauf. Angst muss man vorm kommenden Gegner sicher keine haben, Respekt gebührt den „schwarz-gelben“ aber allemal. Diesen wird der Gegner auch vor dem VfR haben, immerhin reist man ins Winkelbergstadion zum dortigen Tabellenzweiten. VfR-Coach Bernhard Abeska war mit der Leistung seiner Elf in Ottenau mit Sicherheit nicht zufrieden. Von außen hatte man den Eindruck, als würde sich der VfR dem Gegner seiner Leistung anpassen. Personell hat Abeska mittlerweile alle Optionen offen, große Veränderungen wird es aber sicher nicht geben. Es kann ein alles in allem sehr tolles Wochenende für den VfR werden. Am heutigen Freitag findet das Einstandsfest statt, am Sonntag nach dem Spiel veranstaltet der Förderverein sein Herbstfest in der Markthalle Bischweier. Es kann also nur einen Plan geben, das Wochenende positiv zu gestalten. Heute Abend den Teamgeist nochmals verstärken, am Sonntag 6 Punkte gegen Plittersdorf einfahren und Abends dann den Erfolg beim Herbstfest feiern. Man kann also eine gute, alte These auspacken: Erst das Vergnügen, dann die Arbeit und dann das Vergnügen…oder so ähnlich.
Spieltag 7: Sv Ottenau - VfR
Zum Abschluss der englischen Woche gastiert der VfR am kommenden Sonntag zum Derby bei der Sv Ottenau.
Dort will man nach den Siegen gegen Ottenhöfen in der Liga und Haueneberstein im Pokal weiter in der Erfolgsspur bleiben und den Anschluss an Spitzenreiter Au am Rhein wahren.
Der Sieg gegen Ottenhöfen war nach einigen schwächeren Spielen mal wieder mit Freude anzuschauen. Zwar ließ man in der Defensive erneut Großchancen zu, doch nutzen konnte der Gegner diese nicht. Der VfR machte dies besser, traf viermal und kombinierte dabei phasenweise richtig gut.
Im Pokalspiel gegen Haueneberstein machte der VfR dann damit weiter und lag zur Pause klar mit 0:2 in Front. Durch fehlende Konzentration und ein wenig Pech ließ man sich Mitte der zweiten Halbzeit den Schneid abkaufen und musste nach dem Anschlusstreffer unnötigerweise bis zum Schlusspfiff zittern. Am Ende stand der VfR aber in der nächsten Runde und nur dies zählt im Pokalwettbewerb.
Am Sonntag in Ottenau ist nun aber wieder Ligaalltag angesagt und dabei trifft man auf einen Gegner, der bislang mit gerade mal 7Punkten im Mittelfeld der Tabelle rangiert. Unter dem neuen Trainer Rifat Kolasinac konnte erst Eines von drei Heimspiel gewonnen werden und auch sonst waren die Auftritte eher schlecht als recht.
Beim VfR, der auswärts noch ungeschlagen ist, muss man wohl auf Marcel Kristofic verzichten, der unter der Woche die rote Karte sah. Der angeschlagene Patrick Baumstark sollte dagegen bis zum Sonntag wieder einsatzfähig sein.
Nach dem Spiel in Kuppenheim vor zwei Wochen steht nun also das zweite Derby der noch jungen Saison an. Danach, dann sind immerhin schon sieben Spiele absolviert, dürfte Bernhard Abeska in etwa wissen, in welche Richtung es in dieser Runde gehen wird bzw. soll.
Bezirkspokal, 3.Runde: Fv Haueneberstein - VfR
Tanzt der VfR weiter auf zwei Hochzeiten?
Diese Frage wird sich morgen Abend ab 19Uhr beantworten. Dann nämlich muss der VfR beim A-Ligisten Fv Haueneberstein zeigen, dass man unbedingt in die nächste Runde möchte.
Nach dem zuletzt überzeugenden Sieg gegen den Fc Ottenhöfen reist der VfR mit breiter Brust zum Team von Spielertrainer Murat Sür. Allerdings sei zu beachten, dass auch der kommende Gastgeber zuletzt sehr erfolgreich Fußball gespielt hat. Mit dem überzeugenden 8:0 Kantersieg gegen eine schwache Ottenauer Reserve schob sich "Eberschde" auf den dritten Rang der Kreisliga A Nord.
Es ist aber nicht nur ein Pokalspiel, sondern auch ein Spiel, in dem einige Akteure auf einen ihrer ehemaligen Vereine treffen.
Auf Seiten des A-Ligisten ist dies neben Spielertrainer Murat Sür (spielte in der Jugend für den VfR) sind dies Kapitän Alexander Hertweck sowie Linksfuß Dennis Rammsteiner. Letzterer wird verletzungsbedingt aber eher nicht zum Einsatz kommen.
Beim VfR spielen seit dieser Spielzeit mit Dennis Heutle und Daniel scigliuzzo bekanntlich zwei ehemalige Hauenebersteiner. Beide werden, sofern sie zum Einsatz kommen, sicherlich entsprechend motiviert sein.
Ob VfR-Trainer Bernhard Abeska gegen den Kreisligisten einige Wechsel vollziehen wird erscheint eher unwahrscheinlich, es sei denn ein Spieler fällt beruflich oder verletzungsbedingt aus.
Freuen wir uns auf 90 Minuten Pokalfight und das bessere Ende für den VfR, wenn auch eventuell erst nach 120 Minuten.
Spieltag 6: VfR - Fc Ottenhöfen
Am kommenden Sonntag steht der 6.Spieltag der Bezirksliga Saison 2011/2012 vor der Tür und der VfR erwartet dabei den letztjährigen Vizemeister Fc Ottenhöfen. Es ist das Duell zwischen dem Dritten der Liga und dem Viertplatzierten und somit darf man sich einiges von diesem Spiel erhoffen.
Nach dem zuletzt glücklichen Sieg in Kuppenheim muss man sich am Sonntag gewaltig steigern, um gegen Ottenhöfen die Punkte im Kirschendorf behalten zu können. Eine leichte Aufgabe wird dies sicherlich nicht werden, unmöglich erscheint sie aber auch nicht. Zum einen steht der VfR aktuell einen Platz vor dem kommenden Gast, zum anderen hat auch der Vizemeister bisweilen noch nicht wirklich überzeugen können. Zuletzt gab es „nur“ ein 2:1 Heimsieg gegen die schwach gestartete Mannschaft aus Sandweier.
Trotz eher durchwachsenen Leistungen haben nach 5 Spielen also beide Teams 12 Punkte auf dem Konto und dies ist ein Beleg dafür, dass die Effektivität dennoch vorhanden ist. An Toren sollte es am Sonntag nicht mangeln, zumal beide Teams eventuell die Chance auf einen Platz an der Spitze haben, da auch die beiden Erstplatzierten aus Au und Steinmauern im direkten Duell aufeinandertreffen (Partie bereits am Freitag).
Bernhard Abeska sah seine Mannschaft zuletzt in Kuppenheim erneut nicht in bester Verfassung. In der Defensive hatten Kai Schnepf und Steffen Karcher das ein oder andere Mal ihre Aussetzer, im Mittelfeld entstanden phasenweise Löcher von überdimensionaler Größe und im Sturm war Thomas Leger leider auf sich alleine gestellt.
Welche seiner Schützlinge Abeska am Sonntag aufstellen wird bleibt mal abzuwarten, Alternativen hat er derzeit bekanntlich genug. Die „All-Stars“ Hübner, Blum und Eckert, alle zuletzt Bankdrücker, drängen in die Mannschaft und aufgrund der angesprochenen Defensivprobleme darf man zumindest von einer Veränderung in der Viererkette ausgehen.
Außerdem muss Abeska auf Jeton Gjuraj verzichten, der aus privaten Gründen verhindert ist. Dennis Heutle hingegen kehrt nach seiner Urlaubsreise wieder zurück ins Team und dürfte auch direkt wieder in der Startformation stehen.
Wie auch immer, wenn der VfR gegen Ottenhöfen ein ähnlich schwaches Spiel wie gegen Kuppenheim abliefert, am Ende aber erneut mit 3 Punkten dar steht, dann frägt am Montagmorgen niemand mehr danach – warum auch…
Spieltag 5: Sv 08 Kuppenheim II - VfR
Nun hat es also auch den VfR erwischt – nach 3 Siegen in 3 Spielen musste die Abeska-Truppe am vergangenen Spieltag die erste Saisonniederlage einstecken. Gegen den Fv Steinmauern zog man bei der 3:4 Heimniederlage zum ersten Mal den Kürzeren und musste somit auch den Platz an der Sonne wieder abgeben.
Das man nun „nur“ noch auf Platz 3 steht wird auf Seiten des VfR sicherlich niemanden stören – die 4 Gegentore auf heimischen Geläuf hingegen geben schon mehr Grund zur Sorge. Zu leicht machte man es vergangenen Sonntag dem Gegner. Besonders bei den sogenannten „langen Bällen“ wirkte der VfR relativ anfällig und hatte seine Probleme. Diese gilt es in der aktuellen Trainingswoche zu bearbeiten und möglichst abzustellen. In der Offensive konnte sich der VfR erneut viele Chancen erspielen und die 3 Tore zeigen auch, dass man derzeit weiß, wo das Tor steht.
Am kommenden Sonntag steht das „Eckige“ nur 2 Kilometer entfernt auf der anderen Murgseite, nämlich im Wörtelstadion des Sv 08 Kuppenheim. Dort tritt der VfR am 5.Spieltag bei der Reserve des Landesligateams an - und dort wollen Bernhard Abeska und seine Schützlinge wenn möglich mit der vollen Ausbeute wieder nach Hause „radeln“.
Personell kann er dabei erneut auf eine Vielzahl von guten Akteuren zurückgreifen. Bis auf Benjamin Rehn (Kreuzbandriss) könnte er dabei auf alle Spieler zurückgreifen. Florian Emrich wird dabei vorerst noch keine Rolle spielen, kommt er doch erst am Samstag aus dem Urlaub zurück. Timo Blum hingegen ist wieder im Lande und trainiert zu Beginn der Woche bereits richtig stark und machte einen "sehr selbstbewussten Eindruck". Florian Wein fehlte zuletzt, trainierte aber ebenfalls in dieser Woche und könnte durchaus am Sonntag dabei sein - wenn auch erstmal auf der Bank.
In der ersten Elf könnte Abeska also durchaus Änderungen vornehmen – in wie fern genau wird sich der Trainer sicherlich bis zuletzt offen halten.
Beim Gegner läuft es in dieser Spielzeit noch nicht wirklich optimal. Im Gegensatz zur ersten Mannschaft (4 Spiele, 4 Siege) hat die junge Truppe sichtlich Probleme, in der neuen Spielzeit anzukommen. Nach etlichen Abgängen steht das Team vor einem Umbruch und muss aufpassen, nicht schon früh in der Saison in gefährliche Fahrwasser zu gelangen. Bis auf die furiose Aufholjagd beim 4:4 gegen Absteiger Achern konnte das Team aus der Knöpflestadt noch nichts Zählbares ergattern. Im Gegenteil – gegen Aufsteiger Scherzheim gab es gar eine 0:7 Klatsche. Es wird am Sonntag eine komplett neue 08-Mannschaft auf dem Platz stehen, weshalb ein Vergleich zu den letzten Derby's nicht wirklich zu ziehen ist.
Unterschätzen wird man beim VfR den kommenden Gegner mit Sicherheit nicht. Es ist immerhin ein Derby und das werden auch die jungen Spieler des Gastgebers wissen.
Die Akteure des VfR wissen dies auf jeden Fall und deshalb darf von einem tollen Spiel ausgegangen werden.
Spieltag 4: VfR - Fv Steinmauern
3 Spiele sind vergangen in dieser noch jungen Saison und der VfR konnte jeweils als Sieger den Platz verlassen.
Somit steht man nach eben diesen 3 Spielen an der Spitze der Tabelle und empfängt am kommenden Wochenende zum zweiten Heimspiel der Saison den spielstarken Fv Steinmauern.
Die Mannschaft von Trainer Bernhard Abeska wird mit Sicherheit voller Selbstbewusstsein in die Partie gehen. Allein schon die Tatsache, dass gegen den RSC drei Tore in den letzten 7 Minuten erzielt wurden lässt erahnen, mit welch breiter Brust man gegen das Team von Matthias Frieböse gehen wird.
Doch auch der Gegner wird nicht gerade geschwächt nach Bischweier reisen. Mit einem 7:0 Kantersieg gegen Sandweier und aktuell Platz 5 in der Tabelle zeigt der kommende Gast auch in dieser Runde, welch Potential in dieser Truppe steckt.
Personell kann Abeska mittlerweile fast wieder aus dem Vollen schöpfen. Hübner und Eckert sind aus dem Urlaub zurück und auch Timo Blum wird demnächst wieder zur Verfügung stehen - fraglich allerdings ob er dies gesundheitlich zu 100% sein kann. Florian Emrich wirkte nach seiner Operation in der Sommerpause zuletzt zweimal in der Reserve mit und erzielte dabei auch gleich wieder zwei Tore. Nun weilt er allerdings im Urlaub und fehlt somit am Sonntag im Kader des VfR.
Aber die Aufstellungen der beiden VfR-Teams am vergangenen Wochenende machen schon jetzt deutlich, welch großes Potential in dieser Saison beim VfR vorhanden ist. Der Kader ist extrem groß und dabei auch qualitativ sehr gut besetzt.
Nach den ersten Erfolgserlebnissen in dieser Spielzeit wird es in den kommenden Wochen eher schwer werden, für die Etablierten wie Eckert, Hübner, Blum oder Emrich, in die erste Elf zu rutschen, denn die bisher eingesetzten Spieler machten ihre Sache mehr als zufriedenstellend. Aber ein gesunder Konkurrenzkampf hat noch keiner Mannschaft geschadet und im Laufe der Saison wird Abeska froh sein, mehrere Alternativen zu besitzen.
Die Reserve ist nicht nur am kommenden Wochenende spielfrei, sondern wird sich den kompletten September mit "Zuschauen" begnügen müssen. Mit 9 Punkten aus 3 Spielen lässt sich dies aber ganz gut tun. An dieser Stelle mal ein Kompliment an dieser Erfolg, auch wenn es noch früh in der Saison ist. So darf es aber weitergehen.
Spieltag 2: VfR Bischweier - Fatihspor Baden-Baden
Auftaktspiel gewonnen, im Pokal in Runde 3 und nun steht das erste Heimspiel der Saison gegen den ersten Tabellenführer der neuen Spielzeit vor der Tür – ach, Sportfest in Bischweier ist auch noch!
Man muss in diesen Tagen schon einen richtig guten Grund haben um sich nicht auf das kommende Wochenende zu freuen. Zu all dem gesellt sich auch noch eine freundliche Wettervorhersage – es kann also ein perfektes Wochenende werden.
Trainer Bernhard Abeska muss dabei aber sein Team auf mit der wichtigsten Position ändern, nämlich im Tor. Dieses wird am Sonntag gegen Fatihspor Baden-Baden Neuzugang Patrick Karcher hüten. Stammgoali Stefan Tuczek weilt die Tage im Urlaub, weshalb er auch bereits im Pokalspiel gegen Rastatt vertreten wurde.
Ansonsten hat der Trainer eigentlich kaum einen Grund eine Veränderung vorzunehmen. Selbst wenn sich David Eckert von seiner Blessur wieder erholen sollte bleibt abzuwarten, ob dieser gleich von Beginn an wieder aufläuft. Im Mittelfeld dürfte Abeska die Offensivere Variante mit nur einem „Sechser“ wählen. Demnach wird es für Benjamin Rehn eng werden, in der ersten Elf zu bleiben. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass Thomas Leger für ihn ins Team rutscht. Hinten Links hofft man im VfR-Lager darauf, dass Niclas Unterthiner seine Prellung bis Sonntag auskurieren kann, ansonsten müsste Abeska auf dieser Position umstellen – eine Chance sowohl für Eckert (Karcher würde dann auf Links ausweichen) als auch für Rehn. Aber auch Manuel Weinbrecht, bislang noch weit von seiner Topform entfernt, wäre eine Alternative.
Der Gegner aus Baden-Baden ist in diesem Jahr endlich in der Bezirksliga angekommen. Nach etlichen Versuchen mit vielen Hindernissen steht die türkische Mannschaft nun direkt auf Platz 1 der
Tabelle. In wie weit aber der hohe Sieg (6:0) gegen einen schwachen Fv Sandweier als Maßstab genommen werden kann, wird sich am Sonntag zeigen. Bereits vergangene Woche musste nämlich ein Aufsteiger
erkennen, dass in der Bezirksliga ein anderer Wind weht. Mit einigen „bekannten“ Neuzugängen, wie beispielweise der Rückkehr von G.Bilici aus Kuppenheim,ließ der kommende Gegner in der Sommerpause
aufhorchen, allerdings musste man seinen besten Torjäger Isa Hacalar ziehen lassen.
Mannschaftlich betrachtet wird Fatihspor ähnlich einzuschätzen sein wie Durmersheim – in der Offensive stets brandgefährlich und in der Defensive verwundbar. Deshalb wird der VfR auch am Sonntag
seine Chancen bekommen, welche man so nutzen sollte wie in Durmersheim - nicht wie am Mittwoch gegen Rastatt. Dort wurden zwar 7 Tore geschossen, doch eine 100%tige Chancenauswertung sieht anders
aus.
Fazit: Tolles Wetter, Heimspiel und Sportfest, Spitzenspiel und endlich einen guten Rasen - Es kann eigentlich nur einen Sieger geben!
Bezirkspokal, 2.Runde: OSV Rastatt - VfR Bischweier
Im Pokal eine Runde weiter und zum Bezirksligaauftakt 6 Punkte für den VfR – na herzlich Willkommen in der neuen Spielzeit.
Optimaler Start für die Abeska-Elf, doch ausruhen gilt in diesen Tagen nicht.
Am kommenden Mittwoch nämlich steht schon das nächste Pflichtspiel vor der Tür – Bezirkspokal, 2.Runde!
Dabei trifft der VfR auf den langjährigen Konkurrenten OSV Rastatt. Der ist mittlerweile in der Kreisliga B verschwunden, leistete in der ersten Pokalrunde aber immerhin 120 Minuten erfolgreiche Defensivarbeit und warf damit Bezirksligakonkurrent Sv Ottenau aus dem Pokal. Mit einer ähnlich defensiv eingestellten Mannschaft werden es die Rastatter wohl auch am Mittwoch versuchen.
Auf Seite des VfR ist der Start gelungen. Zwar geriet man in beiden Spielen in Rückstand, doch am Ende setzte sich die Klasse des VfR durch.
Unter normalen Umständen sollte sich auch am Mittwochabend die Qualität durchsetzen. Alles andere ist prinzipiell auch überhaupt nicht zu akzeptieren, Bernhard Abeska wird sicherlich ähnlich denken.
Beim VfR ist es das erste von zwei Spielen, in denen Torhüter Stefan Tuczek fehlen wird. Im Pokal gegen Rastatt wird an seiner Stelle Andreas Walter stehen, der seine Sache bereits beim Sommercup bravourös erledigte.
Somit muss Abeska auf insgesamt Sieben (Tuczek, Eckert, Hübner, Blum, Emrich, Wein, Radke) verzichten. Doch schon der Sieg in Durmersheim zeigte klar, dass der VfR diese Ausfälle kompensieren kann und gegen den OSV Rastatt auch kompensieren wird.
Mit einem weiteren Erfolg kann man dann also gestärkt ins Sportfestwochenende gehen und gemeinsam drei tolle Tage verbringen. Ein Sieg im Pokal sowie am Sonntag gegen Fatihspor Baden-Baden würde die Sache deutlich angenehmer machen – für alle Beteiligten.
Spieltag 1: Fc Durmersheim - VfR Bischweier
Das Warten hat ein Ende! Der Ball in der Bezirksliga rollt ab kommenden Sonntag wieder, endlich!
10 Wochen Pause, eine Frauen-WM ohne der erhofften Erfolg und ein Pokalauftakt der spektakulären Art liegen hinter uns – jetzt geht es wieder um Punkte.
Zum Start gastiert der VfR am Sonntag beim Aufsteiger Fc Durmersheim, ehe eine Woche später mit dem TC Fatihspor Baden-Baden ein weiterer Aufsteiger Gegner des VfR sein wird.
Sicherlich gibt es angenehmere Auftaktgegner, doch das Leben ist kein Wunschkonzert, der Fußball schon zweimal nicht. Deshalb nimmt man es so wie es kommt.
Beim VfR hat sich in der Sommerpause einiges getan, sowohl positiv als auch negativ.
Eher negativ zu betrachten ist die Tatsache, dass der Verein in Tobias Skubatz seinen letztjährigen Erfolgsgarant verloren hat.
Positiv hingegen ist anzumerken, dass man es geschafft hat, mit neuen Spielern seinen Kader nicht nur in der Breite zu stärken, sondern ganz klar auch die Qualität zu verbessern.
Fokussierten sich die Gegner in den letzten beiden Spielzeiten noch jeweils auf die VfR-Torjäger, so darf man in diesem Jahr von einem starken Kollektiv ausgehen. Wie schon angesprochen, die Breite des Kaders wurde deutlich verbessert.
Trainer Bernhard Abeska hat mehr als 20 Spieler zur Verfügung, muss derzeit allerdings, wie viele seiner Kollegen, auf eine Reihe von Akteuren verzichten.
Beim VfR zeigt sich dies besonders im Defensivbereich, wo in den ersten Spielen die etatmäßigen Außenverteidiger Sebastian Hübner und Timo Blum fehlen werden. Wenn sich die erste Diagnose bei David Eckert bestätigt, wird auch er nach seiner Verletzung aus dem Pokalspiel einige Wochen fehlen.
Im Mittelfeld konnte Florian Wein aus beruflichen Gründen bislang erst einmal trainieren und Stanislav Radke fehlt in den ersten Spielen ebenfalls urlaubsbedingt.
Im Sturm muss Florian Emrich nach einer Operation noch bis Mitte September pausieren und Neuzugang Andreas Skubatz stieg erst vergangene Woche ins Training ein.
Zudem wird beim Sportfestspiel gegen Fatihspor Baden-Baden zu allem Überfluss auch noch Torwart Stefan Tuczek fehlen.
Doch Jammern war beim VfR noch selten angesagt, warum auch, schließlich ist der Kader stark genug. Bernhard Abeska kann eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken, die sicher in der Lage sein wird, dem Fc Durmersheim Paroli zu bieten.
Im Vergleich zum Pokalspiel gegen Hörden wird Abeska seine erste Elf mit Sicherheit nochmals auf 1 oder 2 Positionen verändern.
Ziemlich sicher gesetzt sein dürften für Sonntag die Herren Tuczek, Schnepf, Karcher, Baumstark, Hertweck, Gjuraj, Scigliuzzo, Heutle und Leger.
Somit sind noch 2 Plätze zu vergeben - einen davon sollte aufgrund der Leistung im Pokal eigentlich an den jungen Marcel Kristofic gehen.
Der Gegner und Gastgeber des VfR, der Fc Durmersheim, stieg vergangene Spielzeit souverän von der Kreisliga in die Bezirksliga auf und ist nun nach einigen Jahren Kreisklasse wieder im Bezirksoberhaus vertreten. Böse Zungen behaupten gar, dass die Bezirksliga nur eine Art „Durchgangsstation“ auf dem Weg in die Landesliga sein soll. Im Hardt will man gerne wieder dorthin kommen, wo man vor mehr als einem Jahrzehnt schonmal war, in die Landesliga. Trainer Christian Hofmeier kann dabei voll und ganz auf die Unterstützung des Vereins bauen, egal in welcher Form. Der Spielertrainer, der lange Jahre beim SV Mörsch spielte, kann auf eine offensiv starke Mannschaft setzen, die eingespielt ist und vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Doch auch beim kommenden Gegner ist nicht alles Gold was glänzt. Sind sie in der Offensive noch so stark – in der Defensive hat Bernhard Abeska dafür deutliche Schwächen ausgemacht. Der Trainerfuchs des VfR setzt dabei neben seinen eigenen Beobachtungen wie gewohnt auch auf die Erzählungen und Tipps seiner vielzähligen Kontakten in der Umgebung.
Man kann sicherlich davon ausgehen, dass beide Teams enorm heiß sein werden. Der VfR möchte mit allen Mitteln einen Fehlstart vermeiden und die Gastgeber versuchen mit Sicherheit, ein sogenanntes „Ausrufezeichen“ an den Rest der Liga zu senden. Ob ihnen das gelingen wird bleibt abzuwarten, schließlich kommt mit dem VfR ein Team nach Durmersheim, was vergangene Runde Auswärtsmeister der Liga war und diese Serie möchte man gerne in die neue Runde übernehmen. Außerdem geht es am Sonntag um ein „Hoepfner Keggy“, da das Auftaktspiel in Durmersheim das „Wo-Topspiel der Woche“ ist.
Es geht also wieder los, 30 Spieltage kämpfen, beißen und kratzen! 30 Spieltage Leidenschaft, Spielkultur und Torjubel. 30 Spieltage voller Spannung. 30 Spieltage – Bezirksliga Baden-Baden. Los geht’s!
Bezirkspokal, 1.Runde: Fv Hörden - VfR Bischweier
Die Zeit der Testspiele ist nahezu beendet, Waldläufe und Medizinbälle wurden überstanden – am Sonntag wird es wieder ernst.
Mit dem Pflichtspielauftakt in Hörden beginnt für den VfR auch zugleich die Saison 2011/2012.
Das Pokalspiel beim B-Ligisten sollte nach den Ergebnissen der Vorbereitung allerdings eine „Formsache“ sein, alles andere als ein Sieg käme doch einer großen Überraschung gleich. Doch Unterschätzen wird man den ehemaligen Bezirksligisten sicherlich nicht, die Erfahrungen aus der letzten Saison stecken da bestimmt noch in den Köpfen der VfR-Jungs. Damals, es war ebenfalls der Pflichtspielauftakt und ein Pokalspiel, scheiterte man blöderweise beim A-Ligisten Muggensturm nach Verlängerung. Solch eine Blamage soll es in diesem Jahr nicht geben.
Mit voller Konzentration, guten Testspielergebnissen, hoffnungsvollen Neuzugängen und einem Rückkehrer steht der VfR eine Woche vor dem Bezirksligaauftakt sehr gut da. Leider –und das ist eben die Kehrseite der Medaille- muss Trainer Bernhard Abeska aber auch auf einige seiner Schützlinge verzichten (u.a. Hübner im Urlaub/Blum kurz davor, Emrich und A.Skubatz verletzt, Wein beruflich verhindert).
Wer wann fehlt oder wie lange ausfällt werden wir konkret im Vorbericht zum Bezirksligaauftakt genauer durchleuchten. Getestet hat Bernhard Abeska viel, zahlreiche Spieler wurden eingesetzt und das teilweise auch auf verschiedenen Positionen. Sicherlich kein Geheimnis ist jedoch, dass ein Großteil der Mannschaft für die ersten Pflichtspiele stehen sollte. Aber auf der ein oder anderen Position dürfen wir uns aber überraschen lassen.
Der Gegner aus Hörden ist mittlerweile in der Kreisliga B gelandet und konnte dort im letzten Jahr keine große Rolle spielen. Neu im Traineramt ist seit dieser Saison Björn Stolle, der einst selbst für die Murgtäler auf Torejagd ging. Bei den Stadtmeisterschaften in Ottenau gelang dem Fv Hörden gar der Einzug ins Finale, welches man dann allerdings gegen Forbach 0:1 verlor. Zuvor setzte man sich in der Zwischenrunde gegen den VfB Gaggenau und Gastgeber Ottenau durch. Auf die leichte Schulter nehmen ist also eher nicht drin.
Freuen wir uns somit auf den Auftakt ins neue Fußballjahr. Freuen wir uns darauf, dass es endlich wieder um was geht und die Sonntage wieder einen Sinn ergeben. Freuen wir uns auf einen erfolgreichen Start!
So könnte der VfR spielen:
Tuczek, Karcher, Eckert, Schnepf, Unterthiner, Baumstark, Hertweck, Gjuraj, Scigliuzzo, Heutle, Leger
VfR Bischweier 1919 e.V.
